5/12 sind geschafft – Der fünfte Rückblick

Zwei Monate ist es nun schon her, dass ich zu Hause ausgezogen bin und meine erste eigene Wohnung bezogen habe. So viel wie es sich für mich gerade anhört war ich aber ja auch gar nicht dort, durch Schule und Urlaub, den ich ja unbedingt in diesem Jahr nehmen muss.
Trotzdem erscheint es mir gerade unglaublich, dass ich schon fast so lange dort bin, wie mein Projekt bis zum Umzug lief – wenn ich 1/3 unter den Tisch fallen lasse xD

Nun fühle ich mich fotografisch aber noch immer nicht zu Hause und bin viel zu oft total unmotiviert, weil ich einfach nicht weiß, wo ich fotografieren gehen soll. Dadurch entstehen dann mehr Fotos drinnen als jemals zuvor in meinem Projekt, was mich ein wenig frustriert, auch wenn die Fotos so schlecht nun nicht waren. Ich werde also weiter suchen und meinen Platz hier hoffentlich bald finden.

Kommen wir also zum Positiven: Meine Frustration äußert sich im häufigen Backen und Essen fotografieren. So übe ich mich jedenfalls in einem mir bisher sehr fremden Bereich. Meine Food-Fotografie finde ich allerdings auch noch ziemlich minimalistisch. Da weiß ich selbst noch nicht so genau, was ich davon halten soll. Ich sehe immer so tolle Food-Fotografien, in denen von vorne bis hinten alles sehr liebevoll gestaltet ist und einfach alles perfekt aufeinander abgestimmt ist. Ich mag diese Art total gerne und bewundere das sehr. Mir fehlt dazu schon die Geduld.
Wenn ich dann wieder meine Bilder ansehe, frage ich mich, ob sie ganz einfach nur langweilig und dahingeklatscht sind oder ob ich eben mehr der Typ für Minimalismus bin und daraus genauso gut meinen Stil entwickeln kann.
Fragen über Fragen…irgendjemand Antworten oder möchte zumindest mal jemand einen Versuch starten?!

Abgesehen von der Food-Fotografie habe ich mich auch noch zum ersten Mal überhaupt an einer Lasershow versucht, was auch eine sehr interessante Erfahrung war und last but not least, habe ich (in einer Gruppe) eine Lochkamera gebaut und damit mit der einfachsten „Technik“ überhaupt Bilder aufgenommen, welche wir auch noch selbst im Labor entwickelt haben.
Das war eine wirklich sehr spannende Erfahrung, die nach Wiederholungsbedarf schreit. Nur blöd, dass ich zu Hause nun mal kein Labor habe, in dem ich meine Bilder entwickeln kann.
Neben einer besser ausgestatteten Küche – rein vom Platz / der Organisation her – wandert also auch noch eine Dunkelkammer auf meine Wunschliste für ein zukünftiges Heim, irgendwann dann.

Sooo…was gab es sonst noch?! Richtig, die Zeitumstellung. Schön, dass man einen Tag eine Stunde mehr hat, wovon ich aber sowieso nie etwas merke – mein Tag kann gar nicht lang genug sein – aber wie beschissen – sorry – ist es denn bitte, dass es nun schon um 17 Uhr dunkel wird?! Das nervt mich schon jetzt tierisch, obwohl ich Urlaub habe und dementsprechend theoretisch den ganzen Tag lang Zeit habe, um zu fotografieren. Wenn ich nun wieder an die Arbeit denke, wirds echt noch blöder, als bisher. Zwar habe ich ja relativ früh Feierabend – noch deutlich im Hellen – aber die Zeit bis es dann dunkel wird, vergeht auch wahnsinnig schnell. Muss ich jetzt für die Wintermonate auf Nachfotografie umstellen? Das bereitet mir wirklich Kopfzerbrechen. Vorbei ist es mit dem langen Überlegen und gemütlichen Fotografieren bei Tageslicht.
Und die Tatsache, dass es morgens früher hell wird, geht mir auch an A… vorbei, weil ich so oder so im Dunkeln aufstehen und zur Arbeit fahren muss. So what? Können wir die Zeit nicht einfach so weit umstellen, dass es erst mittags hell wird und dafür dann den ganzen Abend noch hell ist? Das wäre doch mal sinnvoll.

Meine Favoriten des Monats:
[125/365] [127/365] [130/365] [134/365] [139/365] [143/365] [149/365] [153/365]

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4 Kommentare zu “5/12 sind geschafft – Der fünfte Rückblick

  1. Ok, ich werfe eine Behauptunhg in den Raum. Auch, wenn diese schön kompositionierten Food-Fotos natürlich toll sind, geht es auch anders. Wie bei Dir, eben minimalistisch. Und ich finde auch diese Art schön und ja, für mich machen dass Deine Food-Fotos (bisher) aus. Aber auf eine positive Art! :)

  2. Pingback: 1/2 ist geschafft – Der sechste Rückblick | Le rêve éveillé

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