[346/365] Projekt Farbe die erste

[346/365]Weitwinkel | 10mm | f/4 | 0,4s | ISO 200

Den heutigen freien Tag habe ich nun endlich mal genutzt, meine erste Wand zu streichen.
Die Begeisterung hält sich tatsächlich sehr in Grenzen. Vor dem Kauf der Farbe(n) hatte ich doch die Wände ausgemessen und die Quadratmeter ausgerechnet. Demnach hätte das Eimerchen mit der Farbe Manhatten für diese Wand reichen müssen.
Dem ist nun aber nicht so. Neben den vereinzelten weißen Flecken mitten auf der Wand – den Erfinder der Raufasertapete, mit Namen Hugo Erfurt, hätte ich heute sehr gerne für seine strunzdumme Erfindung gesteinigt, wenn er nicht schon seit 91 Jahren tot wäre – hat es auch „untenrum“ nicht mehr gereicht. Weiterlesen

[273/365] Wandfarben aussuchen

[273/365]50mm | f/2 | 1/50s | ISO 400

Ein halbes Jahr bin ich nun schon in meiner Wohnung und habe noch immer keine Farbe an der Wand.
Damit sich das noch dieses Jahr ändert und ich nicht plötzlich vor meinem Auszug stehe und merke, dass die Wände ja noch immer weiß sind, habe ich mich nun endlich ernsthaft damit auseinander gesetzt.
In meinem Schlafzimmer soll nun eine Wand grau werden – keine farbige Farbe, aber auch kein weiß, trotzdem schlicht, zu allem möglichen passend und schön – und im Wohnzimmer wird eine grüne Wand einziehen.
Bevor ich mir das noch anders überlege, werde ich am besten gleich Morgen wieder in den Baumarkt fahren und die Farbe besorgen.
Wenn es dann irgendwann mal wärmer ist und man länger lüften kann ohne zu erfrieren, kann ich die Farbe an die Wand bringen. Soweit zumindest die Theorie.

[247/365] Meine neue Lampe

[247/365]50mm | f/1.8 | 1/125s | ISO 200

Ich bin stolz auf mich. Ganz alleine habe ich meine neue – oder überhaupt erste richtige – (Decken-)Lampe in meiner Wohnung angeschlossen und die gefühlten tausend Teile zu dieser tollen Lampe zusammengebaut.
Das einzig Dumme: Mit der simplen Glühbirne in der schicken Renovierungsfassung war es viel heller. Und jeder, der größer ist als ich, wird den Kopf einziehen müssen.

Unbenannt

[190/365] Mein Weihnachtsbaum

[190/365]Kit | 21mm | f/13 | 0,3s | ISO 400

Dieses Foto hat soeben leichte Aggressionen in mir ausgelöst.
1. Es war blöd zu fotografieren.
2. Es war blöd zu bearbeiten.

Meine Weihnachtsbaumspitze ist halt einfach mal zu hell fürs Foto. Oder der Rest zu dunkel. Dachte ich also, kann ich ja mal mit nem HDR probieren. Schöne Idee, überaus hässliche Umsetzung. Also in Lighroom an den Reglern gedreht – btw. teste ich gerade Lightroom 4 und muss mich erstmal an die neuen Regler gewöhnen – Lichter runter, Schatten hoch und irgendie passt es jetzt. Nur mit der Farbe bin ich immernoch nicht zufrieden und überhaupt sieht das Bild viel besser aus, wenn man es sich mal richtig groß anzeigen lässt. Finde ich.

Zum Baum: Er hört auf den Namen Margareta – IKEA lässt grüßen – und ich habe ihn meiner lieben Mutter zu verdanken, die eines frühen Morgens den IKEA Brinkum gestürmt hat, um mir solch ein Prachtexemplar zu besorgen, um ihn anschließend in ein großes Weihnachtsdeko-Adventskalender-Überraschungspaket zu stecken und mir zustellen zu lassen.
Eigentlich hatte ich ja schon selbst geplant, den IKEA Halle/Leipzig aufzusuchen. Problem: Dort ist / war der Baum ausverkauft, so wie in viiiiielen anderen Märkten auch. Und das schon Mitte November.
Meine Margareta habe ich dann jedenfalls mit Tacker und Sicherheitsnadeln – wer nicht nähen kann, behilft sich eben anders – an einem Bambusstab befestigt und an die Wand gehängt. Und da hängt er nun mit silbernen und lilanen Kugeln, sowie Schokoladenkränzen und wartet darauf, dass man noch Geschenke drunter legt. Unten rum ist er nämlich doch noch etwas nackig. Da könnte man den schwebenden Baumständer auch gut mit kaschieren.

PS: Für die Lichterkette habe ich doch tatsächlich Löcher in diesen wunderschönen Baum geschnitten. Sollte ich ihn also wiederverwenden wollen, muss genau die Lichterkette jedes Mal wieder an genau die Stellen. Was habe ich mir nur dabei gedacht x)

[158/365] Sonnenuntergang

[158/365]50mm | f/7.1 | 1/1000s | ISO 100

Wie immer musste ich erstmal laaaange schlafen und anschließend ging es nach dem Mittagessen zum Lieblingsschweden. Mein heutiges Objekt der Begierde war dieser wunderschöne Weihnachtsbaum. Gerade gewachsene Fichte, groß und trotzdem auf kleinstem Raum „aufstellbar“. Außerdem immer wieder verwendbar und sehr leicht und platzsparend zu verstauen und das allerbeste: Er nadelt nicht.
Nur blöd, dass das MARGARETA-Fichten-Regel schon leergeräumt war.
So bin ich also enttäuscht und nur um einen STRÅLA-Weihnachtsstern reicher wieder nach Hause gefahren und da ging die Sonne dann auch schon unter, sodass auch nur noch ein Sonnenuntergangsfoto entstanden ist. Immerhin war der Sonnenuntergang schön, wenn auch viel zu früh.
Für den Baum werde ich wohl noch einen weiteren Versuch starten müssen, denn überzeugt bin ich davon immernoch.

[122/365] Hallo Lustlosigkeit!

[122/365]50mm | f/1.8 | 1/50s | ISO 400

Heute früh hat es geschüttet wie nichts Gutes. Zwischendurch war es dann zumindest trocken. Allerdings ging es direkt nach der Arbeit mit den Kollegen zum Bowlen. Danach war es schon wieder so gut wie dunkel und es fing wieder an zu regnen. Damit fehlte mir dann auch jegliche Idee und Motivation für ein besseres Foto.
Das wundervolle Kissen ist ein Teil meiner vielen tollen Abschiedsgeschenke aus dem FSJK. Es ist riesig und von einer (Ex-)Kollegin selbst gemacht. Einfach nur toll ^___^

[119/365] Endlich etwas vor den Fenstern

[119/365]50mm | f/1.8 | 1/50s | ISO 400

Nachdem am Sonntag meine Eltern anreisten und wir am Abend noch lecker essen waren, tobten sich die beiden während meiner Abwesenheit in meiner Wohnung aus – yay, ich lebe nicht mehr zwischen unausgepackten Kisten und yay mein Wohnzimmer ist wohnlicher geworden – und empfingen währenddessen auch noch eine Telefon&Internet-Technikerin, nach deren Auskunft ich in diesem Moment schon lange hätte telefonieren und surfen (ohne Stick) können. Auch in meinen Unterlagen hieß es, es müsste bis um 18 Uhr laufen, aber wie man das so kennt, ist auf kein Telekommunikationsunternehmen Verlass. Fand ich schon nicht lustig, aber erstmal musste es weitergehen mit Einkäufen. Ein Fernseher wurde gekauft, eine Garderobe und Gardinenstangen + Gardinen fürs Wohnzimmer – mein Konto blutet. Im Schlafzimmer habe ich nun immernoch nichts, weil es von den Vorhängen meiner Wahl nur noch einen gab.
Wieder in meiner Wohnung angekommen, mussten nun die Gardinenstangen in die blöden Altbauwände, aus denen es nur so rausbröselte, aber letztendlich hielten sie dann doch.
Und als wäre es nicht schon nervenaufreibend genug, den ganzen Tag auf den Beinen zu sein, Fernseher- und Gardinenentscheidungen treffen zu müssen, um dabei viel zu viel Geld auszugeben, packte ich dann meinen Fernseher (den ich gleichzeitig als externen Monitor für meinen Laptop geplant hatte) aus, schraubte den Fuß dran, stellte ihn aus, schloss das Fernsehkabel an, Stecker in die Steckdose und erstmal einen Knopf zum Einschalten gesucht. Als der an einer anderen Stelle, als die auf die ein Schild mit entsprechender Beschriftung zeigte, gefunden war, zweifelte ich zunächst an der Funktionsfähigkeit meiner Steckdosenleiste, um anschließend feststellen zu müssen, dass der Fernseher schlicht und einfach nicht funkioniert. Damit war der Tag für mich dann auch gelaufen. Kein Internet, kein Telefon, kein Fernsehen und nur noch mehr Stress, weil der Fernseher morgen umgetauscht werden will und ich den Telekommunikationsmenschen wohl auch noch hinterhertelefonieren darf – was würde man eigentlich ohne Handy tun?!

P.S.: Da ich zur Zeit etwas nachhänge und den Text vorgeschrieben habe, noch ein Nachtrag: Der nicht funktionierende Fernseher war mein Fehler. Das komische Schild weist nämlich tatsächlich den Weg zu einem Ein- / Ausschalter, nämlich zu einer Art Hauptschalter, den ich mir erstmal vom Fernsehverkäufer meines Vertrauen zeigen lassen musste.
Bzgl. des Telekommunikationsunternehmens hing ich eine halbe Stunde am Handy, wurde von Kollege zu Kollege gereicht, habe nun 5€ weniger und immernoch kein funktionierendes Telefon und Internet. Sie arbeiten dran, heißt es. Zumindest haben sie den Fehler in ihrer Leitung gefunden und ihn nicht auf mich abgewälzt.

[75/365] Einrichtungsträume

[75/365]50mm | f/1.8 | 1/200s | ISO 100

Da ich ja nun weiß, welche Wohnung ich einrichten kann / muss, blätter ich auch fröhlich den IKEA-Katalog hoch- und runter. Heute habe ich dann auch mal bunte Streifen reingeklebt. Für jeden Raum / Bereich eine andere Farbe, damit ich die verschiedenen gefundenen Lieblingsstücke schneller wiederfinde.
Noch dazu blätter ich online in den Katalogen und Broschüren und träume mir so meine Wohnung zusammen. Ich bin selbst gespannt, was dann am Ende dabei herauskommt. Der Geldbeutel hat ja leider auch noch ein Wörtchen mit zu reden. Bisher habe ich aber meinen Spaß.

[71/365] Wohnungsbesichtigungen

[71/365]50mm | f/1.8 | 1/200s | ISO 100

Heute Morgen bin ich mal wieder um 5 Uhr aufgestanden – mit den Verkehrsmeldungen über einen Stau / Sperrung auf der A2 saß ich senkrecht im Bett („Da müssen wir doch lang!!“).
Gegen 6 Uhr ging es dann los, gen Osten…nach Sachsen-Anhalt, bis fast nach Sachsen. Um 11 Uhr hatten wir unseren ersten Besichtigungstermin. Knapp 400km hatten wir zu fahren und großzügig gerechnet, mussten wir eben schon sehr früh los. Unterwegs hatten wir dann einen von der aufgehenden Sonne gemalten, wunderschönen Landschaftsaufnahmen-Himmel. Nur die Landschaften bzw. die Gelegenheit diese zu fotografieren fehlten natürlich.
Viel zu früh kamen wir dann auch schon um halb 10 an unserem Zielort an, standen dort ratlos auf dem Parkplatz und wurden zugleich angesprochen, ob wir etwas suchen würden. Der freundliche Herr war dann auch „unser Termin“, den wir dann schon vorziehen konnten.
Die Wohnung, die gerade noch in der Sanierung steckt, sah aber in ihren Ansätzen sehr schön aus. Neu und modern eben, wie es ansonsten „im Osten“ weniger üblich zu sein scheint – ohne irgendetwas verallgemeinern zu wollen.
Die nächsten Wohnungen, die wir uns noch ansahen, konnten nämlich überhaupt nicht überzeugen. Komischer, unangenehmer Geruch und einfach nicht ansatzweise so schön waren da so Argumente. Und die einzige Möglichkeit, die dann noch günstiger gewesen wäre als die Wohnung, die es jetzt höchstwahrscheinlich werden wird, war eine 24m² Wohnung, die im Prinzip nur aus einer zu groß geratenen Küche, einem Winzflur und einem Winzbad besteht und schön war die auch nicht…
Daher wird es jetzt (hoffentlich) der frisch sanierte Altbau, dessen Grundriss heute auf meinem Tagesfoto gelandet ist.

Unbenannt

Und als kleine Zugabe noch ein junger Spatz von gestern. Der saß auf einmal draußen auf meinem Fenster, sodass ich mich bestens ranschleichen und ein Foto machen konnte.

zwölf2011 – Dezember

Das Jahr neigt sich inzwischen stark dem Ende entgegen und damit kommt auch hier das letzte Foto für zwölf2011. Diesmal mit weihnachtlicher und aufgeräumter Veränderung.

zwölf2011 - Dezember
Per Klick gelangt ihr wie gewohnt auf Flickr, wo ihr euch das Bild noch mal etwas größer ansehen könnt.

Alle Bilder zusammengefasst (inkl. Animation) findet ihr auf der Projektseite.