[275] Achterbahn der Gefühle

[275] DropMakro | 100mm | f/2.8 | 1/80s | ISO 800

Wer kennt das nicht, wenn die Gefühle Achterbahn fahren?!
Morgens früh war ich noch dezent angepisst, weil mich einfach mal wieder nervte, was auf der Arbeit abgeht (wovon ich am Abend zuvor erfahren hatte). Letztendlich wars dann aber doch nicht ganz so dramatisch wie zunächst dargestellt und es wendete sich alles wieder zum Guten, wenn man so will.
Die Aussicht, dass der Mittwoch allerdings keinesfalls die Mitte der (Arbeits)Woche markierte, dämpfte die Laune dann doch wieder. Schon irgendwie krass, wenn eigentlich der dritte Tag der Woche ist, es aber für einen persönlich der vierte Arbeitstag von insgesamt zehn am Stück ist. Da versucht man sich einzureden, dass ja „nur“ noch 6 folgen werden und dann heißt es es bye bye Arbeit und Stress, hallo Heimat, hallo Weihnachten, hallo Familie, hallo Urlaub!
Wenn einem dann aber auffällt, dass eine normale Arbeitswoche weniger Tage hat, als da noch folgen werden, zerstört das wieder sämtliche Illusionen, dass es ja gar nicht so lange ist und das ja soo anstrengend schon nicht werden wird…sind ja schließlich nur zehn Tage ohne mal zwischendurch ausschlafen zu können oder einfach zu tun und zu lassen, was einem grad so in Kram passt. Läuft also.

Passend zum Gefühlschaos wagte ich mich während es regnete aus dem Haus und machte meine Fotos…und fand es erstaunlich wenig schlimm. Keine Ahnung, was da los war :D

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Außerdem habe ich damit meinen 9. Monat beendet. Oder anders: 3/4 sind geschafft und es werden nur noch 3 Monate folgen, bis ich es geschafft habe. Unglaublich, wenn ich daran denke, wie ich vor geschätzten 6 Monaten am liebsten alles hingeschmissen hätte.
Und hier nun wieder meine Monatsfavoriten:
[249] Strolling Around The Old Town [253] Foggy Nightfall [254] Joy-filled [255] Waiting [264] A Little Summer In December [267] Frosty [271] Blackbird [272] Chocolate and Cookies

[177] Pissiges Pisswetter

[177] ColdMakro | 100mm | f/2.8 | 1/100s | ISO 200

Der Titel sagt schon alles: Es war kalt, windig und regnerisch. Außerdem war ich müde und hatte wenig Lust auf irgendetwas außer mich unter der Bettdecke zu verkriechen.
Da es in der Ferienwohnung aber auch einfach nichts zu fotografieren gibt – es gibt ja nicht mal annähernd gutes Licht, für den Fall, dass man auf die Idee käme sein Essen zu fotografieren – widmete ich mich während eines ziemlich starken Schauers kurz den Blümchen vor der Tür und bin damit jetzt auch ausgesprochen zufrieden.

[134] Weltuntergang

[134] Doomsday is coming50mm | f/5.6 | 1/80s | ISO 200

Nachts folgte mal wieder ein Versuch Blitze zu fotografieren, nachdem ich irgendwann erwachte, ich den Regen hörte, es anschließend plötzlich extrem hell blitze und es danach unfassbar laut donnerte, als ob es gerade genau über mir sei.
Ich wartete aber noch ab und traute mich nicht auf die Uhr zu gucken – könnte ja theoretisch schon fast Zeit zum Aufstehen sein und das will man dann so genau lieber nicht wissen – tat das irgendwann aber doch und ging zum Fenster, um mal zu gucken, wie gut erkennbar die Blitze überhaupt waren.

Da brannte sich mir auch schon ein extrem toller Blitz auf die Netzhaut, sodass ich weiter durch die Wohnung stolperte und das Stativ aufbaute, während es immer mal wieder blitzte.
Bis ich dann aber alles aufgebaut hatte und die Belichtungen starten konnte, wars auch irgendwie schon wieder vorbei oder die Blitze versteckten sich irgendwo, wo meine Kamera sie nicht sehen konnte, sodass auch diese Nacht wieder ohne Erfolg blieb.

Stattdessen ging es dann eben nachmittags nach der Arbeit wieder raus, wo es auch schon wieder ziemlich dunkel wurde, was in einem regelrechten Weltuntergang endete.
So stand ich da tatsächlich im Regen mit dem Stativ auf (bzw. an) dieser Straße, wurde schon wieder komisch beäugt und versuchte mich noch an Selbstportraits, die aber überhaupt nicht wurden, wie ich mir das vorgestellt hatte und dann kam ich auch schon ziemlich nass zu Hause an.

Danach wurde es aber noch viel schlimmer. Es schüttete als gäbs kein Morgen mehr. Der Rasen vorm Haus glich einer Sumpflandschaft und auch die Pfützen auf den Straßen wurden quasi zu einer einzigen großen Pfütze. Und wie dunkel es war. Die Straßenlaternen waren schon alle wieder an. Unglaublich, aber ich fands irgendwie schön. Ich mag die Luft bei solchen Unwettern, wenns vorher nur so komisch schwül und stickig war.

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Zwei Tage später bemerkte ich dann übrigens auch mal, dass in meinem Keller offenbar auch das Wasser stand. Sah schon recht feucht aus da unten, aber als ich dann meine Luftpumpe, die dort auf dem Boden lag, anfasst und dort dann auch noch Wasser anstatt Luft herauskam, wurde mir doch einiges klar.

[099] Gemobbt vom Wetter

[099] Rainy DayTele | 81mm | f/4 | 1/40s | ISO 100

Den ganzen Vormittag über war total schönes Wetter. Auch noch, als ich auf meinem Heimweg war. Da dachte ich noch, dass ich das Wetter eigentlich nutzen müssten, um draußen zu fotografieren.
So saß ich dann aber erstmal drinnen und überlegte angestrengt, was ich nun fotografieren könnte, während es immer grauer wurde bis es dann gewitterte und in Strömen regnete.
Erst dachte ich, ich könnte Blitze fotografieren, aber die waren so selten und der Tag einfach zu hell, dass ich mit der Serienbildfunktion (die bei der 7D ja extreeeem schnell ist) nur extreeeem viele gleich aussehende Bilder vom Himmel aka graue Fläche produzierte. Langzeitbelichtung, wie damals, war auf Grund der Helligkeit natürlich nicht möglich. Selbst mit komplett geschlossener Blende kam ich nicht mal auf eine Sekunde.

Tja, das war es dann also mit dem Blitz. Währenddessen kam der Regen übrigens auch immer schräger an, sodass sich auf meiner Fensterbank auch langsam ein See bilden wollte. Also nochmal schnell ein paar Fotos aus dem Fenster raus gemacht und dann schnell Fenster zu und Kamera trocken legen.

[088] Platzregen

[088] Splash!Makro | 100mm | f/2.8 | 1/1000s | ISO 200

Freitag der 13. An so einen Quatsch glaube ich ja eigentlich nicht und im Grunde genommen ist der Tag auch ganz normal verlaufen. So lange bis ich mir überlegte noch fix einkaufen zu gehen, während ich schon beobachten konnte, wie der Himmel immer dunkler und dunkler wurde.
Noch regnete es aber nicht. Ich mir also meine Tasche geschnappt, noch Müll mit runter genommen und als ich aus der Tür trat nieselte es bereits.
Man ist aber ja nicht aus Zucker, also weiter gegangen. Im etwa 500m entfernten Supermarkt kam ich komplett durchnässt an, während es dort dann auch nur noch leicht tropfte. Was in diesen 2 Minuten zwischendurch passierte, kann man sich also eventuell vorstellen.
Ich hatte auch das Gefühl, der einzige Mensch auf Erden gewesen zu sein, der gerade in diesen Platzregen geraten war und von allen angeguckt wurde wie nen Alien, wie ich da so triefend lang lief.

Unbenannt

Die Fotos habe ich dann auf dem Rückweg gemacht, als ich zwar immernoch nass war, es von oben aber höchstens noch tropfte. So viel Tropfen-Splash-Zeug ermöglichte mir eine marode Regenrinne an den Garagen.

Auf Sonne folgt Regen

Rainy Days

Und umgekehrt. Das war immer so und das wird auch immer so bleiben. Wetter ist wechselhaft und launisch. Die Frage ist immer nur, wie lange die jeweiligen Phasen anhalten. Hiermit möchte ich einen kleinen Vorgeschmack auf noch viel mehr Nebelfotos geben. Denn gute Fotos brauchen kein gutes Wetter (wie es klassischer Weise verstanden wird). Selbige warten noch auf ihre Bearbeitung, wo ich zwischen SW und bunt – bei dem ein oder anderen Bild passt es irgendwie – oder einfach beides alles bunt gemischt schwanke.

[252/365] Bokeh-Glitzer zwischen Regen und Regen

[252/365]50mm | f/5.6 | 1/4000s | ISO 200

Es gibt so Tage, da steht man besser gar nicht auf. Heute war wohl auch so einer.
Früh morgens war noch alles hübsch, bis auf die allgemeinen Unannehmlichkeiten, die so ein früher dunkler Morgen eben mit sich bringt. Ich habe wieder mal mein Fahrrad genommen und als ich etwa 100m vor meinem Ziel war, ging es los: Meine Kette sprang ab. Naja, immerhin nicht früher irgendwo mitten auf dem Weg, dachte ich.
Die Arbeit war eigentlich auch okay. Normal halt. Bis auf die Tatsache, dass es mir nach der Pause irgendwie immer schlechter ging. Magenschmerzen, Übelkeit und leichte Schweißausbrüche und zumindest das Gefühl ziemlich blass auszusehen.Look Up!
Bin dann unwesentlich, aber etwas früher gegangen, weil es einfach keinen Sinn mehr hatte. Draußen an der frischen Luft, ging es dann auch schon wieder besser, aber da war ja noch die blöde Kette. Nachdem mir irgendwann geholfen wurde, war das Problem auch gelöst. Nur fing es dann an zu regnen. So richtig in Strömen, sodass ich richtig schön nass zu Hause ankam.
Als ich mir nun schon überlegt hatte, ein langweiliges Tropfen-an-Scheibe-Foto zu machen, wie ich es auch schon hatte als sich aber zum einen die Baumarbeiter draußen irgendwie anboten und auch ganz plötzlich die Sonne schien. Wenn auch nur kurz. Für dieses Bokeh-Dings-Foto hat es gereicht und irgendwie finde ich es auch ganz cool. Nur sieht das Wetter da viel besser aus, als es in Wirklichkeit war oô
Aktuell geht es mir übrigens wieder gut. Ich hoffe nur, dass sich das Morgen auf der Arbeit dann auch so hält.

[249/365] Im Regen

[249/365]Tele | 161mm | f/5 | 1/100s | ISO 400

Der Februar beginnt nicht besser, als der ganze Januar schon verlaufen ist. Es bleibt einfach grau und blöd. Ich hoffe nur, dass wir einen schönen, sonnigen Frühling bekommen und dass es auch hier (Frühlings-)Blumen gibt. So in einem Monat ungefähr – gerne auch früher.
Ich fand die 15°C am Montag ja schon so geil. Trotz des Windes. Das hat sich einfach total schön angefühlt. Ich könnte mal wieder meine dünne Jacke anziehen und mir einfach den Wind um die Ohren pusten lassen. Wie an meinem geliebten Meer. Es fehlte nur noch das Rauschen der Wellen und die salzige Luft.
Nun soll es aber ja schon wieder Schnee geben. Ich wünsche mir, dass es das letzte Mal ist bis ungefähr November oder Dezember.

[221/365] Das Wetter ist ein Arschloch!

[221/365]50mm | f/2.2 | 1/60s | ISO 400

Warum muss es ständig nur regnen? Warum scheint die Sonne nur vormittags ganz kurz?
Das einzig gute daran: Ich muss kein schlechtes Gewissen haben, dass ich nicht draußen fotografiere. Ach, und meine Füße bedanken sich, dass ich endlich nicht mehr auf ihnen stehe und gehe.
Erstaunlicherweise freue ich mich immer übelst auf den Feierabend, weil ich mich dann aufs Fahrrad setzen kann. Entspannung spur.