Grillen bis in den Weltuntergang

Ohne Titel

Es war ein legendärer Abend im Mai. Das Wetter war zwar im Vorhinein schon nicht besonders überzeugend, da immer wieder dichte Wolken durchzogen, aber es hielt sich und blieb trocken.
Überhaupt ist man ja nicht aus Zucker und der Grillabend am See fand natürlich wie geplant statt.
Am Anfang war auch alles schön. Der See hatte einen angenehm nordischen Wellengang, wir aßen die ersten Erdbeeren des Jahres, grillten und hatten halt unseren Spaß.

Ohne Titel

Ohne Titel

In der Zwischenzeit legte sich die berühmte Ruhe vor der Sturm über den See.
Um uns herum zogen dichte Wolken auf, in der Ferne sah man die Regenschauer auf die Erde prasseln und auch Donner und Blitze blieben nicht aus. All das beobachteten wir sehr fasziniert und begeistert.
Bis, ja bis es ganz plötzlich genau über uns war.
Erst sahen wir die Regentropfen vor uns auf den See einschlagen und kaum eine Sekunde später spürten wir sie auch auf uns. So schnell wie es nur ging, packten wir all unsere Sachen zusammen und liefen los.
Starkregen samt Hagel prasselte auf uns ein und wir hatten überhaupt keine Chance auch nur annähernd trocken aus der Sache rauszukommen. Umso lustiger die ganze Geschichte, wie wir durch den Regen tanzten und anschließend pitschnass im Auto saßen.

Ohne Titel

The End Is Near

The End Is Near

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LGC 19/52 – Light

Golden Days18-35mm | 35mm | f/2 | 1/1000s | ISO 100

Light – Das perfekte Thema für helle, sommerlich leichte Fotos. Zu Beginn meines Urlaubs war das Wetter auch voll auf meiner Seite. Noch besser, dass meine ausgewählte Location nicht gerade von Pferden oder Kühen bewohnt war. Also perfekte Rahmenbedingungen, außerdem viel Spaß beim Rumhüpfen vor der Kamera und zwei Spaziergänger mit Hunden, die sich sicherlich gefragt haben, was ich da wohl treibe.
Am liebsten habe ich es ja immernoch, wenn ich beim Fotografieren ganz für mich alleine bin, ohne Zuschauer, die einen angucken, als käme man von einem fremden Planeten, aber ich glaube es wird langsam etwas besser und manchmal habe ich das Gefühl, dass das auch eine ganz gute Therapie für sich selbst ist.
Man wird mutiger und lernt auch den eigenen Körper besser kennen, wenn man immer wieder bemüht ist, sich für die Kamera in Pose zu schmeißen. Und das Beste am Selbstportrait ist, dass man danach die volle Kontrolle über die Bilder hat und alles löschen kann, womit man sich nicht wohl fühlt, bevor es sonst irgendjemand zu Gesicht bekommt^^

Dancing In The Evening Light

Ohne Titel

Ohne Titel

Sundown Dance

[357] Chemiepark-Romantik

[357] It's Home Time!

Samsung Galaxy S

Was für ein Tag. Um 9 Uhr angefangen zu arbeiten, sollte an einer neuen Maschine angelernt werden, wo die Kollegin allerdings schon mitten in der Produktion war, was immer eher suboptimal ist. So ging es für mich also erstmal wieder in bekannte Gefilde. Es kam aber wie es kommen musste und man fragte mich, ob ich nicht am nächsten Tag um 5 Uhr anfangen könne. Mein Argument, dass ich da keine 12 Stunden Freizeit habe, brachte allerdings nichts. Man „braucht“ ja nur 11. Yay!
Also 17:30 Uhr Feierabend, die Sonne verabschiedete sich ebenfalls langsam und so knipste ich eben schnell noch ein Foto im Chemiepark, holte mir auf dem Weg eine Pizza, schob die zu Hause angekommen in den Ofen, aß und ging eigentlich auch direkt schon ins Bett. Der Wecker auf 3:30 Uhr gestellt. Ich dachte mal 4:30 Uhr wäre früh, aber 3:30 Uhr ist wirklich noch mitten in der Nacht.

[343] Noch ein Sonnenuntergang

[243] Going To Sleep18-35mm | 35mm | f/2.2 | 1/1000s | ISO 200

In fotografischer Hinsicht verlief der Tag leicht verplant.
Am späten Vormittag machte ich mich nach dem Frühstück erstmal auf den Weg, neue Hosen zu kaufen – mit überraschendem Erfolg – als ich dann wieder zurück war, wurde Mittag gegessen und dann musste ich eigentlich auch schon wieder los zum Beratungsgespräch bei der Bank. Da war auch gar nicht mehr viel Zeit darüber nachzudenken, was ich noch alles mitnehmen muss / will, sodass die Kamera zu Hause liegen blieb.
Mit dem Kopf voller Gedanken um Geld und mögliche Zukunftspläne ging es dann noch zu meinen Großeltern, wo sich dann nach einem bis dahin grauen Tag, plötzlich noch die Sonne zeigte.
Ich kam dann gerade noch rechtzeitig nach Hause, um noch ein Stückchen Sonnenuntergang einzufangen. Bin auch erstmal nur kommentarlos bzw. mit nem „Stopp, jetzt nicht!“ an meiner Mutter vorbei die Treppen nach oben gerannt, Kamera geschnappt, direkt wieder runter, einmal ums Haus herum und der Sonne entgegen.

[342] Sonnenuntergang überm Fluss

[342] Sundown On The Water18-35mm | 35mm | f/4 | 1/500s | ISO 200

Obwohl das Wetter wirklich schön war, kam ich nicht ausm Knick, hätte aber ja sowieso nicht gewusst, was ich fotografieren soll. So bediente ich mich wieder am Sonnenuntergang und bin mit der Lösung eigentlich auch sehr zufrieden.

Untitled

[336] Eine Frage der Perspektive

[336] Round18-35mm | 35mm | f/1.8 | 1/800s | ISO 125

Heute habe ich neben dem Tagesfoto auch mal eine Art Making Of dabei. Dort unten die kleinen weißen Dinger sind nämlich diese Pflanzendinger, die ihr auf dem Tagesfoto seht. Man muss eben auch mal etwas genauer hinsehen, nah heran gehen und mit entsprechender Perspektive gibt es dann ein interessantes Foto.
IMG_6781bearbeitet

[319] Hin und Her

[319] Pleasant Surprise18-35mm | 24mm | f/5 | 1/40s | ISO 250

Nach der Schule ging es wieder in die Heimat. Bei Schnee sind wir losgefahren und unterwegs erlebten wir fast jede (winterliche) Wetterlage. Die Temperatur war zwar ziemlich konstant, aber trotzdem wechselten sich grüne und weiße Landschaft regelmäßig ab und im Radio hörten wir sogar etwas von eeeewig langen Staus und einer geschlossenen Schneedecke auf der Autobahn, was bei den knappen Plusgraden irgendwie absurd erschien.
Ich hatte ja gehofft zu Hause auch Schnee vorzufinden, aber natürlich gab es dort wieder nur Grün und Matsch. Toll eh…

War zwar durchaus frustrierend an schönsten Schneelandschaften vorbeigefahren zu sein und dann DAS vorzufinden, aber das rückte erstmal in den Hintergrund. Es wartete ein Paket darauf von mir ausgepackt zu werden – wer jetzt direkt unter dem Foto aufmerksam gelesen hat, könnte es schon ahnen.
Ich habe endlich eine Entscheidung getroffen und mir ein neues Objektiv bestellt – verspätetes Weihnachtsgeschenk sozusagen.
Geworden ist es das Sigma 18-35mm f/1.8 aus der Art-Serie. Krasses Teil auf jeden Fall. Ziemlich groß und schwer und irgendwie finde ich den Brennweitenbereich grad noch ziemlich gewöhnungsbedürftig. Ich wollte ja etwas lichtstarkes, weitwinkligeres als das 50er, weil ich die 50mm drinnen schon öfter zu lang fand. Und doch habe ich mich wohl ziemlich an die längeren Brennweiten gewöhnt. Grad wo ich ja seit bald einem Jahr kein Kit mehr habe, habe ich mich halt dran gewöhnt, dass es erst bei 50mm losging oder halt das „richtige“ Weitwinkel draufkam. Quasi ganz oder gar nicht.

Tatsächlich bin ich mir jetzt irgendwie unsicher, ob das wirklich das richtige für mich ist, aber andererseits bin ich mir auch sicher, dass die Situationen kommen werden, in denen es genau das Richtige sein wird. Um nun von der negativen Zweifelschiene wegzukommen mal etwas Positives: Verarbeitung und Schärfe zum Verlieben. Ja, es ist schwer – schwerer als mein Tele – aber es fühlt sich sooo gut an. Da weiß man, was man in der Hand hält. Absolut kein Vergleich zum 50er-Joghurtbecher. Preislich spielen die beiden aber natürlich auch in völlig verschiedenen Ligen.

Erstmal genug zum Objektiv. Als ich damit so in der dunklen Küche rumhantierte, wies mich meine Mutter plötzlich auf den Himmel hin. Traumhaft rosarot, wo es kurz zuvor doch noch total grau war. Da hielt mich dann auch nichts mehr und so rannte ich so schnell ich konnte vor die Tür und dem wunderschönen Sonnenuntergang entgegen.

PS: In den EXIFs unter dem Tagesbild habe ich ja eigentlich immer noch eine Objektivbezeichnung vor der Brennweite – beim 50er auch nicht, aber ist halt ne Normalfestbrennweite – tja und da Weitwinkel ja schon vom 10-20mm belegt ist, wäre das nicht mehr eindeutig. „Variable Festbrennweite“ – ein „echtes“ Zoom ist das hier ja kaum mit dem bisschen Zoom – erscheint mir aber zu kryptisch und sperrig. Also nur der Brennweitenbereich bis mir eventuell noch etwas besseres einfällt.

[278] Von Wolkenlücken gerettet

[278] Break In The Clouds50mm | f/5.6 | 1/320s | ISO 125

Es war wieder überwiegend grau und stürmisch, ich hatte gearbeitet, kam nicht drauf klar, dass eigentlich Samstag war und hatte keine Fotoidee. Ich glaube, es war Weihnachtsmarkt, aber das Wetter war mir zu doof und als ich das letzte Mal beim Weihnachtsmarkt dieser Stadt war, fand ich den auch eher…doof.
Also blieb ich zu Hause und war dann sehr sehr glücklich darüber, dass sich die Sonne ein wenig durch die Wolken kämpfte, wenn auch nur kurz, so hatte ich wenigstens ein ganz hübsches Motiv.

[274] Fix am See

[274] Day's EndWeitwinkel | 20mm | f/5.6 | 1/100s | ISO 200

Pünktlich zum Feierabend sah der Himmel ziemlich geil aus. Ein bisschen Sonne, viele viele Wolken, aber das ganze mit sehr schöner Färbung. Also erstmal nach Hause, Kamera einpacken und dann gings weiter, noch kurz was einkaufen und danach sahs auch irgendwie schon sehr viel schlechter aus mit dem Licht und der schönen Färbung.

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Etwas Farbe habe ich dann aber doch noch erwischt.
Davon abgesehen war dann auch noch der Coca-Cola Weihnachtstruck vor Ort, wo absurd viele Menschen hinströmten…und ich fragte mich einfach nur, was für eine dämliche Kommerzkacke das eigentlich ist. Fand ich persönlich ja sehr sinnlos und langweilig.

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[239] Pastelliger Himmel

[239] Power PoleMakro | 100mm | f/2.8 | 1/50s | ISO 200

In Sachen Bearbeitung bin ich endlich wieder mal richtig vorangekommen, dank einer Woche Internetentzug. Dementsprechend habe ich auch vor, hier in nächster Zeit mehr zu bloggen, um meinen Rückstand etwas aufzuholen.
Trotzdem möchte ich nicht zu viel versprechen. Der Dezember steht kurz bevor und damit ein wahrer Arbeitsmarathon, der für mich bereits morgen Abend mit der Nachtschicht eingeläutet wird.
Wenn es dabei bleibt, habe ich dann bis Weihnachten nur noch zwei freie Tage – was zwar zum Teil auf meinem eigenen Mist gewachsen ist, aber man ist ja jung und braucht das Geld ;D – und ich habe noch keine Ahnung, ob oder wie ich in der Zeit mein Leben, das Fotografieren, Bearbeiten und Bloggen auf die Reihe bekommen werde.

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