Hamburg Cruise Days und mehr – Teil 2

Im Inselpark trennten wir uns auch irgendwann noch von den tollen Libellen und gingen noch ein verhältnismäßig großes Stück weiter, wo dann aber nichts Besonderes mehr kam und wir uns nach ein bisschen Rumsitzen dann wieder auf den Weg zur Uni machten, um unsere Sachen zu holen.
Welch eine Freude wieder den ganzen Kram mit sich herumzutragen, während es ja auch kein kalter Tag war. Im Gegenteil.

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Schon um die Mittagszeit stöhnten wir über den doch recht langen Fußmarsch vom Fischauktionshaus zu den Landungsbrücken, wo wir uns wieder in dei Bahn setzten. Nun also wieder das selbe Spiel nur in der entgegen gesetzten Richtung und mit deutlich mehr Menschen um einen herum.
So verzichteten wir auch erstmal darauf uns unterwegs noch etwas zu Essen zu holen, was ursprünglich mal der Plan gewesen war.

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An unserem ausgesuchten Standpunkt saßen wir dann also vor dem Gelände direkt an der Elbe und hatten wieder mal sehr viele Stunden Wartezeit vor uns, bis es wirklich losgehen würde.

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So wurden die verschiedensten Dinge – u.a. viele viele Schiffe, die irgendwie mal vorbei kamen – fotografiert und träumten von Liegestühlen, Massagen, Snacks und Musik. Ganz normale bescheidene Wünsche ;)
Zwischendurch holte ich mir dann doch mal etwas zu essen, nachdem sich meine Füße vom vielen Laufen wieder etwas erholt hatten. Kurze Zeit war ich also wieder beschäftigt – die quasi nicht vorhandene Schlange an der Würstchenbude ließ keine längere Beschäftigung zu.
Dann war die Wurst aber auch schnell gegessen und es hieß weiter mehr oder weniger unbeschäftigt warten.

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Iiiirgendwann als es sich hinter uns auch mal ein bisschen füllte und es langsam auch dunkler wurde, bauten wir auch die Stative auf, blieben dabei aber sehr niedrig, sodass wir immernoch am Boden saßen und von dort gemütlich alles bedienen konnten. Außerdem mussten wir uns so weniger Sorgen machen, dass das ganze durch irgendwelche sehr sehr unglückliche Umstände ins Hafenbecken direkt vor uns kippen würde. Kleiner ist einfach immer noch stabiler und sicherer^^

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Tjoa und dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Pims Fernauslöser spielte nicht mehr mit, sodass die Langzeitbelichtungen bei ihr zum Kampf mit der Technik wurden.
Als dann das Feuerwerk losging – ungefähr so überraschend wie…keine Ahnung sehr überraschend halt – fühlte ich mich mit meinem Weitwinkelobjektiv erstmal völlig fehl am Platz. Das war so klein und weit weg und aaaahh!
Überforderung. Völlige Überforderung beschreibt sehr gut unser beider Zustände dort an der Elbe, während sich ein Herr hinter uns ständig überaus begeistert über die großen Pötte zeigte, die dort entlang schipperten. Hm ja, schon schön, aber fotografisch in dem Moment eine gefühlte Vollkatastrophe.
Dazu kam dann nämlich noch, dass das Feuerwerk immer genauso plötzlich zu Ende war, wie es begann und dann wohl immer erst wieder das nächste Schiff an irgendeiner Stelle angekommen sein musste, bis es weiter ging.
Der einzige Vorteil daran: Man konnte zwischendurch Objektive wechseln und und und.
Ich glaube ich habe noch nie so häufig in so relativ kurzer Zeit die Objektive gewechselt. Und schon gar nicht beim Feuerwerk. Immer wieder hin und her.
Schrecklich, wenn man denkt, dass man ja schon so oft Feuerwerk fotografiert hat und sich plötzlich wieder fühlt wie der allerletzte Anfänger.

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Die meisten Fotos habe ich letztendlich aber wohl mit der 50er Festbrennweite gemacht, obwohl ich vorher noch meinte, dass das bestimmt viel zu lang ist. Mal wieder eine der wenigen Situationen, in denen ich dann doch gern wieder das Kit gehabt hätte. Ideal wäre wahrscheinlich irgendsoein 28-75er oder gar das 24-105er von Canon gewesen. Schön flexibel ohne ständig wechseln zu müssen. Einfach nur zoomen. Traumvorstellung. Irgendwann vielleicht mal.

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Dieses eine Foto ist übrigens mit dem Makro entstanden, weil ich gerade dachte ich konnte die Elbphilharmonie mal näher ran holen, als es dann plötzlich mit dem Feuerwerk weiterging. Ich finde die Wirkung ansich schon ziemlich cool, wenn man das Feuerwerk so nah ran holt. Es wirkt so riesig und so, aber mit dem durchfahrenden Schiff stehe ich auf Kriegsfuß. War aber halt auch echt so Hauptsache schnell aufs Feuerwerk zielen und dann mal gucken, was bei raus kommt.

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Letztendlich bin ich aber doch gar nicht so unzufrieden mit den Feuerwerksbildern. Wir wissen jetzt, dass der Standort nicht so ideal war und erhöhte Positionen wohl doch immer besser sind, damit man nicht plötzlich ein Kreuzfahrtschiff direkt vor dem Feuerwerk hat, ein Standardzoom manchmal eben doch seine Vorteile mitbringt, Ersatzbatterien für den Fernauslöser nicht unbedingt verkehrt sind – aber wer rechnet damit schon, wenn der noch neu ist – und vorallem, dass man immernoch wieder neue Dinge erleben und dazu lernen kann.

Alles in allem ein sehr anstrengender, aber auch spannender Tag. Immer wieder gern.

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Der Weg nach Hause war übrigens ebenfalls ziemlich schrecklich. Wir dachten ja, dass es an der S-Bahn-Station evtl. nicht sooo voll sein würde, weil sich die Menschenmassen nicht alle so plötzlich auf den Weg machten wie damals beim Hafengeburtstag, aber weit gefehlt. War wieder voll und da es ja so ein toller warmer Tag war, waren da ja auch noch die tollen Ausdünstungen der vielen vielen unbekannten Mitmenschen um einen herum. Herrlich.

Und ich naives Kind dachte, es würde im metronom besser werden. So spät – gegen 20 vor 12 – wollen doch bestimmt nicht mehr so viele Menschen in Richtung Bremen fahren und ich kann mich ganz gemütlich irgendwo setzen und mal die Bilder auf der Kamera durchgucken, oder so. Ahahaha! Schon als ich zum Bahnsteig kam wollte ich am liebsten schreiend wieder wegrennen. Der Zug war so so so voll. Ich stand ne geschlagene halbe Stunde dicht gedrängt auf einer Treppe und die Luft war zumindest die ersten 20 Minuten ebenfalls fürchterlich, bis man dann mal langsam eine Wirkung der Klimaanlage spüren konnte.

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4 Kommentare zu “Hamburg Cruise Days und mehr – Teil 2

  1. Pingback: Hamburg Blue Port | Nuss & Point

  2. Ich mag ja blaues Licht irgendwie nicht besonders – die hätten sich da ruhig eine andere Farbe aussuchen können! ;)
    Ich schließe mich paleica an – das schwarz-weiß-Bild ist eins meiner Lieblinge!

  3. Pingback: [159] Kurz vor der Aufgabe | Le rêve éveillé

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