Verlassenes Berufsschulinternat

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Lang lang ist es wieder her, dass ich in diesen verlassenen Gebäuden unterwegs war. Es handelt sich bei den folgenden Bildern um eine Berufsschule bzw. das entsprechende Internat dazu. Das ganze war Teil einer Gewächshausanlage, die der Versorgung der DDR mit Gemüse, insbesondere Gurken, Tomaten und Paprika, diente.

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Von den Gewächshäusern ist hier nichts mehr zu erkennen. 1993 wurde der Betrieb eingestellt und 1997 wurden die letzten Gewächshäuser abgebaut und verkauft. Lediglich Schul- und / oder Verwaltungsgebäude – was genau was ist, ist ja nicht immer so leicht zu ermitteln – sind hier noch stehen geblieben und wurden sich selbst überlassen.

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Irgendwie finde ich so alte DDR-Betriebe ja wirklich spannend. Vielleicht hängt es aber auch damit zusammen, dass es davon noch recht viele gibt. In den alten Bundesländern erscheint es mir wesentlich schwieriger, auch nur irgendwelche verlassenen Gebäude zu finden.

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Der „beste“ Moment war übrigens als wir zum Schluss das Gebäude an ein anderer Stelle verließen als wo wir reingekommen waren und dort an einer Mauer, die irgendeine Öffnung der Gebäudes verschloss, ein ziemlich neuwertig anmutendes Schild angebracht war, das das Betreten des Gebäudes verbot. Ups.

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Papiermühle Halle-Kröllwitz

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Nach der Erkundung des Bahnbetriebswerkes war unsere Tour für den Tag noch nicht beendet und führte uns noch nach Halle zu einer ehemaligen Papierfabrik, die Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut wurde als der Papierbedarf in Deutschland drastisch anstieg.
Über insgesamt fünf Generationen befand sich die Fabrik im Besitz der Familie Keferstein und nannte sich dementsprechend „Kefersteinsche Papierfabrik Kröllwitz“.
Durch die direkte Lage am Saaleufer wurde die Fabrik mehrfach Opfer von Hochwasserschäden. Ein Brand Anfang des 19. Jahrhunderts zerstörte ebenfalls große Teile der Fabrikgebäude. Die Schäden wurden jedoch wieder behoben und fleißig weiter produziert.
Anfang des 20. Jahrhunderts begann man hier mit Herstellung von Strohzellstoff, was mit einer enormen Luftverschmutzung einherging. Daher regte sich zunehmend Widerstand in der Bevölkerung bis die Produktion 1940 vollständig eingestellt wurde.

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Colour Your Life

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Es wurde sich bereits mehrfach mit dem Gelände und einer Nachnutzung beschäftigt, u.a. gab es Anfang der 90er Jahre ein umfangreiches Umnutzungs- und Neugestaltungskonzept. Bis heute wurde aber leider (oder für mich zum Glück?!) keines der Konzepte umgesetzt, sodass das Gelände weitgehend sich selbst überlassen ist.

Bahnbetriebswerk der Deutschen Reichsbahn – Was sonst noch so war

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Neben den bereits gezeigten Gebäuden des Bahnbetriebswerks gab es auch noch ein paar Verwaltungsgebäude oder ähnliches, wo unter anderem auch noch sanitäre Einrichtungen zu erkennen waren.

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Auch nicht zu vergessen die guten alten Blümchentapeten.
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In ein großes Gebäude sind wir leider auch gar nicht reingekommen, da Türen und Fenster versperrt und oder zugemauert und die offenen Fenster dann doch zu hoch waren.
Immer schade, wenn man dann einen relativ großen Bereich komplett auslassen muss, aber wir haben trotzdem sehr interessante Orte entdecken können.

Bahnbetriebswerk der Deutschen Reichsbahn – Wasserturm und Stellwerk

Den Wasserturm hatte ich ja bereits erwähnt und da ist mir mal aufgefallen, dass ich gar kein Bild von außen habe. Wundert mich ja selbst. Nun gut, so sei es^^

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Hier war ich noch auf dem Weg nach oben.

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Und schließlich oben angelangt. Ein unglaubliches Gefühl, da oben zu stehen und die Aussicht zu genießen.
Leider musste es dann irgendwann auch wieder runter gehen. Die allerletzte „Treppe“ aufs Dach war eine undokumentierte Holzleiter. Vorher (oder auf dem Rückweg hinterher) war da dann noch diese Metalltreppe, die auf dem Weg nach oben wirklich nicht so schlimm schien.

No looking down!

Weiter ging es dann durch irgendwelche Nebengebäude, die noch folgen werden und schließlich zum Stellwerk.

Ohne Titel Shoe Change.

Für mich war dies definitiv eines der interessanteren Gebäude, auch wenn es nun nicht so groß und umfassend war. Hier ließen sich wenigstens noch technische Einrichtungen erahnen und insgesamt war hier noch relativ viel drin, auch wenn wir mal dahin gestellt lassen, wie Original der ganze Kram ist oder wer womöglich noch später irgendwelchen Kram dort abgeladen hat. Da das Stellwerk aber ja auch erhöht steht, kommt man da nun nicht ganz so einfach hin, um mal eben was abzuladen.

Way Up Open Windows

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Airing the Room

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Bahnbetriebswerk der Deutschen Reichsbahn – Lokschuppen

So bitter.

Unseren ersten Fotostop auf diesem Gelände des Bahnbetriebswerks der Deutschen Reichsbahn machten wir direkt im Lokschuppen. Viel mehr als eine große, leere Halle fanden wir dort allerdings auch nicht vor.
Überall lassen sich die Spuren des Vandalismus nicht nur durch direkt am Objekt erkennen, sondern auch stets durch liegengebliebenen Müll.
Aber auch die Natur erobert sich diese verlassenen Orte zurück und so kann ich es mir auch selten nehmen lassen, Blümchen abzulichten.

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Nature takes back.

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Stop!

Türen und Fenster

Ohne TitelVon einem Frühlingsspaziergang, von dem ich im letzten Artikel bereits Fotos gezeigt habe, sind auch noch ein paar Architekturaufnahmen entstanden, die ich dort nicht zwischenschmeißen wollte. Ich habe ja irgendwie ein Faible für Fenster, Türen und niedliche, ländliche Architektur. Und am faszinierendsten fand ich dieses Haus, das zumindest so im Ausschnitt überhaupt nicht nach deutschem Dorf aussieht mit der Palme und der ansonsten auch eher kargen, wenig grünen Vegetation. Irgendwie löst das Bild bei mir unfreiwillig Urlaubsgefühle aus und ich hoffe die kommen bei euch auch an. Ohne Titel

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[347] Verlassene Orte

[347] Abandoned Rail Station18-35mm | 18mm | f/2.5 | 1/100s | ISO 200

Der Freitag wurde anschließend an unseren Lehrgang ebenfalls noch genutzt, um verlassene Gebäude zu erkunden. Das erste Gebäude war wieder eines, das wir halt einfach auf dem Weg entdeckten. Da kam nur ein „Halt mal an.“ und so hielten wir eben auf der Straße an, fuhren daraufhin wieder rückwärts und dann in die entsprechende Einfahrt, getreu dem Motto auffällig ist das neue unauffällig. Als wir aus dem Auto stiegen, hörten wir schon einen Hund bellen, der aber scheinbar hinter den Toren des Gebäudes daneben war. So sind wir da mal eine Runde gegangen und dann auch schon wieder gefahren. Da kam man nirgendwo rein.

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Es ging weiter zu einem Bahnhof, wo wir erstmal den abgeranzten Tunnel durchquerten, um uns ein ehemaliges landwirtschaftliches Irgendetwas aus DDR-Zeiten näher anzusehen.

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Es folgte das verlassene Bahngebäude, bei dem wir ursprünglich dachten, gar nicht reinzukommen.

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Und weil es gerade so schön war, gab es auch noch einen Abstecher in ein Haus direkt nebenan, nachdem wir uns über einen Haufen Bretter aufs Grundstück begeben konnten.
Ein sehr spannender Ausflug, wenn man sich das alles anguckt und überlegt, was dort wohl passiert ist, warum das so dasteht, wie es eben ist. Einerseits Zeichen einer möglichen gewollten Renovierung, andererseits viel Dreck, Katzenspielzeug, vereinzelte Kleidungsstücke, vereinzelte Möbel, eine tote Palme, sogar noch nen Glas Marmelade, Kalender von 2006 und vieles mehr.

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[346] Verlassene Hallen und ein Rapunzelturm

[346] Lost Hangar18-35mm | 25mm | f/1.8 | 1/400s | ISO 200

Letzte Woche waren wir wieder in Halle auf einem Lehrgang, diesmal um den Einstieg in Adobe Illustrator zu finden. Der hat sich auch wieder richtig gelohnt und ich fand richtig Gefallen an dem Programm. Wenn einem mal einer von Grund auf erklärt, wie das alles funktioniert und was man so alles machen kann, stellen sich auch sofort Erfolgerlebnisse ein, mit denen sich gleich die komplette Einstellung dazu ändert^^

Am Mittwoch sahen wir auf dem Rückweg schon sehr interessante verlassene Gebäude, die direkt auf die ToDo-Liste für den Donnerstag landeten. Am Donnerstag wurde also die Kamera mit eingepackt und wieder auf dem Rückweg hielten wir bei dieser verlassenen Halle an.

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Als die Sonne dann auch wirklich direkt vorm Untergehen war, hielten wir noch an diesem Schloss mit echtem Rapunzel-Turm an. Dort war leider auch schon alles abgeschlossen, sodass wir nur eine Runde drumherum gehen konnten.

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[304] Spontane Planänderung

[304] ColdMakro | 100mm | f/2.8 | 1/50s | ISO 400

Eigentlich wollte ich mein Essen – Apfel-Marzipan-Crumble – fotografieren. Das wollte allerdings erst noch zubereitet werden. Voller Tatendrang stand ich in der Küche und suchte die nötigen Zutaten zusammen, öffnete den Schrank und stellte fest, dass da nicht ein Gramm Mehl mehr war. Meeeeh.
Ich hätte nun einfach irgendetwas anderes zu essen machen können, aber da fiel mir so auf die Schnelle auch nichts ein und ich wollte meinen Crumble.
Also ging ich doch vor die Tür – primär um das nötige Mehl zu kaufen – und machte dann eben mal wieder ein Blaue-Stunde-Foto auf der Straße.

[291] Fischbeker Heide und Hamburg bei Nacht

[291] Hamburg by NightWeitwinkel | 20mm | f/14 | 30s | ISO 100

Nachdem ich am 1. Januar gefühlte Fotopause hatte – es ist einfach soo schön, wenn man sein Foto schon kurz nach Mitternacht macht und sich dann zwischen dem nächsten Aufstehen und anschließendem Schlafengehen keine Gedanken um ein Foto machen muss – ging es am 2. gemeinsam mit Pim endlich mal wieder auf eine größere Tour.

Auch wenn wir im Vorfeld noch andere Ideen hatten, wo man hinfahren könnte, ging es mal wieder nach Hamburg.

Nachdem ich erstmal verschlafen hatte – ich schwöre, dass mein Wecker gestreikt hat und ich ihn nicht überhört habe – starteten wir dann eine Stunde später als ursprünglich geplant. Als erstes Ziel stand die Fischbeker Heide auf dem Plan, in der Pim schonmal bei wahrlich traumhaftem Wetter war – hier findet ihr Teil 1 von 4 ihrer damaligen Serie.

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So viel Glück sollten wir diesmal leider nicht haben. Es war eher grau, kalt und unfassbar windig. Ab und zu schaute tatsächlich mal die Sonne vorbei – immerhin was, wo es nach der Vorhersage doch den ganzen Tag hätte regnen sollen – aber wir standen sehr oft vor irgendwelchen potentiellen Motiven mit den Worten „Wenn jetzt Nebel wär…“
War aber eben nicht und wir bemühten uns, das beste aus dem zu machen, was wir eben vorfinden konnten.

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Durch Fischbek führte uns dann der Weg zur S-Bahn-Station, um nach Hamburg rein zu fahren. Unterwegs fanden wir in den Vorgärten noch etwas Farbe, die auch mitgenommen werden musste.

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Nachdem wir irgendwann dann auch mal den Bahnhof gefunden hatten, saßen wir dort gefühlt mindestens eine halbe Stunde, obwohl auf Anzeige bei unserer Ankunft was von 8 Minuten stand.
Als wir dann endlich in der warmen Bahn saßen, merkten wir auch, wie durchgefroren wir wirklich waren, fuhren bis zum Jungfernstieg und suchten in der völlig überfüllten Europapassage erstmal etwas zu essen – und Wärme.

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Nach der Stärkung und einem Durchgucken der bis dahin entstandenen Fotos, trauten wir uns dann auch mal wieder in die Kälte mit dem Vorhaben uns in Sachen Nachtfotografie auszutoben. Fotografiert wurde rund ums Rathaus, am neuen Wall, an der Alster und dort auf dem Weihnachtsmarkt, der immernoch geöffnet war.

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Von dort aus wollten wir als nächstes in die Hafencity und in die Speicherstadt, woraus dann aber nichts mehr wurde. Auf einmal hatte es angefangen zu regnen und wurde auch nur stärker, sodass wir uns erst wieder in die U-Bahn-Station zurückzogen, um dann zu beschließen, dass das sinnvollste wohl war, die Heimreise anzutreten. U-Bahn haben wir schließlich auch schon mal ausgiebig fotografiert und Lust hatten wir da sowieso nicht wirklich zu.

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