Neue Feuerwerkserfahrungen

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Ende Oktober gab es hier einen Herbstmarkt / Herbstfest, wie immer man es nennen möchte. Das ganze hatte aber eher Dorfstyle, wobei ich das Gefühl hatte, selbst aus meiner sehr klein geratenen Heimat – egal ob man jetzt das nächstgelegene Dorf oder die nächstgelegene Kleinstadt wählt – Größeres gewohnt zu sein.

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Im Klartext: Die paar Buden, die man vorfand, waren in einer Minute – mit besonders langsamen Schritten in zwei Minuten – überblickt.
Nun ja, war für mich erstmal nicht weiter wild. Besonderes Interesse erregt hatte bei mir ja das angekündigte Feuerwerk. Für 19 Uhr war es angekündigt – wir hatten btw. noch Sommerzeit – wir standen schon kurz nach halb dort, wo wir Feuerwehrmenschen erspähten. Eine Absperrung gab es auch. Zumindest in zwei Richtungen. Aus den anderen beiden Himmelsrichtungen hätte man noch problemlos ins Feuerwerk rennen können.
Wenige Meter hinter besagter Absperrung lagen dann einige Batterien, die im schwindenden Licht eher Supermarkteindruck schindeten.
An dieser Stelle sei vlt. noch eingeworfen, dass ich ein wenig verwöhnt bin, zum Beispiel von diesem jährlich stattfindenden wirklich großartigen Silvesterevent.

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Trotz reichlich Zeit, baute ich dann schon mal mein Stativ auf, montierte die Kamera und verschwendete noch keine großen Gedanken an die finalen Einstellung zur Feuerwerksfotografie. Waren ja noch 20 Minuten Zeit.
Haha, dachte ich jedenfalls. Auf einmal machte der Feuerwehrwagen Alarm, ein Feuerwehrmann stand direkt neben den Batterien, hat die angezündet und schon ging es los.
Den Fernauslöser auch noch gar nicht aus der Tasche gekramt, habe ich also nur schnell die Kamera Richtung Feuerwerk ausgerichtet, die Einstellungen vorgenommen und musste dann halt selbst auf den Auslöser drücken und mich bemühen, dabei nichts zu verwackeln. Nach drei Fotos habe ich dann auch mal daran gedacht, den Fokus einzustellen.

Zwischendurch habe ich dann außerdem noch von Quer- auf Hochformat umgestellt, weil das Feuerwerk absolut nicht in die Breite ging.

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Lange Rede, kurzer Sinn: Die Rahmenbedingungen waren für mich neu und überraschend, sicherheitsmäßig fand ich die Angelegenheit irgendwie zweifelhaft und ich hatte im Allgemeinen mehr Professionalität erwartet. Um 19 Uhr war das Feuerwerk dann seit einigen Minuten vorbei.

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Erst fand ich es ja auch eher ungewöhnlich, dass es noch relativ hell war, im Nachhinein fand ich das aber sogar ziemlich genial. Ich mag den Farbverlauf im Himmel total gern und finde das so viel außergewöhnlicher als mit tiefschwarzem Himmel.

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4 Kommentare zu “Neue Feuerwerkserfahrungen

  1. Das sind wirklich schöne Bilder, die besonders durch ihre Klarheit und Schärfe bestechen! Auf einigen sieht es wie eine überdimensionale Wunderkerze am nächtlichen Himmel aus :)

  2. ich finde die bilder wahnsinnig toll gelungen. ich habs ja selber leider noch nie geschafft, mal ordentliche feuerwerksbilder auf die beine zu stellen. umso mehr bewundere ich sie anderswo!

  3. Sehr schöne Bilder. Solch ein Feuerwerk so gut gelungen zu fotografieren stell ich mir schwer vor und da kann eine Handykamera leider nicht mithalten :)
    Gefällt mir richtig gut !

  4. Die beiden wo unten noch Boden zu sehen ist gefallen mir nicht. Trägt mMn nicht zum Kontext bei und lenkt nur ab. Der Rest gefällt mir aber sehr gut. Viele sehen aus wie hübsche Blumensträuße ;D So zumindest meine Assoziation :D

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