[34/365] Sternenhimmel

[34/365]Kit | 24mm | f/9.0 | 31s | ISO 800

Heute, also gefühlt gestern, dachte ich mir mal, ich mache mal ganz früh mein Foto. Schon länger schwirrte in meinem Kopf die Idee herum, den Sternenhimmel zu fotografieren und da es heute Nacht so schön warm war und noch dazu die Sterne am Himmel strahlten, schnappte ich mir kurz nach Mitternacht Kamera und Stativ und ging raus.
Nachdem ich dann also irgendwo in der Gegen mein Stativ aufstellt und die Kamera gen Himmel richtete und ein Mal auf den Auslöser drückte und zu warten begann, wurde mir schon sehr schnell langweilig.
An dieser Stelle muss ich ernsthaft mal meinen Respekt gegenüber Fotografen aussprechen, die mitten in der Nacht nur mittels des Mondlichtes taghelle Aufnahmen machen!
Es ist wirklich todlangweilig nur dazusitzen (oder stehen) und zu warten, dass die Zeit vergeht. Ich hätte mir ernsthaft ein Buch und eine Taschenlampe mitnehmen sollen. Dann hätte ich es vlt. länger ausgehalten.
Nur hätte dieses Buch einen lustigen Inhalt haben müssen, da mir nach einem Ortswechsel auch noch komische Geräusche Angst einjagten. Da war irgendein Tier oder so, dass ganz komische Geräusche von sich gab. Und so ging ich Schisser dann auch schon relativ schnell wieder nach Hause.
In Sachen Fotografie musste ich außerdem feststellen, dass die Sache mit der Belichtungszeit gar nicht so einfach ist. Schon wenn man 90s belichtet bekommt man leichte Startrails, die aber total doof aussehen, weil es eben nur so ganz kurze Striche sind. Bei 215s (die längste Belichtung, die ich ausprobiert habe) werden die dann schon länger, machen aber auch noch nichts her.
Sollte ich mich irgendwann nochmal raustrauen, packe ich mir vlt. wirklich ein Buch (oder sonst irgendeine Beschäftigung) mit ein und versuche mal richtige Startrails. Vielleicht kann mich das Foto dann auch mehr überzeugen, als mein heutiges Tagesfoto, dass in klein einfach nur schwarz aussieht…

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9 Kommentare zu “[34/365] Sternenhimmel

  1. Dankeschön :) Ein echt interessantes Projekt mit den Startrails… aber da muss man wahrscheinlich gute 15 Min oder so belichten, oder? Finde dein Foto aber trotzdem sehr schön. Und ich bin auch so ein Schisser, wäre bei undefinierbaren Geräuschen nachts auch abgehauen :D

    • Kommt natürlich auf die Länge der Startrails an, aber ich denke auch, dass da so 15 Minuten nötig werden. Da graut es mir ein bisschen vor dem Bildrauschen, aber einen Versuch ist es (irgendwann) noch mal wert^^

  2. Schade, dass man nur so wenige Sterne sieht. Dadurch ist es recht unspektakulär. Aber Nachtfotografie ist sowieso ne schwierige Kiste. Nur den Sternenhimmel habe ich bis jetzt noch nicht fotografiert; lieber mit Umgebung und so gefällt mir besser.

    In der Stadt ist es natürlich einfacher, da hast du überall Lichter und durch die Langzeitbelichtung halt auch schöne Effekte.

    Wenn du draußen in der Natur bist, vielleicht zumindest nach einer Straßenlaterne Ausschau halten, oder darauf achten, dass der Mond die Szenerie erhellt.

    Lange Belichtungszeiten helfen bei totaler Dunkelheit nämlich auch nicht weiter. Wo kein Licht ist, kann auch nichts belichtet werden :D
    Außerdem hast du bei so langen Belichtungszeiten auch das Problem, dass du ein unglaublich ekliges widerliches Rauschen bekommen wirst. Teilweise so schlimm, dass das Bild nicht zu retten ist :-/

    Taschenlampe war schon mal ne gute Idee (im Nachhinein) von dir. Damit kannst du die Bereiche, die du hell haben möchtest anstrahlen. Das Prinzip vom Lightpainting halt auch Objekte angewandt.

    Nachfotografie ist ein total interessantes Thema und man kann viel ausprobieren :)

    • Ich hatte auch eins mit Umgebung, die ich aber einfach nur hässlich fand.
      Ich werde da wohl irgendwann noch mal die Ruhe und Geduld brauchen, da noch mehr zu experimentieren.

      Und danke für deinen ausführlichen Kommentar.

  3. Pingback: Projekt 365 – Mein Jahresrückblick | Le rêve éveillé

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