Frühling in Hamburg genießen

Kommen wir wieder zurück zu unserer Fototour nach Blankenese, die gestern genau ein Jahr her war. Jetzt könnte ich also bloggen, als wäre alles einfach dieses Jahr passiert, so weit ist es schon gekommen.

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Vom Süllberg aus führte uns unser Weg erstmal wieder bergab an den nächstgelegenen Elbstrand, wo wir wieder eine ganze Weile rumsaßen, quatschten, die Sonne genossen und die Wellen beobachteten.

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Mit einer Fähre ging es dann weiter nach Ovelgönne, durch einen Park, indem dieser Hund von uns bespaßt werden wollte. Von dort aus traten wir dann irgendwann unseren Rückweg an. Am Ende hatten wir relativ wenig fotografiert und viel mehr an verschiedenen Orten gechillt und einfach das tolle Wetter genossen. Auch so kann eine vermeintliche Fototour verlaufen.

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Exited

Blankenese im Frühling

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Letztes Jahr, mitten im Mai, traf ich mich mal wieder mit Pim in Hamburg zu einer Fototour, mit ziemlich unkonkretem Ziel. Erstmal machten wir uns schließlich auf den Weg nach Blankenese – dem Hamburger Villenviertel.

Bis wir unsere Kameras zum ersten Mal hervorholten, verging allerdings auch eine ganze Weile. Den Anlass dazu gab uns ein Maikäfer, der jedoch sehr fotoscheu war, weshalb die Ergebnisse (zumindest bei mir) auch nicht so sehenswert sind. Den nächsten Zwischenstopp bot dann ein kleiner Park mit einem wunderschönen Baum.

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Weiter ging es irgendwo quer durch hügelige Wohnviertel mit einem Abstecher ans Wasser und dann auch direkt wieder weiter ins Treppenviertel mit dem Erklimmen des Süllberg als Ziel.

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Vorbei an schönen Autos, legten wir beim zweiten erstmal eine Pause ein und pflanzten uns dort einfach an den Straßenrand. Unsere Motivation hatte wirklich schon bessere Tage gesehen. Das Wetter war aber auch so einladend, einfach nur dazusitzen und die Sonne zu genießen, anstatt mit schweren Rücksäcken scheinbar endlose Steigungen hinaufzustapfen.

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An dieser Stelle waren wir dann aber oben angekommen, fanden es gar nicht so wahnsinnig toll und legten die nächste Pause ein, während wir noch auf eine andere Freundin warteten, die ich lange nicht gesehen hatte.

[291] Fischbeker Heide und Hamburg bei Nacht

[291] Hamburg by NightWeitwinkel | 20mm | f/14 | 30s | ISO 100

Nachdem ich am 1. Januar gefühlte Fotopause hatte – es ist einfach soo schön, wenn man sein Foto schon kurz nach Mitternacht macht und sich dann zwischen dem nächsten Aufstehen und anschließendem Schlafengehen keine Gedanken um ein Foto machen muss – ging es am 2. gemeinsam mit Pim endlich mal wieder auf eine größere Tour.

Auch wenn wir im Vorfeld noch andere Ideen hatten, wo man hinfahren könnte, ging es mal wieder nach Hamburg.

Nachdem ich erstmal verschlafen hatte – ich schwöre, dass mein Wecker gestreikt hat und ich ihn nicht überhört habe – starteten wir dann eine Stunde später als ursprünglich geplant. Als erstes Ziel stand die Fischbeker Heide auf dem Plan, in der Pim schonmal bei wahrlich traumhaftem Wetter war – hier findet ihr Teil 1 von 4 ihrer damaligen Serie.

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So viel Glück sollten wir diesmal leider nicht haben. Es war eher grau, kalt und unfassbar windig. Ab und zu schaute tatsächlich mal die Sonne vorbei – immerhin was, wo es nach der Vorhersage doch den ganzen Tag hätte regnen sollen – aber wir standen sehr oft vor irgendwelchen potentiellen Motiven mit den Worten „Wenn jetzt Nebel wär…“
War aber eben nicht und wir bemühten uns, das beste aus dem zu machen, was wir eben vorfinden konnten.

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Durch Fischbek führte uns dann der Weg zur S-Bahn-Station, um nach Hamburg rein zu fahren. Unterwegs fanden wir in den Vorgärten noch etwas Farbe, die auch mitgenommen werden musste.

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Nachdem wir irgendwann dann auch mal den Bahnhof gefunden hatten, saßen wir dort gefühlt mindestens eine halbe Stunde, obwohl auf Anzeige bei unserer Ankunft was von 8 Minuten stand.
Als wir dann endlich in der warmen Bahn saßen, merkten wir auch, wie durchgefroren wir wirklich waren, fuhren bis zum Jungfernstieg und suchten in der völlig überfüllten Europapassage erstmal etwas zu essen – und Wärme.

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Nach der Stärkung und einem Durchgucken der bis dahin entstandenen Fotos, trauten wir uns dann auch mal wieder in die Kälte mit dem Vorhaben uns in Sachen Nachtfotografie auszutoben. Fotografiert wurde rund ums Rathaus, am neuen Wall, an der Alster und dort auf dem Weihnachtsmarkt, der immernoch geöffnet war.

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Von dort aus wollten wir als nächstes in die Hafencity und in die Speicherstadt, woraus dann aber nichts mehr wurde. Auf einmal hatte es angefangen zu regnen und wurde auch nur stärker, sodass wir uns erst wieder in die U-Bahn-Station zurückzogen, um dann zu beschließen, dass das sinnvollste wohl war, die Heimreise anzutreten. U-Bahn haben wir schließlich auch schon mal ausgiebig fotografiert und Lust hatten wir da sowieso nicht wirklich zu.

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Hamburg Cruise Days und mehr – Teil 2

Im Inselpark trennten wir uns auch irgendwann noch von den tollen Libellen und gingen noch ein verhältnismäßig großes Stück weiter, wo dann aber nichts Besonderes mehr kam und wir uns nach ein bisschen Rumsitzen dann wieder auf den Weg zur Uni machten, um unsere Sachen zu holen.
Welch eine Freude wieder den ganzen Kram mit sich herumzutragen, während es ja auch kein kalter Tag war. Im Gegenteil.

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Schon um die Mittagszeit stöhnten wir über den doch recht langen Fußmarsch vom Fischauktionshaus zu den Landungsbrücken, wo wir uns wieder in dei Bahn setzten. Nun also wieder das selbe Spiel nur in der entgegen gesetzten Richtung und mit deutlich mehr Menschen um einen herum.
So verzichteten wir auch erstmal darauf uns unterwegs noch etwas zu Essen zu holen, was ursprünglich mal der Plan gewesen war.

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An unserem ausgesuchten Standpunkt saßen wir dann also vor dem Gelände direkt an der Elbe und hatten wieder mal sehr viele Stunden Wartezeit vor uns, bis es wirklich losgehen würde.

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So wurden die verschiedensten Dinge – u.a. viele viele Schiffe, die irgendwie mal vorbei kamen – fotografiert und träumten von Liegestühlen, Massagen, Snacks und Musik. Ganz normale bescheidene Wünsche ;)
Zwischendurch holte ich mir dann doch mal etwas zu essen, nachdem sich meine Füße vom vielen Laufen wieder etwas erholt hatten. Kurze Zeit war ich also wieder beschäftigt – die quasi nicht vorhandene Schlange an der Würstchenbude ließ keine längere Beschäftigung zu.
Dann war die Wurst aber auch schnell gegessen und es hieß weiter mehr oder weniger unbeschäftigt warten.

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Iiiirgendwann als es sich hinter uns auch mal ein bisschen füllte und es langsam auch dunkler wurde, bauten wir auch die Stative auf, blieben dabei aber sehr niedrig, sodass wir immernoch am Boden saßen und von dort gemütlich alles bedienen konnten. Außerdem mussten wir uns so weniger Sorgen machen, dass das ganze durch irgendwelche sehr sehr unglückliche Umstände ins Hafenbecken direkt vor uns kippen würde. Kleiner ist einfach immer noch stabiler und sicherer^^

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Tjoa und dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Pims Fernauslöser spielte nicht mehr mit, sodass die Langzeitbelichtungen bei ihr zum Kampf mit der Technik wurden.
Als dann das Feuerwerk losging – ungefähr so überraschend wie…keine Ahnung sehr überraschend halt – fühlte ich mich mit meinem Weitwinkelobjektiv erstmal völlig fehl am Platz. Das war so klein und weit weg und aaaahh!
Überforderung. Völlige Überforderung beschreibt sehr gut unser beider Zustände dort an der Elbe, während sich ein Herr hinter uns ständig überaus begeistert über die großen Pötte zeigte, die dort entlang schipperten. Hm ja, schon schön, aber fotografisch in dem Moment eine gefühlte Vollkatastrophe.
Dazu kam dann nämlich noch, dass das Feuerwerk immer genauso plötzlich zu Ende war, wie es begann und dann wohl immer erst wieder das nächste Schiff an irgendeiner Stelle angekommen sein musste, bis es weiter ging.
Der einzige Vorteil daran: Man konnte zwischendurch Objektive wechseln und und und.
Ich glaube ich habe noch nie so häufig in so relativ kurzer Zeit die Objektive gewechselt. Und schon gar nicht beim Feuerwerk. Immer wieder hin und her.
Schrecklich, wenn man denkt, dass man ja schon so oft Feuerwerk fotografiert hat und sich plötzlich wieder fühlt wie der allerletzte Anfänger.

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Die meisten Fotos habe ich letztendlich aber wohl mit der 50er Festbrennweite gemacht, obwohl ich vorher noch meinte, dass das bestimmt viel zu lang ist. Mal wieder eine der wenigen Situationen, in denen ich dann doch gern wieder das Kit gehabt hätte. Ideal wäre wahrscheinlich irgendsoein 28-75er oder gar das 24-105er von Canon gewesen. Schön flexibel ohne ständig wechseln zu müssen. Einfach nur zoomen. Traumvorstellung. Irgendwann vielleicht mal.

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Dieses eine Foto ist übrigens mit dem Makro entstanden, weil ich gerade dachte ich konnte die Elbphilharmonie mal näher ran holen, als es dann plötzlich mit dem Feuerwerk weiterging. Ich finde die Wirkung ansich schon ziemlich cool, wenn man das Feuerwerk so nah ran holt. Es wirkt so riesig und so, aber mit dem durchfahrenden Schiff stehe ich auf Kriegsfuß. War aber halt auch echt so Hauptsache schnell aufs Feuerwerk zielen und dann mal gucken, was bei raus kommt.

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Letztendlich bin ich aber doch gar nicht so unzufrieden mit den Feuerwerksbildern. Wir wissen jetzt, dass der Standort nicht so ideal war und erhöhte Positionen wohl doch immer besser sind, damit man nicht plötzlich ein Kreuzfahrtschiff direkt vor dem Feuerwerk hat, ein Standardzoom manchmal eben doch seine Vorteile mitbringt, Ersatzbatterien für den Fernauslöser nicht unbedingt verkehrt sind – aber wer rechnet damit schon, wenn der noch neu ist – und vorallem, dass man immernoch wieder neue Dinge erleben und dazu lernen kann.

Alles in allem ein sehr anstrengender, aber auch spannender Tag. Immer wieder gern.

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Der Weg nach Hause war übrigens ebenfalls ziemlich schrecklich. Wir dachten ja, dass es an der S-Bahn-Station evtl. nicht sooo voll sein würde, weil sich die Menschenmassen nicht alle so plötzlich auf den Weg machten wie damals beim Hafengeburtstag, aber weit gefehlt. War wieder voll und da es ja so ein toller warmer Tag war, waren da ja auch noch die tollen Ausdünstungen der vielen vielen unbekannten Mitmenschen um einen herum. Herrlich.

Und ich naives Kind dachte, es würde im metronom besser werden. So spät – gegen 20 vor 12 – wollen doch bestimmt nicht mehr so viele Menschen in Richtung Bremen fahren und ich kann mich ganz gemütlich irgendwo setzen und mal die Bilder auf der Kamera durchgucken, oder so. Ahahaha! Schon als ich zum Bahnsteig kam wollte ich am liebsten schreiend wieder wegrennen. Der Zug war so so so voll. Ich stand ne geschlagene halbe Stunde dicht gedrängt auf einer Treppe und die Luft war zumindest die ersten 20 Minuten ebenfalls fürchterlich, bis man dann mal langsam eine Wirkung der Klimaanlage spüren konnte.

[138] Hamburg Cruise Days und mehr – Teil 1

[138] DragonflyMakro | 100mm | f/5.6 | 1/250s | ISO 200

Seit Montag nichts gebloggt. So war das nicht geplant, aber über 500 Bilder zu sichten, zu bearbeiten und am Ende auch noch eine anständige Auswahl zum Bloggen zu treffen hat mich dann doch irgendwie (zeitlich) überfordert.

Nun aber von vorn. Nachdem ich ja eigentlich im Juli zwei Wochen Urlaub hatte – den aber überwiegend krank verbrachte – kam die liebe Pim plötzlich mit den Hamburg Cruise Days um die Ecke.
Eigentlich gaaanz schlecht, weil ich ja die Woche wieder arbeiten musste. Ich hatte aber Glück und konnte mir für die darauffolgende Woche wieder Urlaub nehmen. Dementsprechend lohnte sich auch die lange Fahrt.

Und so ging es dann am Samstag (vor zwei Wochen) endlich mal wieder nach Hamburg. Mit im Gepäck der Plan am Abend das Feuerwerk zur großen Parade zu fotografieren und vorher…mal gucken.

In Hamburg angekommen fuhren wir als allererstes zu Pims Uni, wo wir Stative und sonstigen erstmal unnützen Ballast eingeschlossen haben.

Das nächste Ziel war das Dockland am Cruise Center Altona, um einen möglichst idealen Aussichtspunkt fürs Feuerwerk am Abend zu finden. Auf dem Weg dorthin wurde dieser Brunnen zu unserem ersten Fotomotiv.

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Es folgten steile Treppen, eine „Höhle“ und Verwirrung darüber wie man am schnellsten und direktesten zum Dockland kommen würde, das wir ja auch schon sehen konnten. Über irgendwelche Parkplätze und Wege, die mit privat gekennzeichnet waren kamen wir aber an und standen dort erstmal am Fuße des Dockland. Im Zweifel, ob man von dort oben wohl über die MSC Magnifica gucken könnte, die am Cruise Center lag.
Wir befürchtet versperrte die wirklich unsere Sicht. Theorien von Kartenmaterial waren doch ziemlich unsicher – theoretisch hätten wir die gewünschte Aussicht bekommen müssen, wenn dann die MSC dort ausgelaufen wäre, aber irgendwie alles zu unsicher.
Weiter ging es also entlang der Elbe bis wir letztendlich beschlossen unseren Standpunkt an der Fischauktionshalle zu beziehen.

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Nachdem unser Standpunkt also gefunden war, fuhren wir zum Wilhelmsburger Inselpark, wo btw. letztes Jahr die internationale Gartenschau stattgefunden hat. Auf dem Plan am Haupteingang machten wir als Ziel irgendein Gewässer am anderen Ende aus, wo wir allerdings nie angekommen sind.

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Wir blieben aber schon nach wenigen Metern direkt am Wälderhaus und irgendwelchem Wildwuchs am Rand hängen, wo wir neben den Sonnenblumen schon Schwebfliegen und andere Insekten fanden, an denen wir uns austoben konnten. Am besten war dort übrigens ein älterer Herr, der uns plötzlich ansprach, ob wir denn wüssten, was wir da fotografieren, wir mit Schwebfliegen antworteten und der aber auf der komische Kraut aus war, auf dem die saßen und das uns wirklich herzlich egal war.

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Nun ja, nach bestimmt über einen halben Stunde entschieden wir uns mal weiter zu gehen. Dort sahen wir erstmal einen Fotografen, der sein Model aus extrem großer Entfernung mit den großen weißen Canon-Kanonen fotografierte, wovon er übrigens auch gleich zwei hatte. Sehr…interessant. Da fühlt man sich plötzlich so mickrig mit der vergleichsweise kleinen Kamera und den kleinen Objektiven.

Egal, während der da also sein Model ablichtete, beschäftigten wir uns wieder eine Ewigkeit mit weniger geduldigen Bienen und Hummeln.

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Und finally…trafen wir wieder ein paar Meter weiter so geduldige Libellen, dass wir wir unser Glück selbst kaum fassen konnten. Dementsprechend habe ich mich jetzt auch für eine Libelle auf dem Tagesfoto entschieden. Wer weiß ob oder wann ich jemals wieder so ein Glück damit haben werde.

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Ist das nicht unglaublich niedlich, wie die Libelle das Blümchen zu halten scheint? *__*

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Da das hier jetzt schon so viele Bilder sind und auch der Text schon wieder zum Roman wird, geht es mit den Hafenbildern vom Abend in einem zweiten Artikel weiter.

Mein Fotomarathon Hamburg 2013

Das war er also der zweite Fotomarathon Hamburg. Für mich der erste, an dem ich offiziell teilgenommen haben.
Das offizielle Motto „Im Wandel der Zeit“ wurde bei mir irgendwann eher zu „Dabei sein ist alles und aufgeben gibts nicht“.

Nun aber von vorne.
Mein Wecker klingelte ungewohnt früh, um Viertel nach Sechs, nach einer sehr kurzen und unruhigen Nacht auf Grund von Wärme und Mücken. Meine Motivation hielt sich also schon an dem Punkt eher in Grenzen, aber egal. Es war ja noch alles offen. Der Tag konnte also noch großartig werden. Weiterlesen

[302/365] Unterwegs in Hamburg

[302/365]Kit | 18mm | f/16 | 5s | ISO 100

Gestern war ich (endlich) mal wieder mit dem Point in Hamburg unterwegs.
Als erstes fuhren wir zum Ohldorfer Friedhof, der uns aber absolut kein Glück bringt. Überall nur Schnee und mit der Zeit wurde es auch richtig kalt. So saßen wir irgendwann an einem See auf der Bank und haben von dort aus die Tiere fotografiert, die uns irgendwie über den Weg liefen. Unsere Motiviation hatten wir wohl irgendwo verloren und obwohl Enten und Gänse nun wirklich nichts Neues vor unseren Linsen waren, waren es bis dorthin unsere Highlights.
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[110/365] Fotomarathon Hamburg

[110/365]Makro | 100mm | f/2.8 | 1/2000s | ISO 100

Hier nun auch endlich mein offizielles Tagesfoto vom Fotomarathon-Samstag. Ich hatte so ungelaublich viele Möwenfotos, dass es nun auch eines als Tagesfoto werden musste. Außerdem zur Wahl stand mein Flammkuchen, der am Samstag zum Ausklang eines schönen, aufregenden, anstrengenden Tages verspeist wurde. So in Fotografengesellschaft musste der natürlich auch erstmal abgelichtet werden. Die Lichtverhältnisse meinten es aber nicht besonders gut mit mir – Ministativ rauskramen hatte ich keine Lust zu.

Tarte Flambée

Anbei außerdem noch ein paar Eindrücke von Samstag in Fotos, die so nebenbei entstanden bzw. auch noch zur Auswahl standen für die 24 Marathon-Fotos.

Up in Arms

Bon Yoyage!

Walk the Line

Hamburger Großstadtdschungel

Das vergangene Wochenende war ein überaus anstrengendes. Nachdem ich Freitag Abend nach einer langen Autofahrt wieder in der Heimat eingetroffen war, musste ich am Samstag auch schon wieder früh aufstehen. Um 6:30 Uhr meldete sich mein Wecker zu Wort. Müde schälte ich mich langsam aus dem Bett, frühstückte immerhin eine Banane und packte mir noch Schokocroissants als Proviant ein. In wunderschönem Morgenlicht ging es dann zum Bahnhof und von dort aus nach Hamburg. Dachte ich zu Hause noch, ich hätte mich warm angezogen, fand ich es am Bahnhof auch schon kalt.
Eine knappe Stunde Zugfahrt brachte mich ins wunderschöne Hamburg, wo mich dann allerdings erstmal Original Hamburger Schietwetter erwartete.
Als es dann mit Sabrina und dem Point los ging zu „Oh it’s fresh“, dem Startpunkt des 1. Hamburger Fotomarathons, sah es glücklicherweise schon wieder etwas besser aus.
Da der Point und ich nicht offiziell teilnahmen, holte sich nur Sabrina ihre Startnummer samt kleinem Startpaket ab, während wir beide relativ entspannt die Teilnehmer-Lage checken und dabei feststellen konnten, dass wir mit unserer Altersgruppe eine Minderheit darstellten.
Um 10 Uhr gab es dann den offiziellen Startschuss, ein Gruppenfoto und dann auch endlich den ersten Themenzettel.

Bevor es an meine Fotos geht, hier noch die wichtigsten Regeln im Überblick:

  • 24 Fotos in 12 Stunden in vorgegebener Reihenfolge
  • keine Bearbeitung
  • nach jeweils 4 Stunden abstempeln (und neuen Themen-Zettel mitnehmen) an einer Zwischenstation
  • Rahmenthema „Großstadtdschungel“ soll in allen Fotos erkennbar sein
  • das erste Foto muss die Teilnehmernummer klar erkennbar enthalten

Direkt mal vorweg: Die Regel mit der Bearbeitung habe ich nun mal ignoriert und auch das mit der Reihenfolge stimmt nicht 100%ig. Außerdem habe ich im ersten Foto keine Zahl, da ich ja auch keine Startnummer hatte.

Jäger und Sammler1. Jäger und Sammler

Expedition2. Expedition

Trampelpfade3. Trampelpfade

Baumhaus4. Baumhaus

Kahlschlag5. Kahlschlag

Kletterpflanze6. Kletterpflanze

Orientierungslos7. Orientierungslos

Urwaldriese8. Urwaldriese

Der erste Block ging uns noch sehr gut von der Hand. Wir hatten Ideen und lagen damit auch sehr gut in der Zeit, sodass wir sogar ein wenig zu früh an der ersten Zwischenstation waren und uns wenigstens mal kurz setzen konnten.
Der Blick auf den nächsten Zettel motivierte jedoch nicht besonders aufzustehen und weiter zu machen. Mir sagte erstmal überhaupt gar kein Thema irgendetwas. Nur „Oh Gott…!“
Während der Point dann auf einer Verkehrsinseln rumbudelte, entschloss ich mich zu einem Foto von „überlebendem“ Gras in den Fugen des Bürgersteigs.

Überleben9. Überleben

Die Schatzkarte ist dreist abgeguckt, weil ich ansonsten keinen ersthaften Plan hatte.
Schatzkarte10. Schatzkarte

Spurensuche11. Spurensuche

Eingeborener12. Eingeborener

Meine geplanten Rauchzeichen – Zigarettenkippen – sahen so doof aus, dass ich mich dann doch für so ein Verbotsschild entschieden habe.
Rauchzeichen13. Rauchzeichen

Zivilisation14. Zivilisation

Geheimnisvoll15. Geheimnisvoll

Tarzan und Jane16. Tarzan und Jane

Als der zweite Block dann endlich abgehakt war, nicht glücklich, aber zumindest irgendwie geschafft, hoffte ich nur noch auf einen „guten“ dritten Block. So wirklich begeistert war ich davon aber auch nicht. Meine spontanen Eingebungen passten nicht mit der Tageszeit zusammen – für nachtaktiv war es noch zu hell und für Paradies, unberührt und Wilde Tiere hätte ich mir erstmal viel Licht gewünscht.

Buschtrommeln17. Buschtrommeln

Quelle18. Quelle

Nachtaktiv19. Nachtaktiv

Paradies20. Paradies

Unberührt21. Unberührt

Tanz ums Feuer22. Tanz ums Feuer

Wilde Tiere23. Wilde Tiere

Probiers mal mit Gemütlichkeit24. Probiers mal mit Gemütlichkeit

Obwohl ich mit einigen Fotos nicht so wirklich zufrieden bin und die ganze Sache übertrieben anstrengend war – als mir mein Zug gen Heimat dann auch noch vor der Nase davon fuhr und ich eine Stunde lang auf dem Bahnhof saß, habe ich so gefroren und mich total krank gefühlt – hat es auch sehr viel Spaß gemacht. So ein Fotomarathon ist doch mal eine sehr interessante Erfahrung, wenn man sonst eigentlich ausschließlich ohne Themen arbeitet.
Ein bisschen blöd fand ich es nur, wenn man gerade mal dachte, man hätte eine gute Idee und dann auf einmal noch ganz viele andere Fotografen um einen herum entdeckt, die gerade dasselbe fotografieren.

Feuerwerk im Hamburger Hafen

Nach fast vier Stunden des Wartens in der Kälte und mit etwa einer Viertelstunde Verspätung bekamen wir endlich das Feuerwerk zu Gesicht und es wurde drauf losfotografiert. Als es dann zwischendurch wieder mal regnete und ich meinen Regenschirm zum Schutz meiner Kamera aufspannte wurde ich erstmal von Menschen hinter mir gehasst und überhaupt hat mich der Regen völlig aus dem Konzept gebracht. Wassertropfen auf der Linsen brachten hässliche Lichtsreflexe in die Fotos und vom Trockenwischen verschob sich der Fokus, sodass nicht mehr das scharf war, was scharf sein sollte – der Turm im Vordergrund.
Am Ende blieben nach dem Aussortieren am PC aber glücklicherweise noch ein paar gute Fotos übrig.

Hamburger Hafengeburtstag

Hamburger Hafengeburtstag

Hamburger Hafengeburtstag

Hamburger Hafengeburtstag

Hamburger Hafengeburtstag