[363] Leipziger Buchmesse

[363] Elf18-35mm | 35mm | f/1.8 | 1/125s | ISO 400

Wie ich schon im Artikel zur Lesenacht schrieb, habe ich in diesem Jahr mal der Leipziger Buchmesse einen Besuch abgestattet. War ja möglicherweise die letzte Gelegenheit da auf der Grund der Nähe so spontan hinfahren zu können.
Kurz vorher also mal ein paar Verdächtige gefragt, ob und / oder wann man sie dort treffen kann und dann entschied ich mich dazu am Sonntag mal hinzufahren. In der Hoffnung, dass dort nicht ganz so viele Menschen – wie am Samstag – unterwegs sind.
Keine Ahnung, wie es am Samstag war, aber voll fand ich es trotzdem – das folgende Bild ist dafür nicht so repräsentativ, das war noch relativ früh, als es noch nicht so voll war.

LBM 2015

Egal. Was die Messe angeht, war ich jetzt nicht so besonders begeistert, war aber auch ziemlich unvorbereitet und habe mich sowieso in erster Linie darauf gefreut, liebe Menschen nach fast 3 Jahren mal wiederzusehen.

Die gute Ann-Marlien war als Elb unterwegs und wurde dann auch zu meinem ersten Model. Danke dafür! <3

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[169] Sanierungsbaustellengucken

[169] What's going on?Tele | 300mm | f/5.6 | 1/200s | ISO 100

Wohooo, Wortneuschöpfung.
Davon abgesehen: Mal wieder ein Tag an dem ich herzlich unmotiviert war, nach der Arbeit nochmal vor die Tür zu treten und überhaupt ja auch keine Idee hatte. So entstanden dann mal wieder – habe ich eigentlich lange nicht gemacht – Fotos von Menschen aus dem Fenster heraus.

Und dann ging ich doch nochmal raus, wo ich – kaum draußen – das folgende Mottenviech an dem Glasdingens an der Seite vom Vordach der Haustür sitzen saß. Ich zweifelte erst daran, ob ich mich da nun wirklich hinhocken sollte, tat es dann aber, auch wenn ich mich sehr sehr weird fühlte und mich fragte, wie ich das jetzt erklären könnte, wenn da plötzlich einer aus der Tür käme oder aber der Nachbar das angrenzende Fenster öffnen und rausgucken würde xD

Nu ja, zu der Gelegenheit kam ich zum Glück nicht, aber dafür wurden auch die Fotos nicht so geil, wie erhofft. Leider sind sie alle nicht so richtig scharf ausgefallen.

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[101] Rudelgucken

[101] Public Viewing50mm | f/2.2 | 1/400s | ISO 100

Letztes Gruppenspiel für die deutsche Nationalmannschaft gegen die USA. Beiden würde ein Unentschieden reichen, im Vorfeld gab es Gerüchte über Absprachen und irgendwie fühlte sich die erste Halbzeit für mich auch so an.
Letztendlich gab es aber ja doch noch das 1:0 durch Müller, sodass wir alle einmal jubeln konnten – nur doof, dass ich da gerade mit meiner Bratwurst beschäftigt war xD – und uns mit einem Sieg den deutlichen Gruppensieg sichern konnten.

[260/365] Ideenlos

[260/365]Kit | 40mm | f/5 | 1/60s | ISO 400

Und inspiriert und unmotiviert saß ich mit der Kamera da und so richtete sie sich auf mich, nachdem ich mich auch nicht mehr für „aus-dem-Fenster-raus“-Fotos erwärmen konnte.
Ich wünsche mir gutes Licht, besseres Wetter – da fliegen schon wieder weiße kalte Fusseln vor meinem Fenster rum – eine große Portion Inspiration und dann noch eine ebenso große Portion Motivation. Einmal zum Mitnehmen bitte.

[131/365] Maisfeld-Portrait

[131/365]50mm | f/2.8 | 1/3200s | ISO 100

Als ich Mittwoch im Maisfeld stand, sahen die Selbstportraits in meinem Kopf noch ganz anders aus. Allerdings habe ich heute auch ein anderes Feld gehabt, das nicht besonders schön war. Zu dem anderen mochte ich nicht gehen, weil direkt dran eine Baustelle ist, auf der sogar samstags gearbeitet wird. Da wollte ich nun nicht erst über die Baustelle latschen, um mich dann vor deren Augen zum Horst zu machen.

Unbenannt

Hamburger Großstadtdschungel

Das vergangene Wochenende war ein überaus anstrengendes. Nachdem ich Freitag Abend nach einer langen Autofahrt wieder in der Heimat eingetroffen war, musste ich am Samstag auch schon wieder früh aufstehen. Um 6:30 Uhr meldete sich mein Wecker zu Wort. Müde schälte ich mich langsam aus dem Bett, frühstückte immerhin eine Banane und packte mir noch Schokocroissants als Proviant ein. In wunderschönem Morgenlicht ging es dann zum Bahnhof und von dort aus nach Hamburg. Dachte ich zu Hause noch, ich hätte mich warm angezogen, fand ich es am Bahnhof auch schon kalt.
Eine knappe Stunde Zugfahrt brachte mich ins wunderschöne Hamburg, wo mich dann allerdings erstmal Original Hamburger Schietwetter erwartete.
Als es dann mit Sabrina und dem Point los ging zu „Oh it’s fresh“, dem Startpunkt des 1. Hamburger Fotomarathons, sah es glücklicherweise schon wieder etwas besser aus.
Da der Point und ich nicht offiziell teilnahmen, holte sich nur Sabrina ihre Startnummer samt kleinem Startpaket ab, während wir beide relativ entspannt die Teilnehmer-Lage checken und dabei feststellen konnten, dass wir mit unserer Altersgruppe eine Minderheit darstellten.
Um 10 Uhr gab es dann den offiziellen Startschuss, ein Gruppenfoto und dann auch endlich den ersten Themenzettel.

Bevor es an meine Fotos geht, hier noch die wichtigsten Regeln im Überblick:

  • 24 Fotos in 12 Stunden in vorgegebener Reihenfolge
  • keine Bearbeitung
  • nach jeweils 4 Stunden abstempeln (und neuen Themen-Zettel mitnehmen) an einer Zwischenstation
  • Rahmenthema „Großstadtdschungel“ soll in allen Fotos erkennbar sein
  • das erste Foto muss die Teilnehmernummer klar erkennbar enthalten

Direkt mal vorweg: Die Regel mit der Bearbeitung habe ich nun mal ignoriert und auch das mit der Reihenfolge stimmt nicht 100%ig. Außerdem habe ich im ersten Foto keine Zahl, da ich ja auch keine Startnummer hatte.

Jäger und Sammler1. Jäger und Sammler

Expedition2. Expedition

Trampelpfade3. Trampelpfade

Baumhaus4. Baumhaus

Kahlschlag5. Kahlschlag

Kletterpflanze6. Kletterpflanze

Orientierungslos7. Orientierungslos

Urwaldriese8. Urwaldriese

Der erste Block ging uns noch sehr gut von der Hand. Wir hatten Ideen und lagen damit auch sehr gut in der Zeit, sodass wir sogar ein wenig zu früh an der ersten Zwischenstation waren und uns wenigstens mal kurz setzen konnten.
Der Blick auf den nächsten Zettel motivierte jedoch nicht besonders aufzustehen und weiter zu machen. Mir sagte erstmal überhaupt gar kein Thema irgendetwas. Nur „Oh Gott…!“
Während der Point dann auf einer Verkehrsinseln rumbudelte, entschloss ich mich zu einem Foto von „überlebendem“ Gras in den Fugen des Bürgersteigs.

Überleben9. Überleben

Die Schatzkarte ist dreist abgeguckt, weil ich ansonsten keinen ersthaften Plan hatte.
Schatzkarte10. Schatzkarte

Spurensuche11. Spurensuche

Eingeborener12. Eingeborener

Meine geplanten Rauchzeichen – Zigarettenkippen – sahen so doof aus, dass ich mich dann doch für so ein Verbotsschild entschieden habe.
Rauchzeichen13. Rauchzeichen

Zivilisation14. Zivilisation

Geheimnisvoll15. Geheimnisvoll

Tarzan und Jane16. Tarzan und Jane

Als der zweite Block dann endlich abgehakt war, nicht glücklich, aber zumindest irgendwie geschafft, hoffte ich nur noch auf einen „guten“ dritten Block. So wirklich begeistert war ich davon aber auch nicht. Meine spontanen Eingebungen passten nicht mit der Tageszeit zusammen – für nachtaktiv war es noch zu hell und für Paradies, unberührt und Wilde Tiere hätte ich mir erstmal viel Licht gewünscht.

Buschtrommeln17. Buschtrommeln

Quelle18. Quelle

Nachtaktiv19. Nachtaktiv

Paradies20. Paradies

Unberührt21. Unberührt

Tanz ums Feuer22. Tanz ums Feuer

Wilde Tiere23. Wilde Tiere

Probiers mal mit Gemütlichkeit24. Probiers mal mit Gemütlichkeit

Obwohl ich mit einigen Fotos nicht so wirklich zufrieden bin und die ganze Sache übertrieben anstrengend war – als mir mein Zug gen Heimat dann auch noch vor der Nase davon fuhr und ich eine Stunde lang auf dem Bahnhof saß, habe ich so gefroren und mich total krank gefühlt – hat es auch sehr viel Spaß gemacht. So ein Fotomarathon ist doch mal eine sehr interessante Erfahrung, wenn man sonst eigentlich ausschließlich ohne Themen arbeitet.
Ein bisschen blöd fand ich es nur, wenn man gerade mal dachte, man hätte eine gute Idee und dann auf einmal noch ganz viele andere Fotografen um einen herum entdeckt, die gerade dasselbe fotografieren.

[107/365] Mitten in einer Demo

[107/365]50mm | f/1.8 | 1/160s | ISO 100

Colorful BalloonsNichtsahnend läuft man da durch die Stadt und auch wieder zur Pension zurück, als man auf einmal mitten in einer Demonstration steht. Da musste natürlich angehalten werden, um mal wieder etwas Neues auszuprobieren in Sachen Fotografie. Demonstration IIÜberhaupt fand ich die ganze Sache äußerst spannend. Ein ganzes Polizeiaufgebot war auch anwesend, obwohl die Demonstranten absolut friedliche Menschen waren und auch viele kleine Kinder dabei waren, wo ich mir beim besen Willen nicht vorstellen konnte, dass da irgendetwas eskalieren würde. Aber was muss, das muss wohl.
Nebenbei entstand dann auch noch mein Tagesfoto von einer – ich vermute – Segway-Stadtführung. Das Bild war einfach köstlich, wie die da alle so stehend immer im selben Abstand mit ihren weißen Helmen lang fuhren. Da ich nicht viel Zeit hatte, ist das Foto technisch auch nicht so, wie ich es gerne gehabt hätte, aber ansonsten gefällt es mir richtig gut und bei den Demonstrationsfotos konnte ich mich nun beim besten Willen auch nicht entscheiden.

Demonstration IV

Demonstration III

Demonstration I

[103/365] Zerbrechlich

[103/365]Kit | 28mm | f/6.3 | 1/50s | ISO 400

Ich habe heute beschlossen, nicht das Haus zu verlassen. Außer mir sollte plötzlich einfallen, dass ich noch ganz dringend etwas aus dem Supermarkt brauche und ein Blick in den Briefkasten werde ich vielleicht auch noch werfen.
Jedenfalls habe ich heute mal meine (zu große) Waschmaschine angeschmissen und bin heilfroh, dass nirgens Wasser rauskam, wo es nicht rauskommen soll und meine Wäsche noch genauso groß ist wie vorher xD
Als Fotomotiv habe ich kurzer Hand meine lädierte Hand gewählt, da ich auch keine große Lust hatte, noch den ganzen Tag darüber nachzudenken.
Außerdem musste ich ja nun auch mal meine schicken weißen Wände als Hintergrund benutzen. In meinem Zimmer zu Hause habe ich ja nur Holzvertäfelung, die als (neutraler) Fotohintergrund mächtig ungeeignet ist.

[88/365] Ein großer Schritt in die Zukunft

[88/365]50mm | f/1.8 | 1/3200s | ISO 100

Keine Woche mehr bis ich den Schlüssel zu meiner ersten eigenen Wohnung überreicht bekomme und mit Sack und Pack dort einziehe. Dieser riesige Schritt in die Zukunft macht mir Angst. Schon lange. Jetzt meine Sachen zu packen, fällt mir nicht leicht. Ich habe Angst davor so weit weg von Zuhause alleine leben zu sollen. Keine Ahnung zu haben, was mich dort wirklich erwartet. Ob die Entscheidung für diese Ausbildung die richtige war. Alles selbst und alleine machen zu müssen. Wie es wohl sein wird, wieder zur Schule zu gehen. Dazu die Arbeit und der Haushalt. Noch immer nicht zu wissen, ob oder in welcher Höhe ich Berufsausbildungbeihilfe erwarten kann oder wie ich überhaupt finanziell über die Runden kommen soll.
Es liegt so viel Unbekanntes und Neues vor mir, auf das ich mich nur bedingt freue. Das einzige was ich weiß: Wenn ich diesen Schritt erfolgreich hinter mich gebracht habe, kann ich alles schaffen. Und für irgendetwas ist es so oder so gut, glaube ich.