Des Wahnsinns fette Beute!

Oomph! melden sich endlich zurück aus der Versenkung. Am 18. Mai erscheint ihr 12. Album mit dem Titel „Des Wahnsinns fette Beute“. Und so sieht es aus:

Das Cover finde ich schon etwas gewöhnungsbedüftig, aber es passt ja irgendwie zum Titel und so lange die Musik stimmt bin ich sowieso glücklich.

Für die Augen und Ohren gibt es bisher außerdem noch diese beiden Teaser. Besonders den Zweiten finde ich sehr vielversprechend. Die Jungs entwickeln sich stetig weiter und doch hört man immer, dass sie es sind.

Aus blindem Vertrauen habe ich das Album jedenfalls schon vorbestellt und freue mich schon wie wahnsinnig es am 18. Mai endlich in den Händen halten zu können.
Ich merke auch jetzt erst wie sehr ich die Oomph!-Präsenz eigentlich vermisst habe. Ich höre in letzter Zeit viel zu wenig Oomph! Deros Stimme ist einfach *__*

Musikalische Hassliebe

Nossa Nossa!
Das Lied hat mir beim Autofahren gute Laune beschert. Als ich anschließend nochmal im Internet darauf gestoßen bin, fand ich es immernoch nicht schlecht. Als ich dann den Text bzw. die Übersetzung gegoogelt habe, fand ich es gar nicht mehr gut. Finde ich total bescheuert und das Video…na ja…das nach Choreografie handelnde/ tanzende Publikum voller Tussis (sorry, aber so wirken sie auf mich!) wirkt mir zu gestellt. Ach, und den Michel Teló scheint sich selbst auch nicht so schlecht zu finden.

Kennt ihr das auch, dass ihr Song erstmal vom Sound her gut findet und dann merkt, dass es doch nicht so toll ist? Oder vlt. auch umgekehrt, wie ich es auch schon erlebt habe, dass ein Lied erstmal kacke fand und je öfter ich es dann im Radio hören musste, desto besser klang es auch in meinen Ohren. Und was haltet ihr von diesem Song?

P.S.: Schon wieder ein neues Layout. Die Contentbreite ist mMn perfekt und alles schön clean. Ich mag es. Ich hoffe ihr auch.

Musikempfehlung – Tim Bendzko

Nachdem Tim Bendzko mit seiner Debüt-Single „Nur noch kurz die Welt retten“ die Charts gestürmt, mit „Wenn Worte meine Sprache wären“ den Bundesvision Song Contest gewonnen und einige andere Preise abgeräumt hat, dürfte er für die Meisten wohl kein Unbekannter sein.

Tim Bendzko

Und obwohl ich den Song „Nur noch kurz die Welt retten“ anfangs etwas gewöhnungsbedürftig fand – zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich immer ‚148 Mädels checken‘ statt ‚148 Mails checken‘ verstanden habe, weshalb ich den Text sehr merkwüdig fand – liebe ich ihn inzwischen, genauso wie seine anderen Songs. Da ging es mir so ähnlich wie bei Hurts.

Nun habe ich mir inzwischen ja auch sein Debüt-Album „Wenn Worte meine Sprache wären“ gegönnt und bin wirklich begeistert. Das ist wirklich richtig gute deutsche Musik mit guten, gefühlvollen Texten, gesungen mit einer ebenso tollen Stimme und gechilltem Sound. Äußerst angenehm für die Ohren.

Und nun noch ein paar Hör-/ Sehproben:

Und hier ein Cover, welches ich besser finde als das Original: Wovon sollen wir Träumen. Im Original von Frida Gold.

Mein neuer Freund

Er war gar nicht schwer zu finden. Vor einigen Wochen traf ich ihn im Media Markt, wo ich seinem Charme einfach nicht wiederstehen konnte. Und bisher hat er mich nicht enttäuscht. Er ist immer für mich da, wenn ich ihn brauche und noch dazu ist er unglaublich musikalisch.
Ich liebe ihn einfach und hoffe, dass unsere Beziehung noch ganz lange halten wird.

Von wem die Rede ist?! Von ihm hier:

Jüngere Menschen fragen sich jetzt vlt. was das denn ist. Ältere Menschen werden sagen, oh schön, eine Kassette. Und ich sage: Eine ganz besondere Kassette! Eine mit Kabel dran. Eine die es mir ermöglicht, im Auto meine Musik zu hören und nicht immer nur Radiogedudel – denn mein Auto bietet außer dem Radio eben nur die Möglichkeit Kassetten abzuspielen.

Wie gesagt, besitze ich ihn nun schon einige Wochen. So richtig zum Einsatz gekommen ist er nun aber erst auf dem Weg nach Frankreich und zurück. Und dort war ich auch sehr froh darüber, ihn zu haben, denn 8 Stunden Fahrt (inklusive Pausen) – das Navi hatte mir 5 1/2 Stunden prophezeit – hätte ich nicht mit Radiogedudel und -gelaber ausgehalten. So kam auch mein MP3-Player mal wieder zum Einsatz – und ich konnte immer schön mitsingen. So macht Autofahren Spaß!

Sonstige Feststellungen/ Fakten in Sachen Autofahrt:
1. Meine Alukugel schafft es nach Tacho maximal auf knappe 180 km/h.
2. Die Drehzahl befindet sich dann aber auch in relativ gruseligen Bereichen und der Spritverbrauch steigt ins Unermessliche.
3. Macht trotzdem Spaß mal so richtig Gas zu geben.
4. LKWs dürfen scheinbar doch nicht nur 80 km/h schnell langsam fahren – oder es hält sich einfach keiner dran.
5. Autofahren macht keinen Spaß mehr, wenn man aus ökonomischen Gründen auf der Autobahn nur noch irgendetwas zwischen 80 und 100 fährt und einen die LKWs schon überholen.
6. Meine (teilweise) spritsparende Fahrweise hat nicht viel geholfen.
7. Ich hätte mir die 5l an der Autobahntankstelle sparen können, da ich ohne noch mit 2l im Tank bei meiner Tankstelle angekommen wäre.
8. Die Angst irgendwo mitten auf der Autobahn liegen zu bleiben war stärker als mein Wille mit einer Tankfüllung von der ersten Tankstelle in Belgien bis nach Hause zu kommen.
9. Die Lautstärke des Piepen beim Auftauchen der Tanksäule im Armaturenbrett stellt ein hohes Herzinfarktrisiko dar.
10. Kennzeichen des Tages – 1.7.: DU MM 770 – meine Frage an alle Menschen mit dem Kennzeichen DU MM: War es ihnen bewusst, dass sie das Wort „dumm“ auf dem Kennzeichen stehen haben würden? War es womöglich sogar Absicht? Oder sind MM womöglich einfach nur die Initialien von Marianne Müller? Oder Marius Meier? Oder…oder…oder…
11. Kennzeichen des Tages – 11.7.: TÜ TE 300
12. Franzosen ist der Blinker relativ fremd.
13. Ich habe noch nie so viele so demolierte (fahrende) Autos gesehen.
14. Ich habe noch nie so viele kleine, vollbesetzte Autos gesehen.
15. Mein Auto E10 (scheinbar) verträgt – was hatte ich Schiss, als ich merkte, dass ich gerade dabei war den Tank voll E10 zu kippen.
16. 3,60€ für 607kcal innerhalb von 120g zwar nicht gesund, aber lecker und eigentlich doch völlig okay sind.
17. Man kann auf einer einzigen Autofahrt nahezu alle Wetterverhältnisse erleben – zeitweise konnte ich kaum den LKW 100m (wenn überhaupt) vor mir erkennen, weil es so stark regnete.
18. Jeden Grenzübergang habe ich mit der Titelmelodie von der Sendung mit der Maus und einer imaginären Laola-Welle gefeiert.
19. My Car is my Castle – oder so ähnlich.
20. Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich das Lenkrad nicht mehr verkrampft mit beiden Händen festhalte und langsam leichtsinniger werde.

Stomp

Am dritten Tag – oder eigentlich auch schon vorher – dachten wir uns, wir könnten uns auch mal ein Musical gönnen und so fuhren wir zum Leicaster Square, wo es jede Menge Ticket Shops gibt, die Karten für Vorstellungen am selben Tag für den halben Preis verkaufen.
Wir mussten dann feststellen, dass es Sonntags keine besonders große Auswahl gibt und entschieden uns schlussendlich einfach mal für Stomp. 8 Menschen machen mit Müll bzw. ganz normalen Alltagsgegenständen Musik.
Da gibt es zwar keine durchgehende Geschichte, wie man es sonst von Musicals kennt, aber in gewisser Weise hat es doch eine Story und ist teilweise auch wirklich lustig und insgesamt wirklich unterhaltsam. Toll fand ich auch, dass das Publikum teilweise auch integriert wurde, sodass man nicht die ganze Zeit nur als passiver Zuschauer dasaß.

Hat sich wirklich gelohnt und die Tickets zum halben Preis kann ich dementsprechend auch nur empfehlen. Mal abgesehen davon, dass ich ganz am Rand saß, waren unsere Plätze wirklich gut, sodass man durch den halben Preis nicht auch gleich den allerletzten Platz in der hintersten Ecke bekommt.

Hier mal so ein paar Eindrücke, die ich auf YouTube gefunden habe. Ist live aber auch noch mal etwas ganz anderes^^

Paradepower – Musikus

Welche Musikrichtungen mögt ihr am Meisten?
Ich kann mich da gar nicht auf eine festlegen, zumal ich die genauen Unterscheidungen auch immer sehr schwierig finde. Laut meinem last.fm-Profil liege ich vorallem im Bereich Gothic, Industrial, Darkwave, Rock,…

Habt ihr bestimmte Lieblingsbands oder Sänger?
Das schwankt auch (leicht) je nach Situation, aber Oomph! sind im Prinzip immer noch meine All-Time-Favourites^^

Singt ihr unter der Dusche, beim Staubsaugen oder in sonstigen Alltagssituationen?
Je nach Lied singe ich durchaus mal morgens (noch im Bett liegend) die Musik meines Radio-Weckers mit. Ähnlich sieht es beim Auto fahren aus, was zudem jedoch auch situationsabhängig ist. Da habe ich noch nicht so die Ruhe weg, dass ich mich auf beides konzentrieren kann xD
Na ja, und wenn ich sonst so am PC Musik höre, kommt es auch vor, dass ich mitsinge.

Kauft ihr euch auch Musikalben oder beschränkt ihr euch auf Radio, last.fm oder YouTube?
Natürlich kaufe ich noch Musikalben. Ich freue mich mit jeder CD mehr, die in meinem Regal steht^^
Allerdings kaufe ich auch nur Musik, die ich wirklich gut finde. Bei dem Großteil der allgemeinen Radiomusik reicht mir das Radio auch völlig aus^^

Spielt Musik in eurem Leben eine wichtige Rolle?
Ohne Musik wäre es schon komisch. Die Welt wäre leerer. Von daher klares Ja.

Habt ihr ein absolutes Lieblingslied, mit dem ihr ein bestimmtes Ereignis verbindet? [optional]
Als ein Lieblingslied zähle ich Das letzte Streichholz von Oomph! auch wenn ich damit kein besonderes Ereignis verbinde. Ich mag das Lied einfach unheimlich gerne^^

Lieder, die mich an bestimmte Ereignisse erinnert sind dann eher solche, die ich inzwischen nicht mehr höre, wobei ich besonders an Du lebst von LaFee und Letzte Minute von den Killerpilzen denke. Ersteres erinnert mich an denTod meines Großvaters und zweiteres dann an den Tod der dazugehörigen Großmutter.
Auerdem erinnern mich manche Lieder von Unheilig irgendwie an mein Praktikum in der 10. Klasse. Da hatte ich die Musik gerade neu von meinem Bruder bekommen und hab die dann halt immer am Bahnhof und im Zug gehört^^

Winter oder Winterland?!

Da blicke mal einer durch. Erst veröffentlichen Unheilig den Song „Winterland“ als Jubiläumssong zum 10-jährigen Bestehen und nur wenige Tage später ist Winterland Vergangenheit. Aufgrund rechtlicher Ansprüche wurde dann einfach mal der Titel in Winter unbenannt und das Artwork auch entsprechend geändert. Den Titel Winterland finde ich persönlich deutlich schöner und irgendwie auch aussagekräftiger.

Ich war aber schnell – dieser Blogpost kommt ein bisschen spät – und habe nun Winterland in meinem CD-Regal stehen.

Übrigens mal wieder eine sehr schöne Ballade von Unheilig. Die sanften Töne stimmen sehr schön auf die Weihnachtszeit ein und laden zum Träumen ein.

Allerdings haben mich so ein paar Töne am Anfang schrecklicherweise an „Ein Stern der deinen Namen trägt“ von DJ Ötzi erinnert, was mich dann doch irgendwie stört…

Eine komplette Originalversion scheint es auf Youtube nicht zu geben – dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar – ganz drauf verzichten wollte ich nun aber auch nicht. Hier also 30 Sekunden Lied und Video:

Revolverheld feat. Marta Jandová

Das Video ist ja wohl mal der Hammer. Nicht nur ein wunderschönes Lied toll performt, sondern auch noch mit äußerst unterhaltsamer Unterhaltung vorweg.
Und sehr sympathische, gutaussehende Menschen^^

Revolverheld feat. Marta Jandová – Halt dich an mir fest