[119/365] Endlich etwas vor den Fenstern

[119/365]50mm | f/1.8 | 1/50s | ISO 400

Nachdem am Sonntag meine Eltern anreisten und wir am Abend noch lecker essen waren, tobten sich die beiden während meiner Abwesenheit in meiner Wohnung aus – yay, ich lebe nicht mehr zwischen unausgepackten Kisten und yay mein Wohnzimmer ist wohnlicher geworden – und empfingen währenddessen auch noch eine Telefon&Internet-Technikerin, nach deren Auskunft ich in diesem Moment schon lange hätte telefonieren und surfen (ohne Stick) können. Auch in meinen Unterlagen hieß es, es müsste bis um 18 Uhr laufen, aber wie man das so kennt, ist auf kein Telekommunikationsunternehmen Verlass. Fand ich schon nicht lustig, aber erstmal musste es weitergehen mit Einkäufen. Ein Fernseher wurde gekauft, eine Garderobe und Gardinenstangen + Gardinen fürs Wohnzimmer – mein Konto blutet. Im Schlafzimmer habe ich nun immernoch nichts, weil es von den Vorhängen meiner Wahl nur noch einen gab.
Wieder in meiner Wohnung angekommen, mussten nun die Gardinenstangen in die blöden Altbauwände, aus denen es nur so rausbröselte, aber letztendlich hielten sie dann doch.
Und als wäre es nicht schon nervenaufreibend genug, den ganzen Tag auf den Beinen zu sein, Fernseher- und Gardinenentscheidungen treffen zu müssen, um dabei viel zu viel Geld auszugeben, packte ich dann meinen Fernseher (den ich gleichzeitig als externen Monitor für meinen Laptop geplant hatte) aus, schraubte den Fuß dran, stellte ihn aus, schloss das Fernsehkabel an, Stecker in die Steckdose und erstmal einen Knopf zum Einschalten gesucht. Als der an einer anderen Stelle, als die auf die ein Schild mit entsprechender Beschriftung zeigte, gefunden war, zweifelte ich zunächst an der Funktionsfähigkeit meiner Steckdosenleiste, um anschließend feststellen zu müssen, dass der Fernseher schlicht und einfach nicht funkioniert. Damit war der Tag für mich dann auch gelaufen. Kein Internet, kein Telefon, kein Fernsehen und nur noch mehr Stress, weil der Fernseher morgen umgetauscht werden will und ich den Telekommunikationsmenschen wohl auch noch hinterhertelefonieren darf – was würde man eigentlich ohne Handy tun?!

P.S.: Da ich zur Zeit etwas nachhänge und den Text vorgeschrieben habe, noch ein Nachtrag: Der nicht funktionierende Fernseher war mein Fehler. Das komische Schild weist nämlich tatsächlich den Weg zu einem Ein- / Ausschalter, nämlich zu einer Art Hauptschalter, den ich mir erstmal vom Fernsehverkäufer meines Vertrauen zeigen lassen musste.
Bzgl. des Telekommunikationsunternehmens hing ich eine halbe Stunde am Handy, wurde von Kollege zu Kollege gereicht, habe nun 5€ weniger und immernoch kein funktionierendes Telefon und Internet. Sie arbeiten dran, heißt es. Zumindest haben sie den Fehler in ihrer Leitung gefunden und ihn nicht auf mich abgewälzt.

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6 Kommentare zu “[119/365] Endlich etwas vor den Fenstern

  1. Die Vorhänge sehen doch schon mal hübsch aus. :)
    Ich drück Dir die Daumen, dass Du bald funktionierendes Internet und Fersehen hast.

    Aber das mit dem blutenden Konto kenne ich noch zu gut. Auf der einen Seite freut man sich über die neuen Sachen, auf der anderen möchtet man irgendwann schon gar nicht mehr aufs Konto gucken. ^^

    • So kannte ich das von zu Hause von der Telekom auch. Die waren eigentlich nie selbst Schuld. Der Fehler lag angeblich immer bei uns,

  2. Das sind aber schöne Vorhänge. Solche schweren dunklen Staubfänger mag ich gar nicht.

    Bei diesen Exemplaren hast du auch noch den Vorteil riiiesige Softboxen für schön weiches Licht integriert zu haben :)

    Ist das Foto rotstichig? Es kommt mir auf jeden Fall so vor.

    • Schwer und dunkel geht auch höchstens, wenn man große Räume hat, aber da bin ich auch kein großer Fan von.

      Ja, etwas rotstichig ist es. Fand ich so aber schöner. „Neutral“ sah es so kalt aus.

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