[264] Oh happy Day!

[264] A Little Summer In DecemberMakro | 100mm | f/3.5 | 1/500s | ISO 200

Was für ein wunderbarer Tag. Samstag, Nikolaus – der mich leider nicht gefunden hat – und ab morgens um 6 Uhr endlich Wochenende. Ich war echt selten so gut gelaunt. 6. und letzte Nachtschicht überstanden und erstmal innerlich hart feiernd nach Hause und ab ins Bett. Um 12 bin ich dann wieder aufgestanden. Zwar müde, aber die Sonne lächelte mir ins Gesicht.
Gibt es etwas schöneres nach gefühlten 10 Wochen grau, grau und nochmal grau?

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So brauchte ich auch keine große Portion Extra-Motivation um aus dem Haus zu gehen. Bewaffnet mit dem Makro-Objektiv begab ich mich also auf Motivsuche und fand dieses einsame Blümchen samt Schwebfliege. Yay, da war es endlich: Mein Sommerrevival :D

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[229] Auf der Mauer auf der Lauer…

[229] CrawlingMakro | 100mm | f/3.5 | 1/125s | ISO 200

Wie schon berichtet durfte mein Auto mal wieder eine Wäsche genießen. Wenn ich ihm das schon gönne, dann meistens auch gleich richtig: mit Nanoversiegelung. Hält nicht wirklich lange, aber so lange wie es wirkt, ist das genial.
So bin ich schon bei Starkregen ohne Scheibenwischernutzung über die Autobahn gefahren, weil die Tropfen halt so schnell wieder von der Scheibe flitzen, wie sie von oben gekommen sind.
Jedenfalls führte das auch zu einer extrem interessant aussehenden Tropfenstruktur auf dem Auto, als es über Nacht draußen stand. Ungewöhnlich regelmäßige und runde Tropfen auf dem ganzen Auto. Klar, dass ich das erstmal fotografieren musste.

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Allerdings lief mir dann ein wenig später auch noch eine Wanze über den Weg, die dort an einem unfotogenen Zaun herumkletterte. Die habe ich mir dann also auch noch geschnappt, auf irgendwelches Grünzeugs umgesetzt und dort fotografiert.

[211] Flausche-Raupe

[211] CaterpillarMakro | 100mm | f/4 | 1/200s | ISO 250

Erinnert ihr euch noch, an die plüschige Raupe, die ich vor einiger Zeit entdeckt hatte, die sich aber nicht so recht fotografieren lassen wollte?!
In der Zwischenzeit habe ich noch öfter solche Raupen gesehen, meistens allerdings zermatscht auf der Straße.
So auch an diesem Tag, aber da begegnete mir dann auch noch eine sehr lebendige Raupe, die dort geradezu über den Weg rannte. Irgendwie ist das schon komisch, wenn man da auf dem Weg sitzt / liegt und durch den Sucher sieht, wie die Raupe einem immer näher kommt und immer größer wird und man dann das Gefühl bekommt, die würde gleich über einen drüber krabbeln, obwohl die eigentlich noch weit genug entfernt ist x)

[173] Ein Tag Hochsommer

[173] Cabbage White ButterflyMakro | 100mm | f/2.8 | 1/2500s | ISO 200

Dieser Samstag war eigentlich ganz anders geplant gewesen, weshalb eine meiner ersten Taten ein Backup-Foto war, falls sich über den Rest des Tages nichts mehr ergeben würde.
Nachdem sich die Planungen dann aber in heiße Luft auflösten und das Wetter wirklich großartig war, musste ich letzteres doch wenigstens noch nutzen, um mal wieder etwas mehr zu fotografieren und mal wieder richtig zufrieden zu sein mit einem Tag.

Und am Ende wäre ich trotzdem fast nach Hause gegangen ohne mich den Kohlweißlingen an diesen netten lilanen Blüten zu widmen. Was bin ich froh, dass ich das dann doch noch getan habe.
Ich hatte ja schon ewig keine guten Fotos von Schmetterlingen mehr gemacht und ich habe bisher auch noch kein einziges im Projekt gehabt. Wenn also nicht jetzt, wann soll das sonst nochmal was werden? Irgendwie liegt ja in Sachen Projekt nur noch die kalte Jahreszeit vor mir.

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[145] Keine Ruhe im Wald

[145] WonderlandMakro | 100mm | f/2.8 | 1/500s | ISO 100

So viel Ruhe wie diese Fotos ausstrahlen, so wenig Ruhe hatte ich im Wald.
Normalerweise läuft da kaum ein Mensch rum, aber diesmal war dort eine große Horde Kinder inklusive Betreuer rum, die da irgendein Versteckspiel spielten.

Mit entsprechender Geräuschkulisse turnte ich da am Bach rum und versuchte irgendwie die kleinen Libellen zu fotografieren ohne dabei ins Wasser fallen.
Bis ich plötzlich ein ziemlich fieses Stechen am Hals spürte. Als ich da hinfasste, war dort kein Vieh, das mich gestochen haben könnte, oder so, aber es schmerzte und juckte so sehr, dass ich dann doch lieber wieder nach Hause ging, um mir das näher anzugucken.
Schön rot war es dann auch noch, wurde aber zum Glück bald wieder besser.

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[131] Heimat entdecken

[131] BlindwormTele | 300mm | f/5.6 | 1/160s | ISO 320

Vor einer ganzen Weile hatte ich mir schonmal einen See in Google Earth ausgeguckt, den ich mir mal näher ansehen wollte, woran mich zu dem Zeitpunkt aber ein viel zu sandiger Feldweg und starker Wind hinderten.

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Jetzt habe ich nochmal einen zweiten Versuch gestartet. Diesmal ging es aber durch den Wald und erst später auf den sandigen Weg, der diesmal zum Glück um einiges besser passierbar war. So kam ich tatsächlich auch an dem See an, wo ich mich erstmal mit viel zu ungeduldigen Libellen beschäftigte.

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Eigentlich wollte ich ja auch zu dem Steg auf der anderen Seite des Sees, aber da dort gerade einer mit ner Motorsense oder ähnlichem am Werk war und da ja auch überall Schilder von wegen Privatgrundstück standen, bin ich da mal lieber weg geblieben. Ein Stückchen bin ich da dann aber doch noch rum, wo ich diese hübsche große Libelle angetroffen habe, die sich sogar mal erbarmte sich hinzusetzen und nicht nur wild umher zu fliegen.
Meine allererste Großlibelle :D

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Anschließend begab ich mich dann auch schon wieder auf den Rückweg. Ich radelte also diesen sandigen Weg entlang und wunderte mich auf einmal über einen vermeintlichen Stock, der irgendwie ziemlich stark glänzte für einen Stock und eine ungewöhnlich abgerundete Form hatte er auch. Da ich aber nicht besonders schnell unterwegs war, hatte ich schon nach wenigen Metern genug Zeit für den Gedankenblitz gehabt, dass das kein Stock gewesen sein kann.
Also angehalten und festgestellt, dass das wohl eine Blindschleiche sein müsste.

Mit keiner Ahnung von diesen Tieren – sie zählen btw. zu den Echsen und nicht zu den Schlangen, obwohl sie so aussehen – und dem Teleobjektiv näherte ich mich ihr also, was sie auch gleich zum Anlass nahm nicht mehr star in der Gegend rumzuliegen, sondern sich in Richtung Wald zu verabschieden.
Solche Begegnungen würde ich mir öfter wünschen^^

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[122] Hummelbrum

[122] BumblebeeMakro | 100mm | f/5.6 | 1/160s | ISO 200

Die Hummel ist quasi ein Zufallsprodukt, das dann aber doch viel besser gelang, als die Umsetzung meines eigentlichen Plans. Der sah nämlich vor die folgende Blume so frontal (und schön scharf) abzulichten, dass da so ein Mandala-Eindruck entsteht, aber irgendwie wurden die Bilder alle nicht so scharf, wie gewünscht und zwischendurch hat sich da eben noch diese Hummel angeboten.

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Tatsächlich ist nun auch schon der vierte Monat – und damit ein Drittel des ganzen Projektes – geschafft. Hier meine persönlichen Favoriten des vierten Monats:
[094] Sulphur Beetle [095] Fireworks [098] Circle Of Lemonade [100] Darkened [105] Rolling? [107] oooO [117] Hot-air Balloon [119] Swallow

[111] Libellenjagd und mehr

[111] Beautiful DemoiselleTele | 300mm | f/5.6 | 1/160s | ISO 100

An diesem viel zu warmen Sommertag – zumindest in der Sonne – entdeckte ich an diesen Flüsschen einige Libellen. So glücklich ich darüber auch war, so schwer ließen die sich auch fotografieren und meine Geduld meinte es nicht gut mit mir in der prallen Sonne.

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[106] Orientierungslos durch den Wald

[106] Up and DownMakro | 100mm | f/4.5 | 1/125s | ISO 320

Die nächste Runde von „Wie verlaufe ich mich erfolgreich im Wald“.
Wie immer ging es einfach irgendwo hinein in den Wald, wo uns erstmal eine große Libelle umschwirrte, die sich aber leider nirgendwo setzen und ablichten lassen wollte.

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Weiter gings also. Aus dem Bauch heraus wird an jeder Gabelung des Weges entschieden, wo es langgehen soll und irgendwann verliert man die Orientierung – zwei Leute, zwei Meinungen – aber irgendwo wird schon wieder die Zivilisation kommen.

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Zwischendurch trifft man nur wenige Menschen, dafür mehr Insekten oder andere Krabbelviecher, kommt vorbei an vielen vielen Bäumen und dem ein oder anderen Hochstand, in dem man paranoid wie man ist, sich plötzlich einen Menschen einbildet und irgendwann war da tatsächlich wieder eine Straße und wir wussten wieder wo wir hin müssen.

Manchmal denke ich echt, man könnte ne Fernsehserie aus uns machen, wie wir dort ohne Plan durch den Wald stapfen und dummes Zeug reden – in dem ein oder anderen Programm gäbe das evtl. sogar eine Qualitätssteigerung :D