Gelesen im November 2013

Ich fühle mich gerade so herrlich ironisch. Letzten Monat schreibe ich noch, ich würde dieses Jahr viel mehr lesen als zuvor, möchte nun regelmäßig meine gelesenen Bücher vorstellen und komme nun mit einem einzigen Buch um die Ecke.
Egal. So ist das eben auch mal bei mir.

Novemberbuch

Swimmingspool von Holy LeCraw

Dieses Buch lässt mich irgendwie ratlos zurück. Erstmal habe ich für die etwa 350 Seiten ewig gebraucht – angefangen hatte ich es schon lange im Oktober – was wohl auch daran lag, dass es mich nicht wirklich fesseln konnte.
Versprochen wird eine „aufregende Suche nach der Wahrheit“, verpackt in einem fesselnden, vielschichtigen und kraftvollen Roman. Marcella ließ sich während eines Sommers auf eine Affäre mit dem verheirateten Familienvater Cecil ein, dessen Frau wird ermordet und damit endet auch jene Affäre, wenig später stirbt er selbst außerdem bei einem Autounfall. Der Mord wird nie aufgeklärt und so kehrt sein Sohn Jahre später zurück und will der ganzen Sache nochmal nachgehen.
Erwartet hatte ich also eine spannende Mischung aus Krimi und verworrener Familiengeschichte.
Diese verworrene Familiengeschichte bekommt man auch tatsächlich geliefert. Nun habe ich aber gefühlt die erste Hälfte des Buches gebraucht, bis ich die merkwürdigen Familienverhältnisse und generationenübergreifenden Affären überhaupt mal durchblickt hatte. Dazu gibt es sehr viele Dialoge und Gedankengänge der verschiedenen Personen, die zwischendurch einfach so als „Stimmen“ auftauchen, wo ich mich das ein oder andere Mal fragte, ob die Person das jetzt gesagt oder nur gedacht hat.
Alles in allem eine für mich hauptsächlich verwirrende Geschichte. Besonders in der ersten Hälfte – bis ich die verschiedenen Beziehungen mal verstanden glaubte – habe ich wirklich überlegt, einfach abzubrechen, aber es blieb bis zum Schluss so ein Fünkchen Hoffnung, dass es noch besser werden könnte. Ich konnte mich auch mit niemandem identifizieren, konnte gar nicht richtig mitfiebern und war eigentlich froh, als es vorbei war. In meinen Augen kann man von diesem Buch also getrost die Finger lassen. Man verpasst nichts.

Aktuell lese ich „Ein plötzlicher Todesfall“ von Joanne K. Rowling und finde es bisher sehr gut. Ausführlicher äußere ich mich dann aber nächstes Mal, wenn ich es durch habe.

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Ein Kommentar zu “Gelesen im November 2013

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