Olympus Photography Playground

Letzte Woche Mittwoch haben wir von der Schule aus schon wieder eine Exkursion nach Berlin unternommen. Der Olympus Photography Playground hatte noch ne Woche verlängert, sodass wir die Gelegenheit noch nutzen wollten dorthin zu fahren.
Es handelt sich dabei letztendlich für eine Werbeveranstaltung für die Olympus OM-D, eine Systemkamera in alter analog Optik. Das ganze wurde als interaktive Kunstausstellung in den Opernwerkstätten – an sich schon ein total interessantes Gebäude – aufgezogen.
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Man bekommt dort also eine Systemkamera in die Hand gedrückt und kann dann wild um sich knipsen und wirklich interessante Kunstinstallationen entdecken und natürlich ganz viel fotografieren. Der Eintritt war frei und am Ende bekommt man auch noch die Speicherkarte mit den geschossenen Bildern geschenkt.

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Die Kamera fand ich erstmal seeehr gewöhnungsbedürftig. Bis ich da mal raus hatte, wie ich manuelle Einstellungen genau vornehmen kann und dann diese winzigen Knöpfe…ich habe ja keine riesigen Pranken, aber die Knöpfe sind wirklich klein. Ich habe bis zum Schluss nicht verstanden, wie ich den ISO-Wert verändern kann. Dachte die ganze Zeit, der wäre auf Automatik, aber wenn ich mir die EXIFS von meinen Bildern jetzt ansehe, war der wohl doch die ganze Zeit nur auf 200.

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Ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig fand ich die Sache mit dem Sucher. Der Sucher funktioniert ja elektronisch, ist ja kein Spiegel in der Kamera. Schön und gut, aber dass einem genau dort auch das gerade entstandene Bild angezeigt wird…bis zum Schluss überhaupt nicht meins. Ich habe immer aufs Display geschaut und mich dann geärgert, dass ich nun erst die Taste zum Anzeigen der Bilder drücken muss, wenn ich das nun sehen will.

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Die Bildqualität kann sich aber wirklich sehen lassen. Ebenfalls sehr positiv fand ich, dass es die Möglichkeit gibt mit der Kamera im RAW-Format zu fotografieren, woran ih einfach schon total gewöhnt bin und ohne vermisse ich irgendwie was in meiner Bildbearbeitung. Ganz logisch ist auf Grund der geringen Größe natürlich auch der Vorteil, dass man sie leichter überall hin mitnehmen kann als eine große Spiegelreflexkamera, aber ich bleibe trotzdem sehr gern bei der Spiegelreflexkamera. Die Größe und das Gewicht sind zwar störend, wenn man den ganzen Kram lange mit sich herum schleppt, abr letztendlich finde ich auch, dass die Kamera viel besser in der Hand liegt. Die Knöpfe sind nicht zu friemelig und überhaupt stört mich an meiner DSLR nichts, was die Systemkamera besser könnte.

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PS: Noch ganz kurz zur aktuellen Hochwasserlage: Alles wie gehabt. Schönstes Sommerwetter, aber es ist noch ungewiss, ob oder inwieweit die (Innen)Stadt vom Wasser getroffen wird. Auf jeden Fall steigen die Pegel hier noch.
Nur gestern bin ich schon kurz dezent in Panik verfallen, als der Strom abgeschaltet wurde. Kauft mal in einem Supermarkt ein, der nur noch auf Sparflamme, weil Notstrom, läuft, der dann auch nur noch Bargeld nimmt, von dem ich gerade nur noch sehr wenig hatte. Da wird einem ganz anders. Erst Recht, wenn man Blackout gelesen hat und sowieso grundsätzlich vom Worst Case ausgeht.

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7 Kommentare zu “Olympus Photography Playground

  1. Oh, von der Ausstellung hab ich schon was in ner Zeitschrift gelesen und fand die Idee dahinter auch sehr cool. Ich mag vor allem deine Fotos aus dem Treppenhaus!
    Da wäre ich auch gern mal gewesen. Einfach so, weil ich neugierig bin.
    Ich glaube nämlich auch, dass eine Systemkamera mich nicht wirklich begeistern könnte… wenn man eine wirklich gute Spiegelreflexkamera gewöhnt ist, bringt das wohl nichts. ^^

    Ich habe „Blackout“ ja auch gelesen und weiß was du meinst. Hier bei meiner Familie würde ich wohl nicht so schnell in Panik ausbrechen, aber wenn ich allein wäre, ginge es mir wohl ganz ähnlich wie dir. Da bräuchte ich wohl irgendwo ganz schnell Gesellschaft. Gruselig so im Supermarkt einzukaufen… brr…

    Und solche Sirenen können einen echt fertig machen. Als wir ’97 hier ein großes Hochwasser hatten, liefen die auch und das ist schon… strange. Ich möchte da echt nirgendwo allein sein. Da wüsste ich gar nicht wie ich reagieren würde…

  2. Wow, das ist mega interessant :O Da wär ich nur zu gerne auch gewesen! Obwohl ich ja sagen muss, das man da seine eigene Kamera sicher bevorzugt :D
    Kann ich mir gerade gar nicht vorstellen, wie es „ohne Strom“ im Supermarkt ist :x Zum Glück. Muss absolut beunruhigend sein..

  3. da sind einige sehr tolle bilder entstanden, besonders das erste stiegenhaus und tisch mit schiefem sessel gefallen mir.

    sowas kann ich mir gar nicht vorstellen – strom abschalten, etc :/

  4. Sehr coole Sache – ist sicher mal interessant ein anderes Gerät in der Hand zu haben!

    Das Buch hab ich auch gelesen. Kann mir also gut vorstellen, wies dir da ging :/

  5. Man ich wär da ja auch gerne mal gewesen ^^ Die Treppenhaus-Fotos, das mit dem schiefen Stuhl, und die Silhouette der hockenden Fotografin vor dem Absperrband gefallen mir am besten. Aber auch der Rest ist toll :)

  6. Pingback: [044] Olympus Photography Playground | Le rêve éveillé

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