[112/365] Wenn Dorftrottel und Hobbyfotograf aufeinandertreffen

[112/365]50mm | f/1.8 | 1/500s | ISO 100

Dann kommt sehr wahrscheinlich soetwas wie ich dabei heraus. Und dann kann man auch endlich einen Haken setzen hinter dem Punkt „Sich einmal von Einheimischen beschimpfen lassen und sich die Worte erst im Nachhinein zusammenreimen können“.
Die ganze Geschichte: Nach der Arbeit bin ich mal wieder aufs Fahrrad gestiegen, um ein paar Erledigungen in der Stadt zu machen, die btw. immernoch ungewohnt nah liegt. Auf dem Rückweg, fahr ich an einem knallroten rumliegenden Apfel vorbei, der mir direkt ins Auge springt. Ich überlege mir jedoch erst einen Moment später, dass ich diesen fotografieren sollte. Ich halte also an und drehe um, was man hier ja so nicht macht. Gibt ja nicht ohne Grund zwei Straßenseiten, nicht wahr!? Genau in dem Moment muss mir natürlich ein Radrennfahrer und eine normale Radfahrerin entgegen, die zufälligerweise ziemlich genau auf gleicher Höhe sind, als sie auf mich – den bekennenden Dorftrottel – treffen. Während der Radrennfahrer nun also irgendetwas wie „Achtung!“ oder „Pass doch auf!“ ruft, beschimpft mich die Radfahrerin in äußerst undeutlicher Sprache als Idiot und dass „dafür“ doch die andere Straßenseite sei. Vielen Dank für den Hinweis, das Erlebnis und den Haken auf der imaginären „Liste der Dinge, die man unbedingt mal machen muss, solange man noch neu ist in einer Gegend, die einen komischen Dialekt spricht“, oder wie auch immer ich die Liste nennen werde.

Advertisements

5 Kommentare zu “[112/365] Wenn Dorftrottel und Hobbyfotograf aufeinandertreffen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s