Frühling in Hamburg genießen

Kommen wir wieder zurück zu unserer Fototour nach Blankenese, die gestern genau ein Jahr her war. Jetzt könnte ich also bloggen, als wäre alles einfach dieses Jahr passiert, so weit ist es schon gekommen.

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Vom Süllberg aus führte uns unser Weg erstmal wieder bergab an den nächstgelegenen Elbstrand, wo wir wieder eine ganze Weile rumsaßen, quatschten, die Sonne genossen und die Wellen beobachteten.

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Mit einer Fähre ging es dann weiter nach Ovelgönne, durch einen Park, indem dieser Hund von uns bespaßt werden wollte. Von dort aus traten wir dann irgendwann unseren Rückweg an. Am Ende hatten wir relativ wenig fotografiert und viel mehr an verschiedenen Orten gechillt und einfach das tolle Wetter genossen. Auch so kann eine vermeintliche Fototour verlaufen.

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Exited

Blankenese im Frühling

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Letztes Jahr, mitten im Mai, traf ich mich mal wieder mit Pim in Hamburg zu einer Fototour, mit ziemlich unkonkretem Ziel. Erstmal machten wir uns schließlich auf den Weg nach Blankenese – dem Hamburger Villenviertel.

Bis wir unsere Kameras zum ersten Mal hervorholten, verging allerdings auch eine ganze Weile. Den Anlass dazu gab uns ein Maikäfer, der jedoch sehr fotoscheu war, weshalb die Ergebnisse (zumindest bei mir) auch nicht so sehenswert sind. Den nächsten Zwischenstopp bot dann ein kleiner Park mit einem wunderschönen Baum.

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Weiter ging es irgendwo quer durch hügelige Wohnviertel mit einem Abstecher ans Wasser und dann auch direkt wieder weiter ins Treppenviertel mit dem Erklimmen des Süllberg als Ziel.

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Vorbei an schönen Autos, legten wir beim zweiten erstmal eine Pause ein und pflanzten uns dort einfach an den Straßenrand. Unsere Motivation hatte wirklich schon bessere Tage gesehen. Das Wetter war aber auch so einladend, einfach nur dazusitzen und die Sonne zu genießen, anstatt mit schweren Rücksäcken scheinbar endlose Steigungen hinaufzustapfen.

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An dieser Stelle waren wir dann aber oben angekommen, fanden es gar nicht so wahnsinnig toll und legten die nächste Pause ein, während wir noch auf eine andere Freundin warteten, die ich lange nicht gesehen hatte.

Frühlingsimpressionen

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So langsam verabschiedet sich der Sommer von uns, es ist wieder deutlich kühler geworden, die Tage werden wieder kürzer und man merkt, dass so langsam der Herbst einzieht.
Das hält mich jedoch nicht davon ab, euch hier noch mehr Frühlingsfotos von diesem Jahr zu zeigen, die noch auf meiner Festplatte schlummerten.

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Türen und Fenster

Ohne TitelVon einem Frühlingsspaziergang, von dem ich im letzten Artikel bereits Fotos gezeigt habe, sind auch noch ein paar Architekturaufnahmen entstanden, die ich dort nicht zwischenschmeißen wollte. Ich habe ja irgendwie ein Faible für Fenster, Türen und niedliche, ländliche Architektur. Und am faszinierendsten fand ich dieses Haus, das zumindest so im Ausschnitt überhaupt nicht nach deutschem Dorf aussieht mit der Palme und der ansonsten auch eher kargen, wenig grünen Vegetation. Irgendwie löst das Bild bei mir unfreiwillig Urlaubsgefühle aus und ich hoffe die kommen bei euch auch an. Ohne Titel

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Frühlingserinnerungen

Ohne TitelWir befinden uns mitten im Hochsommer und die Temperaturen sinken schon seit Tagen selbst nachts kaum unter die 20-Grad-Marke. Tagsüber werden es dementsprechend grundsätzlich über 30°C und ich mag mich überhaupt nicht mehr bewegen. Nun ja. Ich habe mich jetzt mal mit Bildern von Mitte April auseinander gesetzt. Seit dem Ende des 365-Tage-Projekts fotografiere ich tatsächlich kaum noch. Irgendwo im Hinterkopf habe ich das Selbstportrait-Projekt, aber auch das stockt gerade wieder und so hält die Kamera hauptsächlich zu dokumentarischen Zwecken her. In diesen 4 Monaten hat sich aber trotzdem noch einiges angesammelt, das ich euch noch zeigen möchte und werde. Zunächst eine Ladung Frühling von Tagen, an denen man sich über die länger werdenden Tage, das zurückkehrende Licht, die grünende und blühende Natur und die angenehme Wärme freute. Ohne Titel
Dieses Bild entstand am Rande eines Supermarktparkplatzes, wo ich wenig stabil auf dem Bordstein stand und versuchte möglichst nah an die Blüten am Baum heranzukommen. Fotografiert habe ich mit meinem 18-35mm Objektiv, womit man schon echt nah an solch kleine Objekte gehen muss, um sie formatfüllend abbilden zu können.
So hatte ich die Blüten dann scheinbar wirklich schon fast auf der Linse kleben, als mich da plötzlich einer von der Seite anquatschte, ich solle aufpassen, dass die nicht beißen.
Ich kann euch beruhigen, für gewöhnlich sind das – die Blüten – sehr angenehme und friedliche Zeitgenossen.

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Dieser Katze – dessen Namen ich wieder verdrängt habe – sind wir anfangs eher verzweifelt hinterhergelaufen, weil sie nicht so recht stillhalten wollte, aber dann lies sie sich doch noch seelenruhig im Gras nieder, sodass man sie streicheln und ungehemmt fotografieren konnte. Mega gut^^
Irgendwann kam dann auch die junge Besitzerin an und hat uns alles mögliche über ihre Katzen erzählt. Sehr süß die Kleine.

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Wie die Zeit vergeht

Ohne Titel18-35mm | 35mm | f/1.8 | 1/40s | ISO 125

Was für eine Standard-Aussage, aber es stimmt doch.
Wie oft fragen wir uns, wo die Zeit schon wieder hin ist? Spätestens zu Weihnachten und Silvester fragt sich doch jeder, wo das Jahr geblieben ist. Aber auch zum Monatswechsel merkt man das gerne mal.
Oder wenn sich ein Lebensabschnitt dem Ende zuneigt und ein ganz neuer bevorsteht. Und damit bin ich mitten drin, in meiner aktuellen Situation.

Wo sind die letzten drei Jahren geblieben? Wie kann es sein, dass ich jetzt wirklich mit meiner Ausbildung fertig bin und meinen Ausbildungsbetrieb wohl nie wieder betreten werde?
Vor zwei Wochen hatte ich gerade meine Abschlussprüfung hinter mir, habe die ersten drei Zusagen fürs Studium bekommen, bin ausgerastet vor Freude über die neue Perspektive im Leben und so egal, wie mir die Prüfung zwischenzeitlich mal war, wollte ich sie nun doch nicht mehr verkackt haben und meinen Ausbildungsbetrieb einfach nur noch hinter mir lassen.
Natürlich war dort nicht alles schlecht, aber nach einigen Ungereimtheiten, immer neuen widersprüchlichen Möchtegern-Fakten und unzähligen Diskussionen, die ich wahrscheinlich auch noch ewig weiterführen könnte, bin ich einfach froh, weg zu sein.
Ich bereue den Schritt, diese Ausbildung über 300km von meiner Heimat entfernt zu machen und dafür auszuziehen kein Stück, auch wenn es jetzt beruflich in eine andere Richtung gehen soll.

Am Freitag – vor zwei Wochen – gab es dann jedenfalls auch direkt die Ergebnisse der Prüfung. Wie auch meine Mutter feststellen musste, war meine Freude darüber viel gedämpfter als jegliche Freude am Vortag beim Betrachten der Zulassungsbescheide. Irgendwie bin ich tatsächlich einfach davon ausgegangen, dass das geklappt hat. Zwar bin ich nicht freudestrahlend und völlig zufrieden mit meiner Leistung aus der Prüfung gegangen, aber man wollte uns da nie wieder sehen und für ein „bestanden“ musste es definitiv gereicht haben. Hat es auch und damit galt meine Ausbildung dann am Freitag als beendet.
Völlig ohne feierlichen Charakter gab es am letzten Tag zwar einen Blumenstrauß, aber das wars dann auch. Die Zeugnisse kamen per Post. Möglicherweise ein Grund, warum mir irgendwie der „richtige“ Abschluss und das Gefühl es wirklich geschafft zu haben, fehlt. Man hat sich verabschiedet und ist einfach gegangen. Das wars. Einfach so vorbei.

Ganz genau drei Jahre ist es jetzt her, dass ich meine Wohnung, die damals noch eine Baustelle war, besichtigt habe und ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen, wie beschissen es mir damit ging. Die Wohnung war zwar ein wunderschöner Glücksgriff, aber ich wollte nicht ausziehen, ich wollte nicht von zu Hause weg und konnte mir nicht vorstellen, hier ganz alleine zu leben. Ja, die Situation hat mir echt verdammte Angst und viele viele Bauchschmerzen bereitet.

Doch ich habe die ganze Sache durchgezogen, bin stolz darauf und nun sitze ich hier und die ganzen Gefühle kommen irgendwie wieder hoch. Nur andersherum, falls das geht und man das so sagen kann.
Ich bin total gespannt aufs Studium und alles Neue, habe da zwar auch echt Respekt vor, aber ich bin mir auch gar nicht sicher, ob das alles in meinem Hirn überhaupt schon angekommen ist.
Hier jetzt aus der ersten eigenen Wohnung, die ich wirklich liebe und am liebsten mitnehmen würde, wieder auszuziehen, ist total merkwürdig. Ich will hier nicht weg und wieder – wenn auch nur vorübergehend – bei meinen Eltern einziehen.
Gerade in den letzten Monaten hatte ich hier abseits der Arbeit einfach eine total gute Zeit und ich wünschte, das würde jetzt nicht so plötzlich enden. Das hätte so auch gerne noch viel länger gehen dürfen, aber das Leben hält da noch andere Pläne für mich bereit. So richtig vorstellen, kann ich mir das alles noch nicht, aber zum Ende des Monats werde ich hier definitiv ausziehen und ich weiß jetzt schon, dass der endgültige Abschied nicht einfach werden wird.


Wer jetzt noch Interesse an Infos zum Bild hat: Passend zum Titel dieses Artikels, ist das Bild noch aus dem März und es war das letzte in meiner täglichen Strähne, die ich ja nach dem 365-Tage-Projekt noch ein paar Tage weitergeführt hatte.

Frühlingsanfang

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Die Fotos sind jetzt genau einen Monat alt. Irgendwie schlimm, wie man das alles schleifen lassen kann, wenn man sich viel weniger „verpflichtet“ fühlt, weil da kein Projekt mehr hintersteht.

Den Tag nach meinem Geburtstag hatte ich mir jedenfalls frei genommen, da meine Eltern ja zu Besuch waren und es hätte kaum einen besseren Tag treffen können. Das Wetter war richtig schön sonnig und frühlingshaft und ich fand sogar schon rosa blühende Bäume und Narzissen.

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[359] Gelb

[359] Yellow blossom18-35mm | 35mm | f/2 | 1/1000s | ISO 200

Natürlich bekommt ihr auch noch die restlichen 7 Tage meines Projekts zu sehen. Die letzten zwei Tage waren hier allerdings Pause, weil ich schlicht besseres zu tun hatte, als Bilder zu bearbeiten und da irgendwelche Entscheidungen zu treffen. Vorgestern Nachmittag kamen meine Eltern zu Besuch, wir haben Kuchen gegessen und sind dann abends auch noch Essen gefahren und gestern hatte ich dann frei, sodass wir mit einem gemeinsamen Frühstück starteten und dann ein wenig die Gegend erkundeten. Ganz entspannt bei wunderschönstem Wetter.

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[353] Frühlingstropfen

[353] Fresh Leaves, Fresh DropsMakro | 100mm | f/3.5 | 1/100s | ISO 400

Vor zwei Tagen gab es die ersten grünen Blättchen und „dank“ Regen konnte ich mir nun noch weitere Blättchen suchen, um die Tropfen darauf abzulichten. Der Wind schien wieder etwas dagegen zu haben, aber war zum Glück schon nicht mehr so schlimm, wie zwei Tage zuvor.

Übrigens stecke ich gerade wieder in einer Phase, in der ich sehr froh darüber bin, dass es schon ganz bald vorbei ist. Dabei hatte ich mal die Idee, den letzten Monat nochmal alles zu geben. Da wollte ich keine langweiligen „Last-Minute“-Fotos mehr. Motiviert und inspiriert wollte ich an die Sache gehen, aber wie das eben immer so ist, kommt das nicht auf Befehl und so schlage ich mich weiter durch wie immer: Mit Höhen und Tiefen.

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[351] Es grünt so grün

[351] It greens.Makro | 100mm | f/3.5 | 1/100s | ISO 200

Ohne große Erwartungen spazierte ich mal wieder los und fand den Frühling. Ich hatte ja nie erwartet, dass ich vor Projektende schon wieder grüne Blätter vor die Kamera bekommen würde, entsprechend groß war die Freude und so stand ich da in diesem einen grünenden Busch und kämpfte mit dem Wind.
Der Wind ist schließlich dem Makro sein Tod.

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