Fotobuch von Social Memories* (mit Gewinnspiel)

Anfang des Jahres bekam ich eine Anfrage von Social Memories, kostenlos einen Social Media Jahresrückblick zu erstellen und in einem Fotobuch zu verewigen. Erster Gedanke: Hmm…brauch ich nicht. Ich brauche mein Facebookleben nicht in einem Fotobuch verewigt.
Dann habe ich mir die Seite aber mal genauer angesehen und da man auch ganz einfach Fotos von der Festplatte nutzen kann – ganz ohne Social Media – habe ich dem Ganzen doch eine Chance gegeben.

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Erstmal, was ist eigentlich Social Memories?
Social Memories ist ein Service der Deutschen Post zur Erstellung von Fotobüchern mit Inhalten aus sozialen Netzwerken. So lassen sich Inhalte aus Facebook und Instagram direkt integrieren und über QR-Codes lassen sich sogar Videos einbinden.

Die Bücher gibt es in A4 und A5, beides entweder als Soft- oder Hardcover mit mindestens 24 und maximal 70 Seiten. Dabei handelt es sich übrigens um gedruckte Bücher mit ganz normaler Buchbindung auf hochglänzendem Papier mit 170er Stärke.

Erstmal möchte ich aber über meine Erfahrungen mit der Software berichten. Es gibt hier keine Software zum Download, sondern man kann sofort online starten.

Als erstes wählt man eine Designvorlage, dann das Format, den Einband und dann geht es an die Quellen den Inhalte. Hier lassen sich jetzt zum Beispiel über Facebook die beliebtesten Inhalte aus verschiedenen Kategorien auswählen (beliebtestes Album oder Foto, beliebtestes Status, meistgenutztes Vokabular und ähnliches).

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Die Darstellung mit diesen übereinander gesetzen Kacheln, die immer wieder von unten nach oben durchlaufen, finde ich auch nicht so gelungen, gerade da es beim Titelbild genauso ist. Wenn man wirklich viele Bilder hochgeladen hat, ist das einfach nervig, weil man evtl. ewig auf das richtige Bild warten muss. Eine Darstellung mit Kacheln im Raster mit Scrollfunktion fände ich da sehr viel besser.

Facebook und Instagram kann man aber auch einfach weglassen und zum Beispiel nur Bilder von der Festplatte auswählen, wie ich es letztendlich auch gemacht habe. Die werden dann erstmal hochgeladen und anschließend automatisch im Buch verteilt, was sich natürlich noch bearbeiten lässt, aber an dem Punkt war ich ein bisschen enttäuscht von der Unflexibilität. Abgesehen davon, dass ich mir einen Vollbildmodus oder überhaupt die Möglichkeit die Ansicht zu vergrößern gewünscht hätte, gibt es auch nur 5 verschiedene Seitenlayouts aus denen man wählen kann und dabei nur eines, mit dem man quadratische Bilder einfügen kann, was ich gerade wegen der möglichen Einbindung von Instagram-Fotos schade finde.

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Und wo ich gerade bei Instagram bin, ein quadratisches Buchformat, in dem man dann ein quadratisches Foto auf einer Seite haben kann, fände ich ziemlich cool.
Text-Felder lassen sich auch noch erstellen, aber die lassen sich genau wie die Überschriften auch nicht weiter formatieren. Durch die Designvorlage wird die Formatierung der Schrift gesetzt und ist dann leider auch nicht mehr veränderbar.

Nachdem ich mein Buch dann aber endlich fertig hatte – wenn man akzeptiert, dass die Gestaltungsmöglichkeiten sehr begrenzt sind, dauert es eigentlich auch gar nicht so lange, aber man kann den ganzen Spaß auch zwischenspeichern, wenn man sich auf der Seite registriert – habe ich die Bestellung abgeschickt und gewartet.
Irgendwann am Abend des 31. Januar (Freitag) habe ich bestellt und am 11. Februar (Dienstag) habe ich es endlich erhalten, was ich schon als recht lange empfinde, aber ich hatte es ja nicht eilig.

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Mit dem Ergebnis bin ich nun aber durchaus zufrieden.
Entschieden habe ich mich für das sehr handliche A5-Format mit Hardcover. Die Druckqualität hat mich wirklich überzeugt. Wenn man genau hinguckt und vergleicht entsprechen die Farben zwar nicht so 100%ig denen meines Bildschirms, aber der ist auch nicht kalibriert, weshalb ich auch gar keine 100%ige Übereinstimmung erwarten kann. Schön sind sie auf jeden Fall und die Graustufenbilder sind frei von jeglichen Farbstichen.

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Als ich das Buch zum ersten Mal aufklappte, erschien es mir ziemlich steif, aber das gibt sich auch. Sehr gut finde ich auch noch, dass der Titel, den man auf dem Cover eingibt, auch auf den Buchrücken übertragen wird. Da hatte ich ja schon so meine Bedenken, weil man da selbst nichts dran machen konnte und ich rein-weiße Buchrücken ohne Beschriftung dämlich finde.
Zusätzlich zu den bedruckten Seiten gibt es auch vorne und hinten noch weißes Vorsatzpapier und vorne auch noch eine Seite, die man auch mit einer Widmung bedrucken lassen kann. Ich habe die weggelassen, sodass ich dort jetzt immernoch einen schwarzen Strich habe, wo ich immernoch selbst etwas notieren könnte. Eine ganz nette Idee, aber wäre auch schön, wenn man das ganze komplett rauslöschen könnte.

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Mein Fazit: Wer an seinem Fotobuch nichts dem Zufall überlassen will, der ist mit der Software ein bisschen länger beschäftigt (allerdings auch nicht unbedingt länger als mit anderen Programmen) und vermisst wahrscheinlich auch mehr Gestaltungsfreiräume. Ansonsten lässt sich die Software aber leicht bedienen und das fertige Fotobuch ist ein wirklich schönes Produkt.

Deswegen möchte ich an dieser Stelle 3 Gutscheine im Wert von je 20€ (gültig bis Ende April) an euch verlosen, die mir freundlicherweise von Social Memories zur Verfügung gestellt wurden.
Teilnahmebedingungen:
– Bitte beachtet, dass ihr mind. 18 Jahre alt seid oder andernfalls eine Einverständniserklärung eurer Eltern vorliegen habt.
– Hinterlasst mir bis zum 23. März (23:59 Uhr) unter diesem Artikel einen Kommentar, in dem ihr mir erzählt, was ihr von der Idee haltet Inhalte aus Sozialen Netzwerken in einem Fotobuch zu verewigen und / oder was ihr euch sonst gerne für ein Buch erstellen würdet.
– Vergesst nicht, eure E-Mail-Adresse mit anzugeben, damit ich weiß wie ich euch im Fall eines Gewinns erreichen kann.

In der Woche drauf werde ich die Gewinner auslosen und benachrichtigen.

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*dieser Artikel wurde gesponsort, aber natürlich ist und bleibt die geäußerte Meinung meine eigene

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18 Kommentare zu “Fotobuch von Social Memories* (mit Gewinnspiel)

  1. Erst einmal toller Artikel, sehr schön objektiv gehalten und ich kann mir ein gutes Bild von dem Produkt machen. Ich war nur beim Lesen erst mal enttäuscht, dass man Twiter nicht einbinden kann, aber dann hab ich auf der Seite gesehen, dass das doch geht. Wäre vielleicht noch eine nützliche Information. Und ich finde die Lieferzeit übrigens ziemlich schnell… wahrscheinlich habe ich bis jetzt mit Fotobuch-Lieferungen einfach Pech gehabt (immer 1-2 Monate warten müssen^^; ) Als jemand, der von zu vielen Gestaltungsmöglichkeiten schnell überfordert ist, habe ich tatsächlich Lust, es mal auszuprobieren.
    Da ich auch viel Sociale Netzwerke nutze, finde ich das Angebot auch super interessant. Erinnerungen an Online-Akitivtäten auch offline greifbar zu haben, finde ich ganz schön. Um ehrlich zu sein, wollte ich sowas schon länger mal „per Hand“ machen mit Lieblingstweets, Instagram Fotos und Facebook Postings. Es scheiterte an dem Aufwand alles abzuspeichern/ Screenshots zu machen. Deshalb finde ich es umso cooler, dass es so ein Angebot gibt (auch wenn es schon auf den ersten Blick noch ausbaufähig ist).
    Ausprobieren werde ich die Seite also auf jeden Fall. Der Gutschein käme mir allerdings gerade gelegen, weil ich als Geburtstagsgeschenk für eine Freundin ein Fotoalbum mit unseren gemeinsamen Urlauben machen möchte, die wir beide auch intensiv bei Twitter, Instagram und Facebook verarbeitet haben :)

    • Danke für das Lob zum Artikel.
      1 – 2 Monate auf ein Fotobuch warten, ist wirklich extrem. Ich weiß ja nicht, wo du da bestellt hast oder was die angegeben haben, aber das klingt schon, als ob da ordentlich etwas schief gelaufen wäre. Oft bekommt man so ein Buch doch schon innerhalb einer Woche.

  2. Ich glaube, das ist kann ganz schön und sinnvoll sein für solche Menschen, die sich sehr sehr sehr viel mit Facebook & Co beschäftigen, vor allem als Geschenk. Allerdings bräuchte man da nicht Zugriff auf den Account des zu Beschenkendem?
    Oder man wählt einfach eben nur die passenden Einträge aus.
    Ist aber gut gedacht, dass man auch Bilder unabhängig von FB & Co nutzen kann, somit wird der Dienst dann auch für wenig-Nutzer interessant.

    • Wenn man quasi die Facebook-Highlights eines anderes zusammenfassen möchte, bräuchte man tatsächlich Zugriff auf dessen Account, aber man kann ja trotzdem Bilder u.ä. die mit dem zu Beschenkenden zusammenhängen auswählen.

  3. Ich habe vor einiger Zeit schonmal etwas ähnliches gesehen, wo die eigene Chronik aus der ausgewählten Zeit gedruckt wurde.

    Vom Design her gefällt mir das vorgestellte Social-Fotobook aber noch deutlich besser. Meist veröffentliche ich in den Sozialen Netzwerken hauptsächlich Handyaufnahmen, die dann außer dort, zusätzlich nur noch auf dem Computer abgespeichert werden. Selten, sei es jetzt nicht gerade ein ganz besonders gut gelungenes Bild, oder Fotos von wichtigen Anlässen oder aus dem Urlaub, werden diese jedoch nie gedruckt. – Deshalb habe ich vor kurzem einen Teil meiner Bilder, die bei Facebook online sind bei Photolove im Polaroid-Look drucken lassen. Die meist nicht perfekten Aufnahmen passen gut in diesen „Rahmen“ und es ist ein schönes Format, welches man gern zum anschauen aus der Kiste nimmt Außerdem kann man dann denen die mit dabei waren eine Freude machen indem man ihnen einfach ein/zwei der gedruckten Handybilder mitbringt. Die Freunde die ich bis jetzt damit überrascht habe waren jedenfalls begeistert. :)

    Ich würde mich freuen die Variante als Fotobuch einmal ausprobieren zu können, falls ich den Gutschein gewinne. Die Polaroidvariante ist leider nicht allzu günstig..

  4. Darüber habe ich gerade erst einen TV-Bericht gesehen. Hat mich jetzt zum Schmunzeln gebracht. ;)

    Puh, also so langsam bin ich schon ein wenig optimistischer, was das Wetter angeht… es ist hier schon auch seeehr frühlingshaft. Aber ich fürchte immer noch, dass sich irgendwo was versteckt hat… hinter einem Baum oder so sitzt der Winter und lacht recht fies, weil er doch noch kommt. ^^
    Generell ist das Wetter zwar schön, aber für Kopfschmerzen geplagte Menschen ein Graus. Bei mir liegt das ja ein wenig in der Familie und Mama&Oma schimpfen auch schon seit einer Woche. Geht mir halt leider genauso…

    Es war nicht schön, aber es geht ja zum Glück allen wieder gut. ;) Auf jeden Fall hätte ich nicht damit gerechnet, dass man sich da so eine ganze Mannschaft ins Haus holt, wenn man einen Notartzwagen ruft… das ist schon extrem wie viele Leute da kommen…

    Oh ja, meine schlimmsten Albträume hängen mit solchen Sachen zusammen! Ich träume echt oft davon bei einem Job keine Speicherkarten dabei zu haben, den Akku daheim zu vergessen usw. Das sind echt Albträume von mir… das mit dem Objektiv hatte ich jetzt noch gar nie auf der Liste, aber jetzt ist es ja trotzdem passiert. Ich war echt heilfroh, dass einfach nur das Ding das Problem war, die Kamera wäre echt schlimm gewesen.

  5. Mmh, meine Bilder auf den Sozialen Netzwerken sind leider nicht so gehaltvoll als würde es sich lohnen sie zu drucken :D

      • Ich muss leider anmerken, dass ich das letzte Jahr verdammt wenig – viel zu wenig – fotografierte und die geschossenen Bilder hier auch eher schlecht als recht geordnet auf den PC rumfliegen… XD

  6. Das war jetzt auch kein Beitrag in einer Sendung, auf die ich unglaublich stolz wäre, dass ich sie gesehen habe… war wohl ziemlicher Schrott TV, aber ich hab’s eben schon mal gesehen (zur Abwechslung mal was früher als viel mitbekommen).

    Ich hoffe dir geht’s mittlerweile schon wieder besser? Gerade wenn’s warm wird, werden ja viele krank. Ich schätze das liegt daran, dass viele auch die Temperaturen total überschätzen… ;) Da laufen einige schon ganz schön luftig rum, aber oftmals geht eben ums nächste Eck schon noch ein kalter Wind. Also bei uns war’s jetzt immer recht schön warm, aber der Wind war eben doch öfter mal noch frisch.

    Ich finde, der Puppenkopf sieht ein wenig nach Transvestit aus. Zumindest sind die Augen echt seltsam aufgemalt… ^^
    Nee, was die Erotikmesse angeht, muss ich meine Lippen verschließen. Immerhin war das eine Geschichte, die einem Model und nicht mir passiert ist. So was darf man nicht ausplaudern. ;)

  7. Die Idee finde ich auch gar nicht schlecht, vor allem für die Leute, die eigentlich alles über Facebook und Instagram teilen. Da ich dort aber auch weniger poste (bzw. bei Instagram eigentlich auch nur „Schnapschüsse“ und Twitter eigentlich fast nie :D ), würde ich das sicherlich so wie du handhaben und einfach Bilder von meiner Festplatte nehmen :) Da ich gerade ja mein 365-Projekt mache, möchte ich am Ende ein Fotobuch machen von allen Aufnahmen. So als eine Art Erinnerung. Die Seite ist auf jeden Fall ganz nett, da werde ich jetzt mal gucken :) Das Buch, das du bekommen hast, sieht jedenfalls ganz gut aus :)

  8. Was bitte ist denn ein BUCH???? :D

    Ich finde die Idee hinter diesem „Projekt“ eigentlich recht spannend. Gerade da man so als nicht „Hobby-Fotograf“, oder wie man sich nennen will :), oft nur selten Bilder ausdrucken lässt. Die Möglichkeit einfach eine schon getroffene Auswahl an Fotos, nämlich diese Bilder die ich auf eine Plattform geladen habe, dann einfach und unkompliziert drucken zu lassen, finde ich gut!
    Wie du sagtest, wäre ein Quadratisches Buch sehr cool. Gerade auch für die „Hobby-Fotografen“. Meiner Erfahrung nach posten diese ja sehr gerne und oft auf Instagram, vor allem nicht nur die klassischen Portfolio-Fotos. Daraus dann ein Buch zu machen klingt interessant! :)

    Ach: Toller Blog. Bin heute drauf gestoßen und werd in Zukunft öfter vorbei schauen!!

  9. Gut sieht es aus *-* Sei stolz auf dieses Fotobuch!!
    Ich habe leider meistens zu wenig Zeit etwas zusammen zu stellen und für richtig hochwertige Fotobücher zu wenig Geld. ~.~ Aber ich glaube, man sollte echt öfters investieren.

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