[092] Sportfest

[092] Sports DaySamsung Galaxy S

Da beschäftige ich mich gerade stundenlang damit Bilder eines ganz anderen Tages zu bearbeiten und vorallem mal eine Auswahl zu treffen und da fällt mir nach dem Hochladen plötzlich auf, dass ich einen anderen Tag komplett ausgelassen hatte, was schlicht daran liegt, dass es mal wieder nur ein Handy-Schnappschuss ist und der in Lightroom nicht so schön in der gewohnten Reihenfolge auftaucht.

Jetzt habe ich also die Zahlen alle korrigiert und hier kommt nun die „echte“ 92 nachgeliefert.
Ein langweiliger Schnappschuss vom Sportfest in der Schule.

Obwohl ich ja nicht soo der Sport- und Sportfestfan bin, wars ein wirklich lustiger Tag. Ich war Teil des Volleyball-Teams mit dem wir auch den 1. Platz abgeräumt haben, obwohl wir uns vorher nie große Hoffnungen gemacht haben und uns ausgesprochen schlecht fanden.

Als wir dann aber die ersten beiden Teams gegeneinander spielen sahen, hatten wir alle die gleichen Gedanken. Wenn wir schlecht sind, was sind die denn dann bitte?!
Zum Teil waren die Siege dann auch eher knapp, aber wir haben sie alle besiegt (waren auch nur drei andere Mannschaften) und uns selbst während der Spiele angefeuert wie blöd. Egal was passierte, während bei unseren Gegnern plötzlich ein Zickenkrieg ausbrach. Klarer Vorteil für uns.

Als wir dann fertig waren, wurden noch die Jungs angefeuert, was aber leider nur wenig Erfolg brachte. Wir wurden von den anderen Klassen nur komisch beäugt und hätten einen Preis für die lauteste Klasse und / oder den besten Fanclub gewinnen können, wenn es einen gegeben hätte :D

Und bei aller Verplantheit meinerseits liefere ich jetzt auch noch meine Favoriten des dritten Monats nach:
[070] Modern Fairytale? [071] Jumping Drop [073] Buckhorn [074] Grazing Light [076] Velvet [078] Boat on a Lake [085] Rising Moon [090] Rising Sun

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[227/365] 20 Minuten Sonne

[227/365]50mm | f/1.8 | 1/40s | ISO 200

Auch wenn es nicht so aussieht, ich war heute draußen fotografieren. Allerdings nur analog.
Unsere Ausbilderin hat uns heute rausgeschickt, weil grad mal kurzzeitig die Sonne schien (*__*). Wir sollten also mit Über- und Unterbelichtungen spielen, Licht und Schatten, Grauflächen, Farben, usw usf.
Erstmal war es ja ganz schön mit der Sonne, aber die verschwand dann sehr schnell wieder und es war einfach nur windig und kalt, bis es dann auch wieder begann zu regnen.
Was nun bei unseren Aufnahmen herausgekommen ist, keine Ahnung. Sehen wir dann morgen, wenn die Filme entwickelt sind.
Ich hatte nur das Gefühl total banale sinnlose Dinge zu fotografieren, nur weil sie halt bunt sind. Außerdem hatte ich noch Aufnahmen von sonst wann auf dem Film, sodass ich sehr gespannt bin, was wir morgen für Bilder in den Händen halten werden.

[207/365] Weihnachtskarten aus Fotogrammen

[207/365]Fotogramm

Nachdem wir uns am Montag zum ersten Mal mit Fotogrammen beschäftigt hatten und einfach drauflegten, was uns gerade in den Sinn kam, wurde uns für den Dienstag (und Freitag) die Aufgabe gestellt, mal etwas weihnachtliches zu gestalten.
Am Freitag konnten wir dann auch scannen und die Bilder noch etwas in Photoshop bearbeiten und sofern nötig oder gewollt noch Schrift einfügen.
Meine oben gezeigte Karte, hat aber lediglich den richtigen Beschnitt, einen Rahmen und eine ganz leichte Tonwertkorrektur erhalten.
Der Rest ist in der Dunkelkammer entstanden. Auf Handtuchpapier von der Rolle habe ich „Frohe Weihnachten!“ geschrieben und anschließend habe ich noch ein paar Sterne darauf verteilt. Dadurch, dass das Papier aber nicht so richtig glatt auflag habe ich so einen komischen Unschärfeverlauf. Trotzdem mag ich das irgendwie. Ich finde, es wirkt viel plastischer, als so manch andere Bilder, die ich gemacht hatte.
Mein anschließender Versuch, bei dem ich versucht habe, das Papier während der Belichtung möglichst glatt zu ziehen, ist dann dummerweise irgendwo in der Entwicklungsmaschine stecken geblieben und wurde erst Stunden später geborgen. Erkennen konnte man darauf rein gar nichts.

[203/365] Farb-Fotogramme

[203/365]Fotogramm

Als ich das letzte Mal Bilder hatte, die erst eingescannt werden mussten, sind die wenigstens noch mit einer Kamera entstanden – einer Lochkamera – dieses Mal sind wir noch einen Schritt weiter gegangen und haben direkt mal die Kamera weggelassen.
Fotogramme – auch als Luminografie bezeichnet – hat der ein oder andere von euch bestimmt schon mal gesehen. Nur bestimmt in schwarz-weiß. Dabei legt man mehr oder weniger transparente Objekte auf lichtempfindliches Material – ergo Fotopapier – und belichtet das ganze dann. Anschließend werden die Bilder entwickelt und man schaut sich mehr oder weniger fasziniert die Ergebnisse an.
Während man bei den klassischen SW-Fotogrammen ja noch Rotlicht einschalten kann und so noch relativ viel sieht, hatten wir in unserer Dunkelkammer nur ein ganz paar dunkle orange Lichter, wo man wirklich quasi im Dunkeln steht. Nach ein paar Minuten gewöhnt man sich zwar daran, sodass man sich zurecht findet, aber wirklich viel sieht man eben trotzdem nicht. Besonders schwierig war immer der Übergang. Wenn man sein Bild im Dunkeln in die Entwicklungsmaschine gesteckt hat und dann raus ist, war es immer erstmal übertrieben hell und wenn es dann wieder zurück in die Dunkelheit ging, hat man sich gefühlt wie ein blinder Maulwurf. Trotzdem eine ziemlich coole Sache mit verschiedenen Gegenständen und Farben, die man auch irgendwie abschätzen musste, herumzuexperimentieren und eben auch mal zu versuchen irgendwelche Bilder zu legen.

[197/365] Optik-Hausaufgabe

[197/365]oben: Kit | 25mm | f/4.0 | 0,4s | ISO 1600
unten: Kit | 24mm | f/16 | 10s | ISO 1600

Wie vor ein paar Tagen schon erwähnt habe ich eine Fotohausaufgabe im Auftrag der Optik.
Auf meiner Zettel heißt es „Fotografieren Sie in der Dämmerung (blaue Stunde) Lichter-Weihnachtsdekorationen oder eine Straßenansicht, die durch Laternen (Punktlichtquellen) beleuchtet wird.“
Das ganze dann eben einmal mit großer und einmal mit kleiner Blende.

Die blaue Stunde war mir nun nicht mehr möglich, da ich währenddessen arbeiten muss. Also schon mal erste Vorgabe gebrochen. Der Rest stimmt noch. Nur mit dem gleichen Bildausschnitt habe ich das auch nicht so ganz hinbekommen. Das erste hatte ich noch ohne Stativ gemacht und dann habe ich mein Ministativ rausgekramt und das ganze draußen auf der Fensterbank platziert. Dieser Konstruktion musste ich natürlich festhalten, damit da nichts runterfällt. Es war aber windig und schweinekalt, sodass meine 10 Sekunden Belichtung auch nicht so scharf geworden ist, wie ich mir das gewünscht hätte.
Aber ist ja eigentlich auch egal. Es ging ja nur darum zu sehen, was die Blende an den Lichtern verändert.
Wir halten also fest, dass die Lichter mit geschlossener Blende sternförmig und damit viel schöner werden. Das erfordert dann aber eben auch den Einsatz eines Stativs, damit die Bilder nicht verwackeln.

[184/365] Stubenhocker 2.0

[184/365]50mm | f/1.8 | 1/20s | ISO 400

Der Mittwoch sah dem Dienstag ähnlich. Blödes Wetter, lange Schule, Dunkelheit. Nur kam heute auch noch gemeinsame Chemielernerei – mit der ganzen Klasse x) – nach der Schule hinzu.
10 Eigenschaften von Silbersalzen und die Entstehung eines SW-Negativbildes wollte verstanden und gemerkt werden.
Da ich noch nie eine Chemieleuchte war, hatte ich echt Schiss vor dieser Arbeit, ich habe aber ein erstaunlich gutes Gefühl. Ich meine behaupten zu können, dass ich das verstanden habe und hoffe nur, dass mir das Ergebnis der Arbeit da keinen Strich durch macht.

[176/365] Hinterhof

[176/365]50mm | f/2.5 | 1/500s | ISO 100

Heute hatte ich meine erste Spätschicht. Heißt im Hellen aufstehen und sich dabei nicht stressen müssen. Heißt aber auch im Dunkeln nach Hause fahren anstatt im Dunkeln zu kommen. Damit musste ich mir nun auch schon vor der Arbeit dringende Gedanken zu einem Foto machen. Schließlich habe ich erst um 22 Uhr Feierabend und danach ist die Zeit auch knapp und es ist natürlich schon lange stockduster.
Ich muss sagen, dass ich es bisher gar nicht so schlimm finde. Jedenfalls, nachdem ich anfangs doch irgendwie genervt war. Ich fands so uncool mittags zur Arbeit zu fahren, weil da so viel los ist, dann wollten auf der Arbeit die Drucker anfangs nicht wie ich und überhaupt musste ich mich an meinem Arbeitsplatz erst wieder einfinden. Zum einen übernimmt man ja irgendetwas angefangenes von der Frühschicht und zum anderen war ich direkt an diesem Arbeitsplatz seit einigen Wochen nicht mehr. Und zwischendurch ist die Abteilung auch komplett umgezogen, sodass ich das Gefühl hatte, mich eh nur halb auszukennen.
Ging dann aber doch ganz gut und die Zeit verging irgendwie richtig schnell. Noch dazu fühlte ich mich zunehmend fitter und bin wie frisch ausgeschlafen – bin ich Bettentesterin und weiß selbst noch nicht davon? – auf mein Fahrrad gestiegen und nach Hause gefahren. Und das war wieder sehr schön. So wenig los auf den Straßen, schön ruhig und irgendwie nett^^

[141/365] Lochkameraprojekt I

[141/365]Selfmade-Lochkamera | f/200 | 122s

Wir haben in der Schule gerade Lochkameraprojektwoche, was einfach mal übelst cool ist. Gestern haben wir angefangen zu basteln – da wir alle unsere Kartons vergessen haben – sind wir erstmal durch die Schule gepilgert und haben nach einer geeigneten Basis gesucht. Genommen haben wir dann eine bzw. zwei („wir“ haben eine 3er-Gruppe gebildet) Fotopapierrollen – daher das runde Foto – in verschiedenen Längen, für verschiedene Brennweiten. Dafür mussten dann eben jeweils zwei Deckel – einer mit Loch und einer zum Beladen mit Fotopapier – gebastelt werden und das ganze ordentlich verklebt werden, damit nirgens Licht durchkommt, wo es nicht durch soll.
Da uns gestern das richtige – schwarze – Klebeband fehlte, konnten wir unsere Kameras erst heute fertig basteln und ausprobieren. So viel Zeit blieb dann auch gar nicht mehr, weil wir vorher noch WiSo und Deutsch hatten, wo wir erstmal Tests schreiben mussten – ich hab seit Jaaaahren (gefühlt) mal wieder 1en :D
Jedenfalls war das mit den Belichtungszeiten dann erstmal ziemlich experimentell und mit der Entwicklung, wofür wir ja nach jeder Aufnahme ins Labor runter laufen mussten, ebenso. Wir hatten keinen wirklichen Plan davon, wie das nun genau funktionieren soll. War dann aber ziemlich easy, wenn einem mal einer gesagt hat, welches Becken welches ist. Das ist so cool, wenn man ein weißes „Blatt“ in so ein Becken schmeißt und man dann zusehen kann, wie dort langsam ein (Negativ-)Bild entsteht.
Die Exifs sind heute mehr als geschätzt. Theoretisch haben wir eine Blende von 200 und die Belichtungszeit lag halt knapp über 2 Minuten. Brennweite und ISO habe ich aber keine Ahnung.
Abgesehen vom Umkehren der Farben / Graustufen ist das Bild komplett unbearbeitet.

Morgen und übermorgen geht es jedenfalls noch weiter mit fotografieren und dann wollen wir uns auch mal Motive außerhalb des Schulgeländes suchen.

[106/365] Like a Dino

[106/365]Kit | 18mm | f/8.0 | 1/20s | ISO 800

Die Schule hier ist irgendwie spannend. Oder zumindest die Vorstellungs-und-allgemeines-Gerede-Runden. Da wird einem dann unter anderem erzählt, dass man ein Dinosaurier sei – der Beruf stirbt leider aus und die Lehrpläne sind uralt, sodass die Lehrer da wohl sehr offen mit umgehen müssen. Eine andere Lehrerin meinte sogar wir seien eine Bundesklasse, was aber nach meinen spärlichen Recherchen nicht sein kann, weil ich noch ein paar andere Schulen in Deutschland gefunden habe, die auch Fotomedienlaboranten unterrichten.
Dann gab es noch verschiedene Quereinsteigergeschichten und auch schon ein bisschen Unterricht, den ich irgendwie seltsam fand. Ich dachte Antworten ablesen sei irgendwie schon laaaaange vorbei. Außerdem sitzen wir auf einmal mit ganz neuen Leuten – morgendliche Irritation hallo! – im allgemeinen Unterricht (Deutsch, Englisch, Sport und WiSo).
Ansonsten bin ich insgesamt noch absolut überfragt was hier genau von uns gefordert wird. Wie hoch die Anforderungen sind, da bin ich noch nicht wirklich hinter gekommen. Ist halt sehr komisch, wenn einem in den ersten Tagen erstmal ganz viel von Noten und Prüfungen erzählt wird – wir haben gerade erst angefangen und jedes zweite Wort ist (Abschluss-)Prüfung – und außerdem betont wird, wie wenig Zeit wir haben und wie ungleich die Halbjahre von der Länge her sind, aber ansonsten erstmal fast nichts passiert.

[105/365] Der erste Azubi-Schultag

[105/365]Kit | 55mm | f/5.6 | 1/60s | ISO 100

Um 5 Uhr bin ich aufgestanden, musste anschließend noch meinen Koffer fertig packen, einen halben Liter Milch vernichten und meinen Müll rausbringen, bevor er Beine bekommt.
Anschließend ging es auf nach Potsdam zur Berufsschule. Natürlich standen wir dort mega im Stau, haben die Schule dann erstmal nicht als solche erkannt, sind daran vorbeigefahren, haben später festgestellt, dass das doch die Schule war und dann keinen Parkplatz gefunden – eine Schule nur mit Privatparkplätzen für die Lehrer, wo gibt es denn soetwas?!? – unbewusst habe ich dann im Parkverbot geparkt, um dann eine gute halbe Stunde zu spät zu kommen.
Zum Glück waren die Lehrer – bisher – alle ziemlich entspannt, sodass ich es nur ziemlich unangenehm fand, als wir in einen vollbesetzten Klassenraum traten, in dem einen dann alle anstarren und von denen man auch nicht so genau weiß, was das nun für Leute sind. Herausgestellt hat sich dann, dass das die zusammengeschmissenen Fotografen- und Fotomedienlaborantenklassen waren. Bei insgesamt vlt. 20 Leuten sind wir nun also eine Klasse von 5 Fotomedienlaboranten. Klingt absurd, ist es auch.
Nach der Schule war die Suche nach unserer Pension ebenso abenteuerlich wie die morgendliche Anfahrt – nachdem ich ein 10€-Ticket von meinem Scheibenwischer geerntet hatte. Finde mal in Potsdam einen Parkplatz, der nichts kostet – ganz offensichtlich nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Ich hoffe also, dass mein Auto morgen nach da steht, wo ich es heute abgestellt habe und das ohne Ticket.
In der Pension erwarteten uns in „unserem“ Zimmer erstmal jede Menge Klamotten fremder Menschen, wo wir schon leicht in Panik versetzt wurden. Hat sich aber noch alles gefunden.
Dann sind wir noch irgendwo durch die Stadt gelaufen, um uns etwas zu Trinken zu besorgen und etwas zu Essen aufzutreiben, wo dann unterwegs auch mein Foto einer Esskastanie entstanden ist.