[353] Frühlingstropfen

[353] Fresh Leaves, Fresh DropsMakro | 100mm | f/3.5 | 1/100s | ISO 400

Vor zwei Tagen gab es die ersten grünen Blättchen und „dank“ Regen konnte ich mir nun noch weitere Blättchen suchen, um die Tropfen darauf abzulichten. Der Wind schien wieder etwas dagegen zu haben, aber war zum Glück schon nicht mehr so schlimm, wie zwei Tage zuvor.

Übrigens stecke ich gerade wieder in einer Phase, in der ich sehr froh darüber bin, dass es schon ganz bald vorbei ist. Dabei hatte ich mal die Idee, den letzten Monat nochmal alles zu geben. Da wollte ich keine langweiligen „Last-Minute“-Fotos mehr. Motiviert und inspiriert wollte ich an die Sache gehen, aber wie das eben immer so ist, kommt das nicht auf Befehl und so schlage ich mich weiter durch wie immer: Mit Höhen und Tiefen.

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[277] Von Herbststürmen im Dezember

[277] Rainy Night50mm | f/1.8 | 0,5s | ISO 125

Ist es nicht Wahnsinn, wie warm es so kurz vor Weihnachten plötzlich wieder ist? Oder Moment…wundert uns das eigentlich noch? Hatten wir nicht in den letzten Jahren immer sehr milde Weihnachten? Woher stammt da eigentlich dieser Mythos von weißen Weihnachten? Ich meine sogar mal gelesen zu haben, dass weiße Weihnachten generell ziemlich selten sind, einfach weil…keine Ahnung. Ist halt so.

Nun mir soll es Recht sein. Macht die Heimfahrt sicherlich angenehmer, wenn es eben nicht schneit oder glatt ist oder beides. Und Weihnachtsstimmung kommt bei mir sowieso nicht mehr auf.

Das Wetter war nun jedenfalls sehr herbstlich. Zweistellige Temperaturen, warmer Sturm – klingt irgendwie ironisch, aber es war echt krass windig, nur dass der Wind ziemlich warm war – und dann kam auch noch Weltuntergangsregen dazu. Da hatte ich richtig Glück gehabt, dass ich grad noch so im Trockenen nach Hause kam.

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Nur was ist mit dem Foto? Zuerst probierte ich es mit Lichterkettenbokeh…war irgendwie nicht so besonders, als nächstes kam die Fensterscheibe dran, als es allerdings noch (relativ) hell war, mit gespiegelter Lichterkette…auch nicht so überragend. Letztendlich führte ein Versehen – das Stativ stand noch mit der Kamera vor dem Fenster, es war bereits dunkel und irgendwie betätigte ich den Auslöser und fands gar nicht mal so übel. Noch ein bisschen an den Einstellungen geschraubt und rumprobiert und fertig war mein nächtliches Bokeh mit Tropfen an der Scheibe.

[275] Achterbahn der Gefühle

[275] DropMakro | 100mm | f/2.8 | 1/80s | ISO 800

Wer kennt das nicht, wenn die Gefühle Achterbahn fahren?!
Morgens früh war ich noch dezent angepisst, weil mich einfach mal wieder nervte, was auf der Arbeit abgeht (wovon ich am Abend zuvor erfahren hatte). Letztendlich wars dann aber doch nicht ganz so dramatisch wie zunächst dargestellt und es wendete sich alles wieder zum Guten, wenn man so will.
Die Aussicht, dass der Mittwoch allerdings keinesfalls die Mitte der (Arbeits)Woche markierte, dämpfte die Laune dann doch wieder. Schon irgendwie krass, wenn eigentlich der dritte Tag der Woche ist, es aber für einen persönlich der vierte Arbeitstag von insgesamt zehn am Stück ist. Da versucht man sich einzureden, dass ja „nur“ noch 6 folgen werden und dann heißt es es bye bye Arbeit und Stress, hallo Heimat, hallo Weihnachten, hallo Familie, hallo Urlaub!
Wenn einem dann aber auffällt, dass eine normale Arbeitswoche weniger Tage hat, als da noch folgen werden, zerstört das wieder sämtliche Illusionen, dass es ja gar nicht so lange ist und das ja soo anstrengend schon nicht werden wird…sind ja schließlich nur zehn Tage ohne mal zwischendurch ausschlafen zu können oder einfach zu tun und zu lassen, was einem grad so in Kram passt. Läuft also.

Passend zum Gefühlschaos wagte ich mich während es regnete aus dem Haus und machte meine Fotos…und fand es erstaunlich wenig schlimm. Keine Ahnung, was da los war :D

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Außerdem habe ich damit meinen 9. Monat beendet. Oder anders: 3/4 sind geschafft und es werden nur noch 3 Monate folgen, bis ich es geschafft habe. Unglaublich, wenn ich daran denke, wie ich vor geschätzten 6 Monaten am liebsten alles hingeschmissen hätte.
Und hier nun wieder meine Monatsfavoriten:
[249] Strolling Around The Old Town [253] Foggy Nightfall [254] Joy-filled [255] Waiting [264] A Little Summer In December [267] Frosty [271] Blackbird [272] Chocolate and Cookies

[229] Auf der Mauer auf der Lauer…

[229] CrawlingMakro | 100mm | f/3.5 | 1/125s | ISO 200

Wie schon berichtet durfte mein Auto mal wieder eine Wäsche genießen. Wenn ich ihm das schon gönne, dann meistens auch gleich richtig: mit Nanoversiegelung. Hält nicht wirklich lange, aber so lange wie es wirkt, ist das genial.
So bin ich schon bei Starkregen ohne Scheibenwischernutzung über die Autobahn gefahren, weil die Tropfen halt so schnell wieder von der Scheibe flitzen, wie sie von oben gekommen sind.
Jedenfalls führte das auch zu einer extrem interessant aussehenden Tropfenstruktur auf dem Auto, als es über Nacht draußen stand. Ungewöhnlich regelmäßige und runde Tropfen auf dem ganzen Auto. Klar, dass ich das erstmal fotografieren musste.

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Allerdings lief mir dann ein wenig später auch noch eine Wanze über den Weg, die dort an einem unfotogenen Zaun herumkletterte. Die habe ich mir dann also auch noch geschnappt, auf irgendwelches Grünzeugs umgesetzt und dort fotografiert.

[226] Tropfen again

[226] DropMakro | 100mm | f/2.8 | 1/50s | ISO 400

Ein perfekter Novembertag Ende Oktober. Den ganzen Tag wurde es nicht richtig hell und war einfach nur grau, diesig und regnete. Was bleibt einem da also anderes übrig, als Tropfen zu fotografieren?! :D

[205] Regnerische Tage

[205] TeardropsMakro | 100mm | f/2.8 | 1/30s | ISO 400

Ein nasser Tag vor zwei Wochen, nicht schön, aber wenn man ihn mit den heutigen Tag vergleicht, war er wohl doch sehr schön. Da waren die Temperaturen wenigstens noch sehr angenehm.
Heute schien mir der Winter ausgebrochen zu sein. Nachmittags immernoch die selbe einstellige Temperatur wie morgens früh, dazu viel Wind und Regen.

Und ganz genauso fühle ich mich auch gerade. Die erste Herbstdepression, oder so. Ich würde gerade einfach gern schlafen. Ganz lange. Und erst wieder von warmen Sonnenstrahlen geweckt werden und einen wunderschönen (freien) Tag begrüßen.
Stattdessen wird mein Wecker aber wieder um halb 5 klingeln und mich aus dem warmen Bett raus in den kalten, stürmischen und nassen Herbst schicken.

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[189] Kreativer Höhenflug…nicht

[189] By accidentMakro | 100mm | f/2.8 | 1/200s | ISO 125

Ich muss jetzt mal schummeln. Zum ersten Mal in meiner 365-Tage-Projekt-Geschichte muss ich schummeln. Und das liegt nicht daran, dass ich nichts fotografiert hätte.
Nachdem ich gerade in einem FB-Nachrichtenverlauf bis zum 22. September zurückgescrollt habe, um herauszufinden, was ich an diesem verdammten Tag getrieben habe, dass ich da in meinen importierten Fotos in Lightroom kein einziges von eben diesem Tag auffinden kann und ich auch mit dem Handy an dem Tag kein Foto gemacht habe, erinnere ich mich auch wieder, wie ich total kreativ Tropfen fotografiert habe*. Zum Drölfmillionsten Mal.
Ähmm…ja. Meine Reaktion: Panik, ich habe diese verdammten Fotos nicht mehr! Was zum Henker tu ich jetzt??

Möglichkeit 1: Den Tag überspringen und einfach mit den nächsten Fotos weitermachen.
Fällt erstmal nicht weiter auf, außer es guckt jemand in Flickr aufs Datum der Fotos. Fällt aber zumindest mir am Ende auf, weil ich das 365. Foto dann ja nicht einen Tag vor meinem Geburtstag, sondern erst am Geburtstag machen würde.

Möglichkeit 2: Alles beichten und ein ungefähr genauso olles Tropfenfoto vom Vortag nehmen
Zwar doof, aber hey, ich stecke in einer Situation, in der es keine tolle Lösung gibt.
Theoretisch könnte ich jetzt auch noch ein viel älteres Bild ausgraben und es würde niemanden jucken, aber ich finde das Tropfenfoto vom Vortag gar nicht mal so doof bzw. dürfte es ungefähr der Qualität entsprechen, die ich auch geliefert hätte, wenn es eines der richtigen Fotos vom 22. September geworden wäre. Ist, glaube ich, die fairste Lösung.

Möglichkeit 3: Rumheulen und das Projekt als erfolgreich gescheitert abstempeln
Ebenfalls keine Option, die ernsthaft in Frage kommt. Schließlich bin ich trotz dämlichem Aprilwetter – wohl gemerkt im September – rausgegangen und habe Fotos gemacht. Nur wurden die halt von irgendeinem schwarzen Loch verschlungen.

Tja, und so habe ich mich hier für die Möglichkeit 2 entschieden und zeige euch ein weiteres Foto vom 21. September, obwohl eines vom 22. September an der Reihe gewesen wäre.

*Lange Sätze, an dessen Ende man den Anfang nicht mehr kennt, konnte ich schon immer gut schreiben. In irgendeiner Klausur hat man mir mal angekreidet, dass nen Absatz, der über mindestens 1/3 der Seite ging, nur ein einziger Satz war.

[177] Pissiges Pisswetter

[177] ColdMakro | 100mm | f/2.8 | 1/100s | ISO 200

Der Titel sagt schon alles: Es war kalt, windig und regnerisch. Außerdem war ich müde und hatte wenig Lust auf irgendetwas außer mich unter der Bettdecke zu verkriechen.
Da es in der Ferienwohnung aber auch einfach nichts zu fotografieren gibt – es gibt ja nicht mal annähernd gutes Licht, für den Fall, dass man auf die Idee käme sein Essen zu fotografieren – widmete ich mich während eines ziemlich starken Schauers kurz den Blümchen vor der Tür und bin damit jetzt auch ausgesprochen zufrieden.

[155] Von der Vielfalt der Paprika

[155] Inside a PepperMakro | 100mm | f/3.2 | 1/8s | ISO 200

Von außen, von innen, mit Füllung, im Detail, von weiter weg…
Mit einem einzigen Motiv – in diesem Fall einer Paprika – kann man doch so einiges anstellen, aber ich glaube so langsam habe ich es dann auch ausgereizt und muss mir wohl bald andere Gemüsesorten suchen.
Wobei…eine sehr interessante Herausforderung könnte tatsächlich auch sein, ein und das selbe Motiv immer wieder anders zu inszenieren. Mit ein bisschen Kreativität könnte man damit sicherlich einige Tage – das habe ich ja eigentlich schon gezeigt – wenn nicht sogar Wochen (mit ein bisschen mehr Kreativität) füllen.

[107] Makro-Workshop

[107] oooOMakro | 100mm | f/4 | 1/500s | ISO 320

Von der Schule aus haben wir uns an diesem Tag mal ganz der Makrofotografie gewidmet. Morgens ging es direkt auf die Freundschaftsinsel in Potsdam, wo wir erstmal eine kleine Führung des Inselgärtners bekamen und anschließend konnten wir alle loslegen und uns den ganzen Tag an den Blümchen, Bienchen und was sich sonst noch so finden ließ austoben.

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Bezogen auf die Tierwelt fand ich es aber recht enttäuschend. Da hatten wir bei unseren Waldspaziergängen mehr verschiedene Arten gefunden. Hier trafen wir irgendwie nur auf Bienen, Hummeln, Ameisen und selten auch mal auf Kohlweißlinge.

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Nichtsdestotrotz habe ich mit meinem Tagesbild beim Wettbewerb den ersten Platz (mit drei anderen zusammen) belegt. Insgesamt haben übrigens 8 Leute Treppchen-Plätze belegt – möglich durch gleiche Punktzahlen bei der Vergabe der Punkte in verschiedenen Kategorien.

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