Sommer im Wörlitzer Park

Einen super warmen, sommerlichen Tag Ende Mai 2015 nutze ich mit ein paar Freunden für einen Ausflug in den Wörlitzer Park, der Teil des UNESCO-Welterbes „Dessau-Wörlitzer Gartenreich“ ist.

Ohne Titel

Dem guten Wetter entsprechend war dort auch ganz gut was los und dementsprechend war es gar nicht so einfach Fotos ohne fremde Menschen darauf zu machen, wenn man sich nicht gerade auf kleinere Details konzentriert hat. Dazu kommt noch, dass ich ein generelles „Problem“ mit Fotos von irgendwelchen Bauten habe.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich es in dem Bereich einfach nicht drauf habe, mir die Geduld und / oder der Blick für die richtige Perspektive fehlt oder ob es doch irgendwie am Motiv liegt. Oftmals habe ich selbst einfach das Gefühl, dass solche Bilder langweilig sind und die Gebäude in Wirklichkeit doch viel interessanter und beeindruckender wirken.

Cracked

Ohne Titel

Ohne Titel

Ohne Titel

Dementsprechend habe ich meinen Fokus hier auch eher auf andere Details gelegt. Na ja und bei den süßen Schwanküken konnte ich natürlich auch nicht widerstehen.

Ohne Titel

Ohne Titel

Ohne Titel

Ohne Titel

Ohne Titel

Ohne Titel

Ohne Titel

Ohne Titel

Grillen bis in den Weltuntergang

Ohne Titel

Es war ein legendärer Abend im Mai. Das Wetter war zwar im Vorhinein schon nicht besonders überzeugend, da immer wieder dichte Wolken durchzogen, aber es hielt sich und blieb trocken.
Überhaupt ist man ja nicht aus Zucker und der Grillabend am See fand natürlich wie geplant statt.
Am Anfang war auch alles schön. Der See hatte einen angenehm nordischen Wellengang, wir aßen die ersten Erdbeeren des Jahres, grillten und hatten halt unseren Spaß.

Ohne Titel

Ohne Titel

In der Zwischenzeit legte sich die berühmte Ruhe vor der Sturm über den See.
Um uns herum zogen dichte Wolken auf, in der Ferne sah man die Regenschauer auf die Erde prasseln und auch Donner und Blitze blieben nicht aus. All das beobachteten wir sehr fasziniert und begeistert.
Bis, ja bis es ganz plötzlich genau über uns war.
Erst sahen wir die Regentropfen vor uns auf den See einschlagen und kaum eine Sekunde später spürten wir sie auch auf uns. So schnell wie es nur ging, packten wir all unsere Sachen zusammen und liefen los.
Starkregen samt Hagel prasselte auf uns ein und wir hatten überhaupt keine Chance auch nur annähernd trocken aus der Sache rauszukommen. Umso lustiger die ganze Geschichte, wie wir durch den Regen tanzten und anschließend pitschnass im Auto saßen.

Ohne Titel

The End Is Near

The End Is Near

Frühlingsimpressionen

Ohne Titel

So langsam verabschiedet sich der Sommer von uns, es ist wieder deutlich kühler geworden, die Tage werden wieder kürzer und man merkt, dass so langsam der Herbst einzieht.
Das hält mich jedoch nicht davon ab, euch hier noch mehr Frühlingsfotos von diesem Jahr zu zeigen, die noch auf meiner Festplatte schlummerten.

Ohne Titel

Ohne Titel

Ohne Titel

Frühlingserinnerungen

Ohne TitelWir befinden uns mitten im Hochsommer und die Temperaturen sinken schon seit Tagen selbst nachts kaum unter die 20-Grad-Marke. Tagsüber werden es dementsprechend grundsätzlich über 30°C und ich mag mich überhaupt nicht mehr bewegen. Nun ja. Ich habe mich jetzt mal mit Bildern von Mitte April auseinander gesetzt. Seit dem Ende des 365-Tage-Projekts fotografiere ich tatsächlich kaum noch. Irgendwo im Hinterkopf habe ich das Selbstportrait-Projekt, aber auch das stockt gerade wieder und so hält die Kamera hauptsächlich zu dokumentarischen Zwecken her. In diesen 4 Monaten hat sich aber trotzdem noch einiges angesammelt, das ich euch noch zeigen möchte und werde. Zunächst eine Ladung Frühling von Tagen, an denen man sich über die länger werdenden Tage, das zurückkehrende Licht, die grünende und blühende Natur und die angenehme Wärme freute. Ohne Titel
Dieses Bild entstand am Rande eines Supermarktparkplatzes, wo ich wenig stabil auf dem Bordstein stand und versuchte möglichst nah an die Blüten am Baum heranzukommen. Fotografiert habe ich mit meinem 18-35mm Objektiv, womit man schon echt nah an solch kleine Objekte gehen muss, um sie formatfüllend abbilden zu können.
So hatte ich die Blüten dann scheinbar wirklich schon fast auf der Linse kleben, als mich da plötzlich einer von der Seite anquatschte, ich solle aufpassen, dass die nicht beißen.
Ich kann euch beruhigen, für gewöhnlich sind das – die Blüten – sehr angenehme und friedliche Zeitgenossen.

Ohne Titel

Ohne Titel

Ohne Titel

Ohne Titel

Ohne Titel

Ohne Titel

Dieser Katze – dessen Namen ich wieder verdrängt habe – sind wir anfangs eher verzweifelt hinterhergelaufen, weil sie nicht so recht stillhalten wollte, aber dann lies sie sich doch noch seelenruhig im Gras nieder, sodass man sie streicheln und ungehemmt fotografieren konnte. Mega gut^^
Irgendwann kam dann auch die junge Besitzerin an und hat uns alles mögliche über ihre Katzen erzählt. Sehr süß die Kleine.

Ohne Titel

Ohne Titel

Ohne Titel

Ohne Titel

Ohne Titel

Wie die Zeit vergeht

Ohne Titel18-35mm | 35mm | f/1.8 | 1/40s | ISO 125

Was für eine Standard-Aussage, aber es stimmt doch.
Wie oft fragen wir uns, wo die Zeit schon wieder hin ist? Spätestens zu Weihnachten und Silvester fragt sich doch jeder, wo das Jahr geblieben ist. Aber auch zum Monatswechsel merkt man das gerne mal.
Oder wenn sich ein Lebensabschnitt dem Ende zuneigt und ein ganz neuer bevorsteht. Und damit bin ich mitten drin, in meiner aktuellen Situation.

Wo sind die letzten drei Jahren geblieben? Wie kann es sein, dass ich jetzt wirklich mit meiner Ausbildung fertig bin und meinen Ausbildungsbetrieb wohl nie wieder betreten werde?
Vor zwei Wochen hatte ich gerade meine Abschlussprüfung hinter mir, habe die ersten drei Zusagen fürs Studium bekommen, bin ausgerastet vor Freude über die neue Perspektive im Leben und so egal, wie mir die Prüfung zwischenzeitlich mal war, wollte ich sie nun doch nicht mehr verkackt haben und meinen Ausbildungsbetrieb einfach nur noch hinter mir lassen.
Natürlich war dort nicht alles schlecht, aber nach einigen Ungereimtheiten, immer neuen widersprüchlichen Möchtegern-Fakten und unzähligen Diskussionen, die ich wahrscheinlich auch noch ewig weiterführen könnte, bin ich einfach froh, weg zu sein.
Ich bereue den Schritt, diese Ausbildung über 300km von meiner Heimat entfernt zu machen und dafür auszuziehen kein Stück, auch wenn es jetzt beruflich in eine andere Richtung gehen soll.

Am Freitag – vor zwei Wochen – gab es dann jedenfalls auch direkt die Ergebnisse der Prüfung. Wie auch meine Mutter feststellen musste, war meine Freude darüber viel gedämpfter als jegliche Freude am Vortag beim Betrachten der Zulassungsbescheide. Irgendwie bin ich tatsächlich einfach davon ausgegangen, dass das geklappt hat. Zwar bin ich nicht freudestrahlend und völlig zufrieden mit meiner Leistung aus der Prüfung gegangen, aber man wollte uns da nie wieder sehen und für ein „bestanden“ musste es definitiv gereicht haben. Hat es auch und damit galt meine Ausbildung dann am Freitag als beendet.
Völlig ohne feierlichen Charakter gab es am letzten Tag zwar einen Blumenstrauß, aber das wars dann auch. Die Zeugnisse kamen per Post. Möglicherweise ein Grund, warum mir irgendwie der „richtige“ Abschluss und das Gefühl es wirklich geschafft zu haben, fehlt. Man hat sich verabschiedet und ist einfach gegangen. Das wars. Einfach so vorbei.

Ganz genau drei Jahre ist es jetzt her, dass ich meine Wohnung, die damals noch eine Baustelle war, besichtigt habe und ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen, wie beschissen es mir damit ging. Die Wohnung war zwar ein wunderschöner Glücksgriff, aber ich wollte nicht ausziehen, ich wollte nicht von zu Hause weg und konnte mir nicht vorstellen, hier ganz alleine zu leben. Ja, die Situation hat mir echt verdammte Angst und viele viele Bauchschmerzen bereitet.

Doch ich habe die ganze Sache durchgezogen, bin stolz darauf und nun sitze ich hier und die ganzen Gefühle kommen irgendwie wieder hoch. Nur andersherum, falls das geht und man das so sagen kann.
Ich bin total gespannt aufs Studium und alles Neue, habe da zwar auch echt Respekt vor, aber ich bin mir auch gar nicht sicher, ob das alles in meinem Hirn überhaupt schon angekommen ist.
Hier jetzt aus der ersten eigenen Wohnung, die ich wirklich liebe und am liebsten mitnehmen würde, wieder auszuziehen, ist total merkwürdig. Ich will hier nicht weg und wieder – wenn auch nur vorübergehend – bei meinen Eltern einziehen.
Gerade in den letzten Monaten hatte ich hier abseits der Arbeit einfach eine total gute Zeit und ich wünschte, das würde jetzt nicht so plötzlich enden. Das hätte so auch gerne noch viel länger gehen dürfen, aber das Leben hält da noch andere Pläne für mich bereit. So richtig vorstellen, kann ich mir das alles noch nicht, aber zum Ende des Monats werde ich hier definitiv ausziehen und ich weiß jetzt schon, dass der endgültige Abschied nicht einfach werden wird.


Wer jetzt noch Interesse an Infos zum Bild hat: Passend zum Titel dieses Artikels, ist das Bild noch aus dem März und es war das letzte in meiner täglichen Strähne, die ich ja nach dem 365-Tage-Projekt noch ein paar Tage weitergeführt hatte.

Frühlingsanfang

Untitled

Die Fotos sind jetzt genau einen Monat alt. Irgendwie schlimm, wie man das alles schleifen lassen kann, wenn man sich viel weniger „verpflichtet“ fühlt, weil da kein Projekt mehr hintersteht.

Den Tag nach meinem Geburtstag hatte ich mir jedenfalls frei genommen, da meine Eltern ja zu Besuch waren und es hätte kaum einen besseren Tag treffen können. Das Wetter war richtig schön sonnig und frühlingshaft und ich fand sogar schon rosa blühende Bäume und Narzissen.

Untitled

Untitled

[364] Gänseblümchen

[364] DaisyMakro | 100mm | f/2.8 | 1/20s | ISO 100

Es war überaus windig und schon das Fahrradfahren machte nur in einer Richtung Spaß. Nach Hause musste ich mir einen abkämpfen, um überhaupt vorwärts zu kommen.
Draußen irgendwelche Pflanzen fotografieren ist dabei auch sehr schwierig und so pflückte ich mir halt ein paar Gänseblümchen und begab mich damit in meine Wohnung, um dort Makros zu machen.

[361] Raus aufs Feld

[361] What A Nice DayMakro | 100mm | f/2.8 | 1/4000s | ISO 200

Was gibt es besseres als geiles Wetter und frühen Feierabend in Kombination? Besonders viel habe ich trotzdem nicht fotografiert. Die Krabbelviecher sind alle vor mir geflüchtet, sobald ich sie entdeckte und sonst gab es auch nicht so viel, aber ich habe Vorbereitungen für das nächste Foto getroffen, in dem ich aufm Acker Erde geklaut habe xD

[359] Gelb

[359] Yellow blossom18-35mm | 35mm | f/2 | 1/1000s | ISO 200

Natürlich bekommt ihr auch noch die restlichen 7 Tage meines Projekts zu sehen. Die letzten zwei Tage waren hier allerdings Pause, weil ich schlicht besseres zu tun hatte, als Bilder zu bearbeiten und da irgendwelche Entscheidungen zu treffen. Vorgestern Nachmittag kamen meine Eltern zu Besuch, wir haben Kuchen gegessen und sind dann abends auch noch Essen gefahren und gestern hatte ich dann frei, sodass wir mit einem gemeinsamen Frühstück starteten und dann ein wenig die Gegend erkundeten. Ganz entspannt bei wunderschönstem Wetter.

Untitled

Untitled