[36/365] Blackout – Morgen ist es zu spät

[36/365]50mm | f/1.8 | 1/15s | ISO 100

Das wohl dickste Buch, dass ich bisher gelesen habe bzw. gerade noch am Lesen bin: Blackout – Morgen ist es zu spät von Marc Elsberg. Und für meine Verhältnisse geht es wirklich schnell voran – bin jetzt ungefähr bei der Hälfte und bin wirklich begeistert.

Klappentext:

Als an einem kalten Februartag in Italien das Licht ausgeht, wird im eng verzahnten europäischen Stromnetz eine verheerende Kettenreaktion ausgelöst: Auf dem ganzen Kontinent schalten sich Kraftwerke ab, Fahrstühle bleiben stehen, U-Bahnen stecken fest. Nichts geht mehr…
Daraufhin untersucht der Informatiker Piero Manzano seinen Smart Meter, einen intelligenten Stromzähler, der in allen Haushalten Italiens installiert ist, und entdeckt, dass das Gerät manipuliert wurde. Nach mehreren erfolglosen Versuchen, die zuständigen Behörden zu alarmieren, gelingt es ihm endlich, sich beim Europol-Kommissar Bollard Gehör zu verschaffen.
Bald steht eines fest: Die Stromnetze Europas werden angegriffen. Obwohl die Öffentlichkeit über die wahre Ursache noch nicht informiert werden soll, sickern die ersten Meldungen durch. Die Folge: Hamsterkäufe, Plünderungen und Massenunruhen.
Als in Manzanos Laptop dubiose E-Mails entdeckt werden, die ihn mit den Angreifern in Verbindung bringen, wird er selbst zum Gejagten. Inzwischen stehen mehrere europäische Kernkraftwerke vor der Havarie, Millionen von Menschen sind in Gefahr. Für alle beginnt ein Wettlauf mit der Zeit…

Wie schon gesagt, bin ich bisher sehr begeistert. Das Buch ist wirklich spannend geschrieben, aber auch sehr komplex durch die vielen verschiedenen Handlungsorte und -personen. Da musste ich das ein oder andere Mal nochmal zurückblättern um mich zu erinnern, wer das noch mal war. Zumal die Namen teilweise auch recht ähnlich sind.
Trotzdem finde ich das Buch sehr mitreißend. Ich hatte schon öfter so kurze Moment in denen ich dachte „Moment, das geht doch gar nicht jetzt so ohne Strom.“ Diese Momente dauern zwar nur Bruchteile von Sekunden an, aber allein dass es sie gibt zeigt doch schon, dass man völlig im Buch versinkt.
Außerdem ist die Handlung wirklich erschreckend realistisch. Das Buch scheint wirklich sehr gut recherchiert zu sein und trotzdem verliert es sich nicht in technischen Details. Großartigen Tiefgang bei den Persönlichkeiten der Charaktere in diesem Roman darf man aber auch nicht erwarten.
Von mir gibt es aber auf jeden Fall eine fette Leseempfehlung. Wenn ich so dicke Wälzer nicht nach ein paar Tagen zur Seite lege oder ewig brauche um mal über die 100 Seiten hinauszukommen, hat das schon etwas zu bedeuten.

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5 Kommentare zu “[36/365] Blackout – Morgen ist es zu spät

  1. Das Buch klingt ganz interessant, vielleicht werde ich das auch mal lesen, nachdem ich meine aktuellen Bücher durch habe. Zu den Fotos fällt mir spontan ein, dass das zweite ein typisches „Buchvorstellungs-Foto“ ist :D Da ist das Erste wirklich schon wesentlich kreativer und unterstreicht mMn die düstere Thematik (in zweierlei Hinsicht) ganz gut. So dunkel und du wirkst durch deine helle Haut, den Fokus (und sogar das Armband – ich weiß nicht wieso das) auch so …geisterhaft und flüchtig. Viel Spaß noch weiterhin beim Lesen :)

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