A New Beginning

Schon wieder sind 4 Monate vergangen, seitdem ich mich hier zuletzt zu Wort gemeldet habe. Für meine Abwesenheit möchte ich mich gar nicht mehr entschuldigen. Ich mag diese Unregelmäßigkeit zwar selbst auch nicht, aber wenn die Lust oder Zeit zum Bloggen dann doch fehlt, ist das einfach so. Ich bin niemandem hier eine Rechenschaft schuldig und ich hoffe, dass ihr – sofern das hier noch verbliebene Leser finden – das auch so seht und euch einfach freut, wenn ich dann doch mal wieder etwas von mir sehen und lesen lasse, wie lange es auch immer dauern möge. Dank Feedreadern ist das ja auch nicht so schwer.

Mit dem Titel möchte ich auch keinen großen Wandel hier auf dem Blog ankündigen. Das will und kann ich einfach nicht versprechen, obwohl ich noch genügend Fotos aus dem letzten Jahr hätte.
Inspiriert hat mich dazu viel mehr der (inoffizielle) Nachfolger des Projektes „Let’s get creative 2015“ (also „Let’s get creative 2016“), in dem das erste Thema „New Beginning“ lautet.
Das offizielle „Let’s Get Creative 2016“ ist nun übrigens ein 12-Monats-Projekt und auch nicht mehr auf Selbstportraits festgelegt, wobei ich das für mich wohl so beibehalten werde. Und das erste Thema ließ sich auch direkt sehr gut mit „New Beginnig“ zusammenbringen, weshalb ich hier jetzt einfach mal beide Projekte quasi zusammenführe.
So hatte ich mal wieder einen Anlass ein neues Selbstportrait zu machen und kombiniere das Ganze nun mit einigen Gedanken zum Thema Veränderungen und Neuanfänge.

A New Beginning18-35mm | 35mm | f/2.8 | 1/13s | ISO 500

2015 war für mich voller Veränderungen und neuen, unbekannten Situationen, denen ich mich stellen musste.
Mit meiner Ausbildung befand ich mich im Endspurt, die Frage nach dem „danach“ saß mir im Nacken. Anfang des Jahres hatte ich davon noch keinerlei Vorstellung, höchstens fixe Ideen. Und den dringenden Wunsch nach einem Ortswechsel.
Doch wie das Leben so spielt, sollte sich das noch ändern.

„Life is what happens to you while you’re busy making other plans.“ – John Lennon

Das Leben läuft selten so, wie man es plant und im Bezug auf das vergangene Jahr bin ich sogar dankbar dafür.
Ich hatte den wohl bisher mit großem Abstand besten Sommer meines Lebens, trotz einer zunächst sehr harten fremdbestimmten Planänderung, die sich letztendlich zum Glück doch nur auf zwei Monate bezog.
Ich entdeckte förmlich meine Spontanität und sogar die Liebe zum Sommer. Umgeben von Menschen, mit denen das Leben einfach Spaß machte, hatte ich es mit dem Ortswechsel dann doch nicht mehr so eilig – es war gerade alles gut, genau so wie es war – aber er war nun nicht mehr abzuwenden.
Der Abschied fiel mir nun wirklich nicht mehr leicht. Ich ging mit einem lachenden und einem weinenden Auge, mit vielen tollen Erinnerungen und wichtigen Erkenntnissen.
Ich glaube, im letzten Jahr sehr viel gelernt zu haben, über mich, das Leben und auch über andere Menschen.

Veränderungen machen Angst oder erzeugen Vorfreude. Möglicherweise auch beides. Je nachdem, was für ein Typ Mensch man ist. Meinen (großen) Respekt vor Veränderungen werde ich wohl niemals verlieren, aber ich sehe in den Veränderungen auch Chancen und wenn es „nur“ zu neuen persönlichen Erkenntnissen führt. Genau diese helfen uns schließlich selbst zu wachsen.

Und letztendlich muss ich sogar zugeben, dass im Bezug auf berufliche Veränderungen (oder wie man das nennen möge) mein Plan A aufgegangen ist und ich mit meinem Studium einen kleinen Neuanfang gemacht habe. Dieser Plan A musste nur erstmal heranreifen und nun muss er seine „Richtigkeit“ in der Praxis beweisen.

Damit es trotzdem nicht langweilig wird, werde ich zum Monatswechsel schon wieder umziehen, weshalb sich auch die Umzugskartons mit aufs Bild geschlichen haben.

#pmdd16 – Ein nicht ganz normaler Schultag

Der 1. Oktober stand wieder im Zeichen des „Picture my Day“-Day, dessen Organisation die Chaosmacherin übernommen hat.

Im März 2012 hatte ich schon mal mitgemacht – das war die 9. Ausgabe – und als ich nun am Morgen des 1. Oktober davon erfuhr, dachte ich mir, ich mache spontan mal wieder mit. Wer mir auf Instagram folgt, konnte die Bilder dort auch schon sehen.

Hier aber nochmal eine Zusammenfassung. Zu meinem großen Glück war ich an diesem Tag auch so richtig schön krank – was ich btw. aber auch immernoch bin.
Los ging es also nach dem Aufstehen erstmal mit einen Stausee von Ohrentropfen im Ohr, nur um den ganzen Scheiß dann nach 5 Minuten wieder auskippen zu können und sich zu fragen, ob davon überhaupt irgendetwas im Ohr bleibt. Außerdem gabs Schmerztabletten, die verschrieben werden, wenn sonst nichts mehr hilft. Yay!

Anschließend ging es nach Potsdam, Mitbewohner an der Schule zurückgelassen und dann vorbei an der Schule in die Innenstadt zum zweiten Mal zum Arzt gegangen.

Mit ner guten Stunde Verspätung bin ich dann mit einem weiteren Medikament in der Tasche zur Schule gegangen.

Frühstückspause und super sinnvoller Deutschunterricht. Thema: Zeichensetzung.

Schulschluss nach 6 Stunden. Endlich. Ich war zwischendurch schon am Sterben. Also erstmal ne Runde schlafen. Ich hatte ja sturmfrei, während sich meine Mitbewohner in Berlin vergnügten.

Drogendokufoto. Und mein Abendessen.

Mitbewohnern Gesellschaft beim Rauchen leisten, um anschließend eine weitere Mitbewohnerin vom Bahnhof abzuholen – nicht fotografisch dokumentiert. Ich hatte grad nen guten Moment, als sie anrief xD
Danach wurde dann mal das Kofferchaos ausgeräumt, weil Donnerstag ja schon wieder gependelt werden musste.

Noch ne Runde lernen und dann: Gute Nacht!

PS: Eigentlich sollten die Bilder hier nur halb so groß sein, aber irgendwie mag WordPress das grad nicht übernehmen oô

[110] Weil Trinken wichtig ist

[110] 'Cause Drinking Is Important50mm | f/1.8 | 1/1250s | ISO 250

Martha hat eine Aktion zum Thema Trinken gestartet. Weil Trinken wichtig ist. Auch wenn ich da selbst nicht besonders vorbildlich bin, möchte ich doch mal ein paar Worte darüber verlieren, damit auf das Thema aufmerksam machen und euch nebenbei meine schnieke Wasserflasche vorstellen.

Ich gehöre zu denjenigen, die grundsätzlich viel zu wenig trinken.
Ich habe noch nie viel getrunken. Früher in der Schule hatte ich immer eine 0,5l Flasche dabei und oftmals ist die über den ganzen Tag nicht leer geworden. Wenn doch, konnte ich quasi schon stolz auf mich sein. Inzwischen würde ich behaupten, dass es nicht mehr ganz so schlimm ist. Inzwischen handelte es sich um 0,75l Flaschen.

Und seit einem guten Monat bin ich glückliche Besitzerin der Flasche, die ihr dort oben auf dem Bild seht.
Ich war nie ein großer Fan von Leitungswasser – oder überhaupt Wasser ohne Kohlensäure – und war auch immer der festen Überzeugung, dass ich davon noch weniger trinken würde, als sowieso schon. Wie das aber immer so ist, ist vieles Gewöhnungssache – hatte ich schon in meinen kurzen Zeiten in Frankreich gemerkt, wo extrem viel Leitungswasser getrunken wird und die nichtvorhandene Kohlensäure eben ganz normal ist – und am Ende kommt sowieso alles anders, als man denkt.

Ich wollte also mal einen Versuch mit Leitungswasser wagen, um zum einen nicht mehr ständig Wasser schleppen zu müssen und zum anderen Plastikmüll zu reduzieren. Nach einigem hin- und herüberlegen habe ich mir dann diese Flasche von black + blum bestellt.

Der Aktivkohlefilter, der darin eingeklemmt wird, soll Chlor und andere Chemikalien aus dem Wasser filtern, den pH-Wert neutralisieren, Mineralien in das Wasser bevördern und damit auch für einen besseren Geschmack sorgen.
Oftmals schmeckt das Leitungswasser auch ungefiltert ja gar nicht so schlecht, aber in meiner Gegend schmeckt es wirklich nicht so toll und da muss ich sagen, dass der Filter wirklich hilft. Manchmal mehr, manchmal weniger. Also so 100%ig überzeugt bin ich vom Geschmack nicht, aber im Großen und Ganzen ist der definitiv besser als vorher, sodass ich das Wasser wirklich trinkbar finde.

800ml gehen da übrigens rein und am Anfang habe ich wirklich gut und gerne mal geschafft, die Flasche wenigstens 1 1/2 Mal zu leeren, womit erstmal jegliche Theorien mit der Kohlensäure widerlegt waren. Inzwischen klappt das leider auch nicht mehr ganz so gut, aber ich glaube ich bin schon auf einem besseren Weg.

Mit dieser Flasche muss man sich aber darauf einstellen, dass man erstmal vielen vielen Menschen immer wieder die selben Fragen beantworten muss. Immer wieder werde ich erstaunt gefragt, was denn das in der Flasche ist und wozu das gut ist.

[102] Wasserrohrbruch

[102] Water Rush50mm | f/2.2 | 1/400s | ISO 100

Jippieh ja jeh! Der zweite Wasserrohrbruch in den letzten zwei Jahren. Mehr folgt dann spätestens nächstes Jahr. Ich sags euch. Irgendetwas muss hier jedes Jahr passieren. 2012 der erste Wasserrohrbruch, 2013 das zweite Jahrhunderthochwasser in diesem Jahrhundert, 2014 der zweite Wasserrohrbruch und ein weiteres halbes Jahr ist noch Zeit für weitere kleinere und größere Katastrophen.

Diesmal begann der ganze Spaß noch spontaner als beim letzten Mal, als einem zumindest angekündigt wurde, dass das Wasser abgestellt wird.

Es lief halt einfach kein Wasser mehr, wo zwei Stunden zuvor noch alles in Ordnung war. Und das natürlich gerade da, als ich gerade ins Bett gehen wollte und eigentlich sowieso schon fand, wieder viel zu spät dran zu sein, um mal genügend Schlaf zu bekommen.
Da stand ich also um halb 11 ohne Wasser und erblickte draußen auch schon einen Transporter mit orangenen Leuchten aufm Dach und niedlichem Wasserwagen hinten dran.
Zähne hatte ich schon mit Hilfe von abgestandenem Mineralwasser geputzt, aber die nächste Aktion war dann erstmal mit einem Eimer nach draußen zu gehen und Wasser abfüllen zu lassen. Übrigens auch eine klasse Gelegenheit seine Nachbarn aus umliegenden Häusern kennenzulernen.
Ich hatte dann auch noch Glück und bekam so ungefähr die letzten Tropfen Wasser während die Menschen, die nach mir kamen durch den freundlichen Mitarbeiter der Wasserversorgung bei Laune gehalten werden sollten, bis der Kollege mit Nachschub eintreffen würde.
Weiter habe ich die Sache dann aber nicht verfolgt und habe mich wie geplant ins Bett verzogen.

Am nächsten Morgen gings dann mit der Katzenwäsche und Eimer-Klospülung weiter und den ganzen Arbeitstag hindurch verfolgte mich die Angst, dass das mal wieder länger dauert, wie beim letzten Mal. Ich sah mich schon Wasser schleppend, das ganze Wochenende hindurch und dann am Sonntag mit nur noch wenigen Überresten an sauberer Wäsche ne Woche nach Potsdam fahren.

Umso größer war dann die Freude, als ich nach Hause kam, weit und breit keinen Wasserwagen entdecken konnte und aus dem Wasserhahn doch tatsächlich fließendes Wasser kam. Deswegen auch das Foto. Nichts so sehr besonderes, aber symbolisch für den Tag.

PS: Da ich meinen zwei Wochen Rückstand beim Bloggen irgendwie doch doof finde, werden jetzt vorraussichtlich erstmal ein paar mehr Posts am Tag kommen, sodass ich den Rückstand auf eine Woche verkürze. Ich denke damit lässt sich das ganze für mich immernoch relativ entspannt angehen.

[072] Neue Leidenschaft

[072] New PassionMakro | 100mm | f/2.8 | 1/100s | ISO 2500

Schon vor Jahren bin ich in den Weiten des Internets auf Hula Hoop gestoßen. Hula Hoop nicht nur als Kinderspiel(zeug), sondern als Sport und als Tanzform, die mich sofort faszinierte. Zu dem Zeitpunkt habe ich mich dann aber nicht weiter drum gekümmert. Weiterlesen

[039] Flachland

[039] Lowlands50mm | f/8 | 1/1000s | ISO 200

Mal wieder ein Tag, der irgendwie anderes geplant war. Ich wollte mal neue Orte in meiner Heimat entdecken, wendete dazu also wieder meine GoogleEarth-Methode an und dachte mir ich radel mal zu einem mir noch unbekannten kleinen See – im Vergleich zu dem, was ich hier vorfinde sind das irgendwie auch alles nur Teiche. Weiterlesen

[030] Noch ein Umzug

[030] Best Sundown-ViewSamsung Galaxy S

So ein Krankenhausaufenthalt wäre doch schrecklich langweilig, wenn man nicht jeden Tag neue Menschen kennenlernen könnte. Deshalb wurde ich auch am dritten Tag wieder verlegt. Dabei hatte ich mich gerade an meine Bettnachbarin und die Geschichten von ihrer Katze gewöhnt. Weiterlesen

[029] Neues Zimmer, neues Glück

[029] DisinfectionSamsung Galaxy S

Noch vor dem Frühstück ging es am nächsten Morgen zum Herzultraschall – worüber man sich dann irgendwie sogar freut, weil man die Zeit nicht mit der sympathischen Bettnachbarin verbringen muss. Irgendwann nach dem Frühstück wurde ich mit nem Langzeit-EKG verkabelt, durfte dann auch endlich ein neues Zimmer beziehen und hatte dort auch eine Bettnachbarin mit der man sich durchaus unterhalten konnte. Schon eine riesige Steigerung. Weiterlesen

[028] Als Notfall ins Krankenhaus

[028] Going Into HospitalSamsung Galaxy S

Geplant war die Woche anders, aber so ist das Leben. Nachdem ich den Montag bei der Arbeit fast zusammengeklappt bin, hat man mich zum Arzt gefahren und einige Wartezeit und ein EKG später, wollte mich die Ärztin direkt als Notfall ins Krankenhaus einweisen, wogegen ich dann auch nicht wirklich argumentieren konnte.
Die machte aber auch nen riesen Drama à la nächste-Woche-könnte-ich-schon-tot-sein-wenn-ich-mich-nicht-so-schnell-wie-möglich-ins-Krankenhaus-begebe draus. Weiterlesen