1/2 ist geschafft – Der sechste Rückblick

Unglaublich. Ein halbes Jahr, das halbe Projekt, ist geschafft.
Zum letzten Monat hat sich nicht viel geändert, meine ich mal so. Der Anfang war noch ganz gut, als ich Urlaub hatte und zum ersten mal auf dem Freimarkt fotografiert habe.
Ich habe es immerhin zwei Mal zum Fotografieren an den See geschafft, aber ansonsten fand ich meine Fotos auch nicht so toll. Ich saß viel zu viel drinnen herum. Es wird einfach zu früh dunkel. Dazu dann noch die ständigen Schulwochen, die mich größtenteils total nerven im Hinblick auf das Projekt. Und überhaupt das Gefühl ständig unterwegs zu sein. Kaum hat man den Koffer ausgepackt und in die Ecke gestellt, wird er auch schon wieder herausgekramt und neu gepackt. Nie bin ich länger als 2 Wochen am Stück in meiner Wohnung. Ich mag das Gefühl nicht, nur rumzureisen und nirgens so richtig zu Hause zu sein. Mag sein, dass ich mit der Beschreibung nun etwas übertreibe, aber irgendwie ist es doch so. Ständig mit dem Koffer in der Hand pendel ich zwischen eigener Wohnung, Potsdam und Heimat.
Nirgens bin ich mal so richtig lange und ständig muss ich mir überlegen, wie ich meinen Kühlschrank leer bekomme bzw. keine leichtverderblichen Sachen darin zurücklasse. Das nervt. Ich wünschte ich hätte so ein Organisationstalent, dass mir das nichts ausmachen würde. Dass ich einfach alles durchplane und der Plan dann aufgeht. Wäre doch viel einfacher.

Auf jeden Fall habe ich das Gefühl, dass man das alles auch in meinen Fotos sieht. Sie sind so unterschiedlich – und irgendwie auch so gleich – oft sind es sehr schnelle Fotos ohne Idee, „weil ich halt ein Foto machen muss“. Ich vermisse die Lust, die Motivation rauszugehen und zu fotografieren. Fast bin ich sogar überzeugt, dass es an der Umgebung liegt. Wenn ich zu Hause bin, ist das anders. Da sprühe ich zwar auch nicht vor Kreativität und Motivation, aber trotzdem bilde ich mir ein, dass dort am meisten gute Bilder entstehen.

Wie soll ich so auch „meinen fotografischen Platz“ finden? Ich bin überfordert und wünsche mir einfach nur, dass es irgendwie (bald) mal besser wird.

Meine Favoriten des Monats:
[156/365] [157/365] [167/365] [169/365] [171/365] [175/365] [178/365] [180/365]

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7 Kommentare zu “1/2 ist geschafft – Der sechste Rückblick

  1. au ja, das bild am see ist wunderschön. ich finde schon, dass hier ein paar tolle dabei sind.
    aber wie heftig ist, dass schon ein halbes jahr des projekts vorbei ist. die zeit rast, habe ich das gefühl.

    diese reisesituation kenne cih. ich hatte 7 jahre lang 2, ein halbes jahr davon sogar 3 wohnsitze und irgendwie ist man da innerlich immer in unruhe. ich möchte das nicht mehr haben. ich kann dich da sehr gut verstehen.

  2. uiha! *-* die Hälfte schon.

    Von den von dir geposteten sind das am See, das mit dem Industrieschnee und das Letzte meine gro0en Favoriten! :)

    Das mit deiner Wohnsituation ist echt blöd. Dann ziehst du für die Ausbildung schon so weit weg, hast aber deine Schule ganz wo anders als deinen Betrieb. Ätzend.

    • Ich bin immerhin noch ganz froh, dass Potsdam schön und die Schule cool ist^^
      Ist halt echt blöd, dass man ständig unterwegs ist.

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