Stillstand

standstill
(Gefühlter) Stauverursacher Nr. 1: Baustellen, Umleitung des Verkehrs von 3 auf 2 oder von 2 auf sogar nur eine Spur, damit verbundenes gefordetes Reißverschlussverfahren und die Unfähigkeit viel zu vieler Autofahrer damit umzugehen. Weiterlesen

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[193/365] Schicksal, oder so?

[193/365]Makro | 100mm | f/2.8 | 1/125s | ISO 200

Ich wollte heute wieder Fahrrad fahren, aber irgendeine höhere Gewalt schien etwas dagegen zu haben. Nachdem ich glücklich war, heil mit dem Fahrrad oben (aus dem Keller heraus) angekommen zu sein, sprang meine Kette nach ungefähr 50m Fahrt ab und ich entschied mich das Auto zu wählen. Ich und Fahrradkette wieder drauf machen. Das kann dauern…
Das mit der freien Sicht zum Autofahren ist aber auch so eine Sache. Zwar hatte ich son Aludings auf der Windschutzscheibe, aber der Rest friert ja trotzdem zu und irgendwie war das Entfroster-Spray dann auch gar nicht so toll, wie es verspricht. Funktioniert schon, aber ich hatte es mir noch einfacher vorgestellt. Wenn man die Scheiben dann mal vom Eis befreit hat, hat man aber auch ja auch noch das Feuchtigkeitsproblem im Auto. Die Scheiben beschlagen und man sieht ähnlich viel wie vor dem Enteisen. Juchee! Also Lüftung auf volle Pulle und warten. Nicht so wirklich reizvoll. Verbraucht unnötig Sprit und raubt Zeit. Inzwischen wäre ich auch schon halb zur Arbeit hin gewesen. Mit dem Fahrrad.
Irgendwann kam ich dann auch mit dem Auto auf der Arbeit an, hab mein Aludings wieder auf die Scheibe gemacht und zum Feierabend freute ich mich schon, dass die Scheiben alle frei waren. Naja…fast. Sitze ich in meinem Auto und habe an der Windschutzscheibe oben einen 10cm breiten Streifen Eis. Von innen. Ich konnte zwar problemlos raus gucken, aber als es dann anfing zu tauen und das Wasser langsam nach unten lief, war das nicht mehr sooo lustig.

Zu Hause angekommen, habe ich mich erstmal um Fotos bemüht, um mich anschließend in den Keller zu setzen und mein Fahrrad wieder gangbar zu machen. Ganz getreu dem Motto: Selbst ist die Frau!
Und wie sollte es anders sein, nach ewigem Gefummel war die Kette wieder wo sie hingehört und ich überglücklich. Ich glaube, ich habe das vorher noch nie hinbekommen oder es vorher einfach jemand anderen machen lassen. Ich kann meine abgesprungenen Ketten aber auch an einer Hand abzählen.

Heartshaped
Seht ihr das Herz in diesem Bild auch?

[134/365] Rückkehr zum Fahrrad?

[134/365]50mm | f/2.2 | 1/3200s | ISO 100

Ich bin heute zum ersten Mal mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Und ich bin so stolz, dass ich mich überwinden konnte, nicht – bequem wie ich geworden bin – ins Auto zu steigen und die 7km stattdessen mit dem Fahrrad zu bewältigen.
Es war windig, kalt und dunkel, aber es geht alles, wenn man nur will. Und die Sprit- und damit Geldersparnis ist ja auch nicht zu verachten. Bei dieser blöden Kurzstrecke mit Stadtverkehr verbraucht mein Auto nämlich (verhältnismäßig) viel zu viel.
Ich hoffe nur, dass ich das zukünftig regelmäßig immer – außer vlt. es schüttet aus Kübeln – so hinbekomme. Auch im Winter. Dafür habe ich ja noch immer meine Winterreifen und dann spare ich mir nämlich auch lästiges Eiskratzen am Auto.
Jetzt müssen die Pro-Fahrrad-Argumente nur noch fest in meinem Hirn verankert und die Pro-Auto-Argumente rausgeschmissen werden, damit das ganze klappen kann. Drückt mir die Daumen, motiviert mich!

P.S.: Der Baum vor meinem Fenster steht noch. Er wurde nur ein wenig beschnitten.

[29/365] Wenn ich groß bin, werd‘ ich Ferrari

[29/365]50mm | f/2.8 | 1/500s | ISO 100

Es lohnt sich, wenn ich mal ein paar Meter weiter weg parke(n muss), habe ich heute mal wieder festgestellt.
So stand heute nämlich ein uralter knallroter Mini Cooper neben meinem Auto auf dem Parkplatz. Von diesem konnte ich die Kamera natürlich wieder nicht lassen. So schlich ich dann mit der Angst, der Besitzer könnte kommen und mich doof anlabern, um das Auto und hatte doch eine ziemliche maue Ausbeute, weil mir unter anderem Spiegelungen und das Gebüsch unmittelbar vor dem Auto die Tour vermasselt haben. Wenn ich in den Innenraum fotografieren wollte, hatte ich mein Auto als Spiegelung immer mit drauf.

Rund ums Auto

Bei dem Titel denkt man ganz sicher an ganz andere Dinge, als an Fotos wie die folgenden, aber in Sachen Fotot- und Artikelitel bin ich einfach unglaublich unkreativ.
Hier nun also Fotos von Autos oder Teilen davon im Sonnenuntergang. Die standen da so rum und schrien förmlich danach fotografiert zu werden.

IMG_6436bearbeitet

IMG_6438flickr

IMG_6447flickr

P.S.: Ich müsste jetzt durch sein mit offensichtlichen Winterbildern, auf denen man also Eis und/ oder Schnee erkennen kann.

Fotografenherz vs. Autofahrerverstand

Das Fotengrafenherz pocht in meiner Brust und der Ich-muss-pünktlich-zur-Arbeit-Autofahrerverstand hat sich im Gehirn eingenistet. Leider vertragen sich beide gar nicht gut miteinander.
Vieles was mein Fotografenherz höher schlagen lässt beißt sich jedoch mit meinem Autofahrerverstand.
so zum Beispiel der dichte Nebel heute morgen. Man konnte vlt. grad mal so 100m, teilweise auch nur 50m, weit gucken und so sagte mir mein Autofahrerverstand, ich müsse langsam fahren, wo sich dann wieder meine chronische Hektik „zu spät“ – ich habe Gleitzeit, so schnell bin ich nicht zu spät, aber würde ich mal früher kommen, könnte ich auch früher gehen xD – zur Arbeit zu kommen einschlich.
Dazu schrie aber mein Fotografenherz schon, was für geniale Fotomotive dieses Wetter bot. Spätestens, als dann scheinbar die Sonne aufging und sich der Nebel leicht orange-gelb färbte, wars komplett um mich geschehen und mein Fotografenhez blutete.

Und das einzgie was für mich dabei heraussprang, war ein schneller verwackelter Schnappschuss morgens aus meinem Fenster.
A misty Morning

50f – Distanz

Ein unspektakuläres Foto aus meiner Kompaktknipse. Die 77777km auf meinem Tacho mussten einfach festgehalten werden – auch wenn ich selbst davon nur knappe 5000km gefahren bin. Anteilig gesehen ist das bei einem Alter von 10 Jahren, die meine Alukugel nun auf dem Buckel hat, gar nicht mal so wenig. Ich selbst fahre damit ja erst seit 7 Monaten.

Eine Liebeserklärung an (m)ein Auto

Das muss total doof klingen, aber ich liebe mein Auto abgöttisch. Und es muss noch doofer klingen, wie ich nun plötzlich darauf komme: Erst macht es mir Angst und Bange und lässt mich halbwegs im Stich und sobald ich dann ein (theoretisch) viel besseres Auto (Audi A6) fahren muss, merke ich wie sehr ich meine Alukugel doch liebe.
Sie ist so schön klein – passt bestens auf unsere Parkplätze bei der Arbeit – und ist auch schön wendig, sodass man auch gut wieder wegkommt. Und das alles ohne Piepdinger vorn und hinten. Als ich heute gegen 20 Uhr nach Hause wollte, war unser Parkplatz so zugestellt, dass ich dort schwer am rangieren war mit dem großen Auto – ein Hoch auf die Pieper. Ohne die wäre ich da wohl kaum weggekommen.
Eigentlich sollte es hier aber darum gehen, wie sehr ich mein Auto doch liebe. Es spinnt schon länger ab und zu mal ein bisschen, aber Macken machen doch Menschen erst liebenswert – warum nicht auch Autos?! Ach ja richtig, meist ist da irgendetwas nicht in Ordnung.
Und warum liebe ich mein Auto nun?

Es ist kleinund wendig, auch ohne Sonderausstattung (mal abgesehen vom extrem coolen Open Sky System) super gemütlich – gemütlich im Sinne von ideale Wohlfühlgröße und allgmein hoher Wohlfühlfaktor – selten und einfach schön. Darüberhinaus fühle ich mich – jetzt ohne Scheiß – in meinem Auto sicherer, wenn es nicht gerade um Geschwindigkeiten jenseit der 160km/h geht.
And last but not least hat es mich schon ohne Probleme nach Frankreich und zurück gebracht.

Hätte man mir das noch vor einem guten halben Jahr gesagt, hätte ich es wohl weniger für möglich gehalten, aber ich möchte mein Auto gegen kein anderes dieser Welt mehr tauschen. Ich bin wirklich immer gerne mit dem A6 von meinem Vater gefahren – und finde es soo schlecht eigentlich immer noch nicht – aber mein eigenes Auto ist eben doch noch eine ganz andere Welt. Ich schalte wirklich gerne selbst – und habe das inzwischen auch so drin, dass ich das beim Automatikwagen im ersten Moment auch noch machen will – bediene gerne selbst die Scheibenwischer sowie auch den Lichtschalter. Das muss das Auto wirklich nicht für mich übernehmen. Ich bin glücklich mit meinem Auto, wirklich glücklich, zumindest wenn es mir für die nächsten 10 Jahre keine Probleme mehr bereitet, sobald es aus der Werkstatt wieder zurück ist.

Amy tot, Loriot tot, … aber viel schlimmer…

…finde ich den Tod, dem man tagtäglich auf deutschen Straßen begegnet. Nämlich den Tod unschuldiger Tiere, die dann völlig zerfetzt auf den Straßen rumliegen.

Versteht mich nicht falsch, ich finde es bei Amy Winehouse durchaus schade um ihr Talent, aber man muss auch ganz ehrlich sagen, dass ihr Lebensstil und damit sie selbst an ihrem frühen Tod nicht ganz unschuldig sein kann.
Und was Loriot angeht, er war inzwischen ein Mann von 87 Jahren. Da ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Mensch stirbt – die durchschnittliche Lebenserwartung hat er zumindest längst überschritten. Natürlich immer traurig, wenn ein Mensch stirbt, aber so ist das Leben.

Weit betroffener macht mich da zum Beispiel der Eichhörnchentod, den ich vor einigen Wochen miterleben musste. Ich komme aus der einen Richtung, aus der anderen Richtung ein LKW und zwischen uns auf der Straße ein kleines süßes Eichhörnchen, das aufgrund der sich nähernden Gefahr panisch wird und auf dem Mittelstreifen hin und her rennt, immer wieder und wieder bis es schließlich vom LKW erfasst und komplett zerrissen wird – ich sah noch Teile von dem armen Ding vor mir rumfliegen.
Und heute seh ich eine völlig zerfetzte tote Katze auf der Straße liegen. Da könnte ich jedes Mal heulen, weil ich das einfach so schrecklich finde. Ich wüsste überhaupt nicht, was ich machen würde, wenn ich mal ein Tier erwischen würde. Allein die Vorstellung ist der Horror für mich.

Ich würde auch für jedes noch so kleine Tier – von Schnecken und sonstigem Gedöhns mal abgesehen – anhalten, sofern möglich – mein Opa hat schon gesagt, er würde sogar für eine Maus anhalten.
An dieser Stelle frage ich mich auch, ob ich für Tiere anhalten darf, wenn ich dadurch riskiere, dass mir einer hinten drauf fährt, weil der natürlich nicht damit rechnet, dass ich so plötzlich bremse?!
Es kann doch nicht sein, dass ich erst bei Rehen (oder ähnlich großen Tieren) anhalten darf/ muss ohne, dass ich am Ende selbst die Arschkarte ziehe, obwohl ich einem Lebewesen das Leben retten möchte.

Und beim Thema Anhalten darf nicht unerwähnt bleiben, dass ich es abgrundtief hasse, wenn irgendwo so ein dusseliger Autofahrer rechtsblinkend mitten auf der Straße stehen bleibt und ich dann voll abbremsen muss, weil mir im selben Moment natürlich auch einer auf der Gegenspur entgegenkommt. Das verschwendet nur unnötig viel teuren Sprit. Würde ich damit beispielsweise einem süßen Eichhörnchen das Leben retten, wäre das in Ordnung.

Von schönen Häusern, Bahnhöfen und anderen Gebäuden

Am ersten Tag durfte ich erstmal ausschlafen, was dann auch ungefähr bis mittags dauerte.
Nach dem Mittag wurde dann auch nur ein wenig die etwas weitere Umgebung – also nicht die direkte Nachbarschaft – angesehen. Es ging also durch die Metropole Lille – da hatte ich mal wieder etwas gelernt. Ich Horst dachte bei Lille immer nur an eine französische Stadt, aber nicht an so eine mega Metropole aus so vielen kleineren Städten, wo man wie im Ruhrgebiet von einer Stadt in die andere fährt und gar nicht merkt, dass man die Stadt wechselt.

So ging es an schönen Häusern wie diesem vorbei.

Anschließend nach Tourcoing, zum Bahnhof – der in Roubaix sieht übrigens genauso aus.

In Tourcoing waren wir auch noch kurz in der Innenstadt.

L’église Saint Christophe:

Rathaus:

Und nach Roubaix ging es dann auch noch kurz. Hier also das Rathaus und eine Kirche.


Der Blumenbusch muss da sein, um ein Metro-Schild zu verdecken ;)

Das Wetter war – wie man auf den Fotos sieht – sehr gut und ich lernte, dass Franzosen nicht nur den Blinker anders benutzen, als ich es kenne. Nein, sie benutzen auch die Fenster und die Belüftung anders. Da wird die Belüftung komplett ausgelassen und stattdessen gibt es Zugluft durch die geöffneten Fenster.