[174] Noch ein (halber) Tag Sommer

[174] TentaclesMakro | 100mm | f/2.8 | 1/800s | ISO 200

Der Sonntag startete sehr schön sonnig und ebenso sommerlich wie der gesamte vorherige Tag verlaufen war – am Nachmittag änderte sich das dann plötzlich doch noch. Meine Motivation war allerdings nicht mehr so ausgeprägt und so saß ich ideenlos auf einer Wiese rum.

Bis vorhin dachte ich auch noch, dass da ein paar ganz gute Fotos bei rumgekommen wären, aber irgendwie ist das Insektengetier an den falschen Stellen scharf und diese ollen Blumen sind auch nicht besonders spannend oder außergewöhnlich gut gelungen.
So habe ich schon in Lightroom an allen möglichen Reglern rumgespielt, um da noch irgendetwas rauszuholen, aber irgendwie hat das auch alles nichts gebracht, sodass ich letztendlich zu dieser SW-Umsetzung gekommen bin.

[132] Von langen Autofahrten und spektakulärem Himmel

[132] RefractionTele | 191mm | f/5 | 1/100s | ISO 200

Am Ende des Urlaubs steht immer eine lange Autofahrt quer durch Deutschland. Mal wieder war es ziemlich warm, aber zum Glück schien die Sonne nicht mehr so stark und nach einiger Zeit zog es dann immer weiter zu, wurde kühler und fing dann auch noch ordentlich an zu Gewittern.

Schon unterwegs konnte man immer mal wieder ein wunderschönes Schauspiel am Himmel beobachten – was nur als Fahrer etwas blöd ist – und ich ärgerte mich schon, dass ich das nicht fotografieren konnte, weil ich noch zu Hause nur nen olles Blümchen aka Hortensie fotografiert hatte.

Am Ende hatte ich aber doch noch Glück und konnte doch noch ein Stückchen vom wunderschönen Himmel erwischen. 5 Minuten später wars dann auch wirklich endgültig vorbei mit schönem Himmel.

Untitled

[122] Hummelbrum

[122] BumblebeeMakro | 100mm | f/5.6 | 1/160s | ISO 200

Die Hummel ist quasi ein Zufallsprodukt, das dann aber doch viel besser gelang, als die Umsetzung meines eigentlichen Plans. Der sah nämlich vor die folgende Blume so frontal (und schön scharf) abzulichten, dass da so ein Mandala-Eindruck entsteht, aber irgendwie wurden die Bilder alle nicht so scharf, wie gewünscht und zwischendurch hat sich da eben noch diese Hummel angeboten.

Unbenannt

Tatsächlich ist nun auch schon der vierte Monat – und damit ein Drittel des ganzen Projektes – geschafft. Hier meine persönlichen Favoriten des vierten Monats:
[094] Sulphur Beetle [095] Fireworks [098] Circle Of Lemonade [100] Darkened [105] Rolling? [107] oooO [117] Hot-air Balloon [119] Swallow

Sonnenhüte

Unbenannt

Gerade dachte ich darüber nach, was ich schreiben möchte. Da kam mir das übliche ich-stecke-immernoch-im-September-fest-Gerede in den Sinn. Inzwischen dürftet ihr aber mitbekommen haben, dass ich „etwas“ zurückhänge. Wenn nicht, habt ihr es jetzt gerade mitbekommen. Weiterlesen

Blumiger Minimalismus

yellow in front of blue I

Langsam aber sicher gehts immer weiter mit meinen Fotos. Manchmal frage ich mich echt, wie ich es vor ein paar Monaten noch geschafft habe, jeden Tag zu fotografieren, die Bilder in den allermeisten Fällen auch noch am selben Tag zu bearbeiten und dann hochzladen. Und dann denke ich wieder, dass es irgendwie doch einfacher ist, jeden Tag zu fotografieren, als nur ab und zu mal. Weiterlesen

Sommerstimmung

Summer Feeling

Ich sitze noch immer krank zu Hause – aus einer (relativ) einfachen Erkältung wurde nun einfach mal eine fette Mittelohrentzündung – schlucke gefühlt übermäßig viele Pillen, freue mich inzwischen nicht mehr so sehr über den Eukalyptusgeruch /-geschmack, weil damit das Essen zum Teil irgendwie komisch schmeckt, kämpfe von Zeit zu Zeit mit krassen Hustenanfällen, spiele wieder übermäßig viel Sims 2 und grabe nun auch endlich inzwischen schon Wochen alte Fotos aus. Weiterlesen

[116/365] Hinterhof-Blümchen

[116/365]Kit | 34mm | f/4.5 | 1/80s | ISO 100

Da motiviere ich mich rauszugehen, um Fotos zu machen, habe mir extra in GoogleMaps ein nahegelegenes Plätzchen gesucht, das irgendwie nach Natur aussah. Was ich letztendlich fand waren Häuser, die ziemlich leerstehend wirkten, aber auch schöne Häuser mit Garten und so. Nicht zu vergessen auch die vielen Garagen, die auch recht gammelig wirken. Nun dachte ich, dort am Ende käme soetwas wie Natur, aber da waren dann Menschen und irgendwie war mir das alles unheimlich. Ich bin ja auch so ein bisschen paranoid. Ich bilde mit immer ein, die Leute hier könnten sehen, dass ich nicht von hier bin. Eigentlich völliger Blödsinn, wenn ich nicht gerade mit dem Auto (inkl. heimischen Kennzeichen) unterwegs bin – was hat mich eine Rollator-Omi heute blöd angeschaut, als ich hier einparkte und ausstieg und so – aber irgendwie kriege ich das nicht aus dem Kopf. Und dann wiederum habe ich so bescheuerte Gedanken, dass die Leute irgendwelche Vorurteile haben könnten. Hat man ja schon von gehört. So Leute, die noch hinter der Mauer wohnen. Da muss ich auch ganz ehrlich sagen, mache ich mir gar nicht so wenig Gedanken drüber, obwohl ich erst nach der Wende geboren bin und eigentlich noch nie eine Unterscheidung in Ost und West unternommen habe. Wenn einen dann auch noch die Kollegen fragen, wie man denn so allein so weit weg von zu Hause klar kommen würde und von wegen andere Metanlität blah blah, lässt es das Gedankenkarussell auch nicht langsamer kreisen.