[308] Nachtfotografie auf der Brücke

[308] Night Lights50mm | f/14 | 20s | ISO 100

Montag. Der Beginn einer neuen Woche. Eine neue Woche mit äußerst ungünstigen Arbeitszeiten.
Irgendwie hatte ich aber zumindest für den ersten Tag schonmal eine Idee entwickelt. Ich musste noch Pakete wegbringen, also radelte ich nach der Arbeit nochmal los, quer durch die Stadt und hatte mir eigentlich vorgestellt eine Tankstelle zu fotografieren.
Dann musste ich allerdings feststellen, dass die Sicht auf die im Kopf ausgewählte Tankstelle ganz anders war, als ich mir das ausgemalt hatte, weshalb das alles irgendwie nicht mehr so passte. Stattdessen habe ich dann eben auf dieser kurvigen Brücke meine Fotos gemacht.

PS: Apropos Tankstelle: Ich hatte es fast bereut mit dem Fahrrad gefahren zu sein, als ich die Schleuderpreise sah. 1,17€ für einen Liter Super! Unfassbar. Das hatten wir doch zuletzt…keine Ahnung, vor 10 Jahren?! Ich erinnere mich noch daran, wie man sich über Preise im Bereich von 1,25€ furchtbar aufregte und ich meine, dass ich da noch längst nicht an den Führerschein dachte, den ich jetzt inzwischen auch schon seit fast 5 Jahren habe oô

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[306] Spherical

[306] Spherical50mm | f/5.6 | 4s | ISO 100 | Blitz

„Spherical“ ist das zweite Thema im 52-Wochen-Projekt „Let’s Get Creative“.
Dafür hatte ich am Tag zuvor meinen LED-Hoop gebastelt und hatte nun auf trockene Dunkelheit gewartet, die ich am Samstagabend geliefert bekam. Nur kalt wars. Erst Recht, weil ich meinte im Kleid und mit kurzer Lederjacke statt Mantel rausgehen zu müssen – macht sich auf dem Foto halt besser.

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Sooo….an dieser Stelle ist dann auch der 10. Monat geschafft. Nur noch 59 Tage, nur noch 59 weitere Bilder, bis dieses Projekt geschafft ist. Wenn ich jetzt wieder sage, dass ich das selbst kaum glauben kann und wie schnell doch die Zeit vergeht, wiederhole ich mich nur, aber es doch so wahr. Wo ist die Zeit geblieben??
Zu irgendwelchen Zusammenfasssungen oder Rückblicken bin ich aber gerade nicht fähig und plane das ganze nach Ende des Projekts in Angriff zu nehmen, auch wenn es wohl nie leichter werden wird.
Hier nur meine Favoriten aus dem 10. Monat:
[279] Happy [284] Frozen Drop [285] Green Bush Viper [295] Warmth In A Cold Night [296] Working [300] Fire [301] Steam [306] Spherical

[291] Fischbeker Heide und Hamburg bei Nacht

[291] Hamburg by NightWeitwinkel | 20mm | f/14 | 30s | ISO 100

Nachdem ich am 1. Januar gefühlte Fotopause hatte – es ist einfach soo schön, wenn man sein Foto schon kurz nach Mitternacht macht und sich dann zwischen dem nächsten Aufstehen und anschließendem Schlafengehen keine Gedanken um ein Foto machen muss – ging es am 2. gemeinsam mit Pim endlich mal wieder auf eine größere Tour.

Auch wenn wir im Vorfeld noch andere Ideen hatten, wo man hinfahren könnte, ging es mal wieder nach Hamburg.

Nachdem ich erstmal verschlafen hatte – ich schwöre, dass mein Wecker gestreikt hat und ich ihn nicht überhört habe – starteten wir dann eine Stunde später als ursprünglich geplant. Als erstes Ziel stand die Fischbeker Heide auf dem Plan, in der Pim schonmal bei wahrlich traumhaftem Wetter war – hier findet ihr Teil 1 von 4 ihrer damaligen Serie.

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So viel Glück sollten wir diesmal leider nicht haben. Es war eher grau, kalt und unfassbar windig. Ab und zu schaute tatsächlich mal die Sonne vorbei – immerhin was, wo es nach der Vorhersage doch den ganzen Tag hätte regnen sollen – aber wir standen sehr oft vor irgendwelchen potentiellen Motiven mit den Worten „Wenn jetzt Nebel wär…“
War aber eben nicht und wir bemühten uns, das beste aus dem zu machen, was wir eben vorfinden konnten.

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Durch Fischbek führte uns dann der Weg zur S-Bahn-Station, um nach Hamburg rein zu fahren. Unterwegs fanden wir in den Vorgärten noch etwas Farbe, die auch mitgenommen werden musste.

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Nachdem wir irgendwann dann auch mal den Bahnhof gefunden hatten, saßen wir dort gefühlt mindestens eine halbe Stunde, obwohl auf Anzeige bei unserer Ankunft was von 8 Minuten stand.
Als wir dann endlich in der warmen Bahn saßen, merkten wir auch, wie durchgefroren wir wirklich waren, fuhren bis zum Jungfernstieg und suchten in der völlig überfüllten Europapassage erstmal etwas zu essen – und Wärme.

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Nach der Stärkung und einem Durchgucken der bis dahin entstandenen Fotos, trauten wir uns dann auch mal wieder in die Kälte mit dem Vorhaben uns in Sachen Nachtfotografie auszutoben. Fotografiert wurde rund ums Rathaus, am neuen Wall, an der Alster und dort auf dem Weihnachtsmarkt, der immernoch geöffnet war.

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Von dort aus wollten wir als nächstes in die Hafencity und in die Speicherstadt, woraus dann aber nichts mehr wurde. Auf einmal hatte es angefangen zu regnen und wurde auch nur stärker, sodass wir uns erst wieder in die U-Bahn-Station zurückzogen, um dann zu beschließen, dass das sinnvollste wohl war, die Heimreise anzutreten. U-Bahn haben wir schließlich auch schon mal ausgiebig fotografiert und Lust hatten wir da sowieso nicht wirklich zu.

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[290] Hallo 2015!

[290] Happy New Year!50mm | f/10 | 4s | ISO 200

Schon wieder ein Jahr rum. Wahnsinn, aber so vergeht die Zeit eben…
Als Silvester-Grinch habe ich den Abend auf dem heimischen Sofa verbracht, mir ZDFneo reingezogen, Chips und Schokolade gegessen und um Mitternacht stand ich dann mit Mr. Right auf dem Balkon. In allen Richtungen hörte ich es knallen, aber zu sehen gab es irgendwie…nichts oder nur in weiter Ferne.

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Zum Glück hatte ich aber ja etwas Geduld mitgebracht und so gab es dann doch noch Feuerwerk in näherer Umgebung und auf dem inoffiziellen Dorfplatz, auf den ich es abgesehen hatte. Da waren zwar ein paar Bäume davor, aber das hat mich jetzt mal nicht so sehr gestört.

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[253] Nachteinbruch am See

[253] Foggy NightfallWeitwinkel | 10mm | f/8 | 20s | ISO 200

Die letzte Woche Schule im Jahr. Es wird viel zu früh dunkel. 8 Stunden Schule, danach noch einkaufen und schon ist es so gut wie dunkel. Yay!
Überraschend motiviert bin ich dann aber sofort losgestapft, um das letzte Fünkchen Tageslicht am See einzufangen.
Auf den Bildern sieht es nun heller aus, als es tatsächlich war. Dementsprechend schwierig war es auch, den Fokus irgendwo gezielt zu setzen. Ich habe ja kaum was gesehen…ganz zu schweigen vom Autofokus.

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[199] Geisterhaft

[199] GhostlikeWeitwinkel | 20mm | f/14 | 35s | ISO 200

Für das erste lange Oktoberwochenende hatte ich eigentlich ganz andere Pläne, aber da ich ja nun krank war, entschied ich mich dazu doch nach Hause zu meinen Eltern zu fahren. Gesund pflegen lassen, zu Ärzten gehen können, die ich kenne und so^^

Da der Donnerstag in der Schule immer recht lang ist, wars auch schon ungefähr dunkel, als ich endlich zu Hause ankam. Nach dem Essen war es dann auch wirklich stockduster und so stand ich da mit meinem Talent und dachte so „Heeeey, Nachtfotografie!“. Ich bin zwar im hinterletzten Kaff, in dem man – die ausgeprägt Ü80-Fraktion – sich darüber beschwert, dass es an der einzigen Bushaltestelle am inoffiziellen Dorfplatz *hust* kein Licht gibt, aber ein paar Straßenlaternen gibts ja doch.

[180] Feuerteufel

[180] Starting The Fire50mm | f/3.2 | 1/100s | ISO 100

Zu Hause bei meinen Eltern wurde Geburtstag gefeiert – bei etwas frischem, aber ansonsten sehr gutem Wetter wurde Torte gegessen und am Abend nach Jahren (?) mal wieder der Grill angeschmissen.

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Abgesehen von einem ollen Blümchen-Backup-Foto hatte ich auch am Abend noch nichts besonders gutes oder außergewöhnliches fotografiert. Und so führte dann eins zum anderen.
Mein Bruder fing irgendwann an gelangweilt die Kohlebriketts auf dem Grill mit nem Spachtel zu zerhacken und den Aschenkram dann hoch zu werfen, der dabei wunderschön in Funken aufging.
Nach ner Weile der Faszination gesellte sich meine Kamera ebenfalls dazu und während ich keine Ahnung hatte, wo oder wie ich den Fokus setzen sollte, saß ich dann da und versuchte die Kamera während der langen Belichtung möglichst ruhig zu halten. Ein Stativ wollte ich nun nicht auch noch herholen x)

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Die ganze Zeit zielte ich dabei auf den „Innenraum“ vom Grill und bekam dann nur mal nebenbei mit, wie das auch mal oben aus dem Schornstein kam. Als ich dann meinte, ob er das nochmal hinbekommen würde – also bei oder nach dem folgenden Foto – war der Spaß aber ganz schnell vorbei. Plötzlich flogen die Funken wirklich überall rum, es roch verdächtig nach angekohlten Haaren und uns wurde verboten mit dem Feuer rumzuspielen. Ähm…ja…erwachsen werden wir dann später mal. Vielleicht.

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[166] Pyro Games im Heide Park Soltau 2014

[166] Pyro GamesWeitwinkel | 10mm | f/10 | 2s | ISO 100

Von den Pyro Games gehört und gelesen hatte ich ja schon öfter und immer wieder dachte ich nur „Wie geil ist das denn bitte?“
Allerdings war ich mir auch immer unschlüssig, ob man da mit Stativ und Kamera antanzen kann / darf. Sollte sich irgendjemand unter euch diese Frage stellen: Ja, kann man. Überhaupt gar kein Problem. Nur für gewerbliche Zwecke dürfen die Aufnahmen nicht verwendet werden.

Jetzt hatte ich auch endlich mal die Gelegenheit dort hinzufahren, nachdem mir eine Freundin berichtete, dass sie dort hinfahren würde und im Auto noch ein Platz frei wäre. Das passte einfach.
Und so ging es dann am 30. August zum Heide Park Soltau, wo ich irgendwie auch schon ewig nicht mehr gewesen war – als wir dort in der Schlange vorm Einlass standen, mit bester Sicht auf den Freefall-Tower, überkam mich auch die Lust dort mal wieder hinzufahren, um die Attraktionen zu genießen. Ganz ohne Kamera oder sonstigen Ballast^^

Nun aber zurück zu den Pyro Games. Einlass war bereits um 18 Uhr, wo es ja noch lange nicht dunkel wurde. Um 19 Uhr begann dann das „Warming Up“ Programm mit unterschiedlichster mal mehr und mal weniger guter Musik.
Dazu gab es jede Menge Fressbuden, an denen die Schlangen zum Teil auch seeehr lang waren.

Weil es ansonsten ja langweilig gewesen wäre, regnete es zwischendurch auch noch, war dann aber pünktlich zum ersten Feuerwerk wieder trocken – was nichts daran änderte, dass es allgemein doch recht kühl und ungemütlich war.

Dazu kam dann auch noch, dass es besagter Freundin überhaupt nicht gut ging und einige Zeit im Sanizelt verbringen musste, um dann für Feuerwerk Nr. 2 – 4 wieder einigermaßen fit zu sein.
Alles in allem nicht so wirklich tolle Rahmenbedingungen, aber das Feuerwerk ansich war wirklich ganz großes Kino!

Nachdem Feuerwerk 1 und 2 übrigens trocken blieben, ging es dann in und nach der Pause, in der es eine Lasershow gab, mit Regen weiter. Die Kamera kann so ein bisschen Nass zwar ab, aber die blöden Tropfen auf der Linse machen jedes gute Bild kaputt.
Der einzige Vorteil: Ich konnte jetzt einige Bilder relativ guten Gewissens wieder aussortieren.
Es folgt jetzt trotzdem eine enorme Bilderflut. Weiter reduzieren konnte / wollte ich es einfach nicht. Ich habe schon sooo viel aussortiert…
Die Auswahl des Tagesfotos fiel mir auch mal wieder sehr schwer und wo ich jetzt dabei bin, die Bilder hier alle einzufügen, frage ich mich schon wieder, ob ich nicht ein anderes hätte nehmen sollen.

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[159] Kurz vor der Aufgabe

[159] Lighting the SkyWeitwinkel | 20mm | f/11 | 9s | ISO 200

Ich habe auf Plakaten was von Feuerwerk gelesen. Was das heißt, dürfte für Menschen, die mich kennen klar sein: Da muss ich hin.
Das Problem war nur, dass ich nicht den Hauch einer Ahnung hatte, wann genau das stattfinden sollte und auch nirgens genau Informationen dazu fand. Deshalb radelte ich also schon relativ lange vor Sonnenuntergang los und stand mir letztendlich stundenlang die Beine in den Bauch, wobei es auch noch ziemlich frisch war.
Ich finde beim Warten auf Feuerwerk sollte immer so eine grandioses Wetter herrschen, wie bei den diesjähren Cruise Days in Hamburg.

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Nach der Siegerehrung – da war son Drachenbootrennen – sollte das sein. Die Siegerehrung zog sich eeeeewig lang hin und danach schallte Musik rüber, sodass ich schon drauf und dran war abzuhauen, weil ich schon dachte das Feuerwerk würde gar nicht mehr stattfinden.
Wo ich da so stand, hörte ich aber Feuerwerk und als ich mich dann in die richtige Richtung drehte, sah ich in der Ferne auch ein Leuchten am Himmel. Hmpf…wäre ich mal woanders hingefahren.

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Tja, aber wie das eben so ist, muss man erst zusammenpacken, damit es losgeht. Es ging dann also doch noch los auf dem See, der vor mir lag und so baute ich erstmal wieder mein Stativ auf und fotografierte dann auch ohne Fernauslöser…

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Während des Feuerwerks, war da übrigens plötzlich ein Mensch, der mit großen schnellen Schritten hinter mir vorbei rannte, seinen Daumen in die Höhe reckte und in einem absolut sarkastischen und genervten Ton mein Tun kommentieren musste: „Tolles Motiv!“

Ähm…ja, danke. Weiß ich selbst.

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[142] An der Wassermühle

[142] Shimmering Sunlight50mm | f/2 | 1/100s | ISO 100

Den ganzen Tag wieder nichts fotografiert. Abend dann mal ein Paket zur Post gebracht, Kamera immer dabei, aber es sprang mir einfach nichts vor die Linse, das laut rief „Fotografier mich!“.

So machte ich dann auf der Rückfahrt einen spontanen Abstecher zur Wassermühle im Nachbardorf, wo ich übrigens seit Jahren nicht gewesen bin. Irgendwie schon komisch…ich habe ja in der Heimat auch jedes Mal das Problem, dass ich dort kein Fahrrad – außer das meiner Mutter, bei dem aber die Gangschaltung nicht so ganz in Ordnung ist und überhaupt fühle ich mich auf meinem eigenen Fahrrad einfach am wohlsten. Somit fallen so Ausflüge, die ich eigentlich gern mit dem Fahrrad machen würde irgendwie weg bzw. fühlen sich dann nicht so an, wie ich mir das vorgestellt habe.

Versteht man mich eigentlich? So wie ich das schreibe fühle ich mich schon wieder so komisch. Aber Fahrrad ist nun mal nicht gleich Fahrrad. Habe ich ja vor ca. einem Jahr schon sehr deutlich zu spüren bekommen, als man mir mein geliebtes kleines rotes Fahrrad geklaut hat und ich mich an ein neues großes Fahrrad gewöhnen musste. Inzwischen sind wir beide aber auch ganz dicke.

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Diese Langzeitbelichtungen sind übrigens alle ohne Stativ entstanden – war ja sehr spontan – die ganze Zeit versucht die Kamera irgendwo abzustützen und für die Zeit ruhig zu halten, was nicht immer so ganz geklappt hat.

Ich sollte da also am besten irgendwann nochmal mit Gummistiefeln – Hilfe, ich habe doch gar keine! – und Stativ hinfahren. Dann könnte ich mich da nochmal austoben ohne die ganze Zeit übertrieben aufpassen zu müssen, dass weder ich noch die Kamera ins Wasser fallen.
Ich balancierte da nämlich auch selbst auf den Steinen rum.

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