Tür wird Regal – Wie alles begann

Es begann mal damit, dass ich meine Schränke nicht besonders schön fand / finde. So kam der Wunsch in mir auf, genau diese gegen schönere auszutauschen. Dann wiederum gesellte sich die Idee dazu die Tür, die sich hinter einem der beiden Schränke verbarg zu nutzen, aber eben nicht als Tür im klassichen Sinne. Was will ich schon auf dem staubigen, ungemütlichen Dachboden?
Jedensfalls hatte ich dann die Idee ein Regal daraus zu machen. Wie schmal so ein Türrahmen doch ist, war mir damals noch nicht klar. Das hat mich schlussendlich aber trotzdem nicht von meinem Vorhaben abgebracht.



So habe ich dann irgendwann diesen Sommer damit angefangen den einen Schrank auszuräumen, einiges wegzuschmeißen und den Rest in der Hauptsache unter mein Bett zu packen – das hat auch ganz schön gedauert. Ich hatte ja auch noch die Idee, den Kram bei ebay zu verkaufen, was mir nach hin und her rechnen und überlegen, nicht mehr sinnvoll erschien. Ein paar Bücher und alte CD-ROMs und ähnliche Spiele habe ich dann für recht wenig Geld an Momox geschickt. So bekam ich dann ohne großen Aufwand für 22 Artikel, die ich kein Stück vermisse, doch noch etwas über 30€. Nicht viel, aber auch Geld. Also bevor man’s wegschmeißt…

Na ja, anschließend habe ich dann den Schrank soweit möglich auseinandergebaut und ihn vom anderen Schrank getrennt. Schrank von der Wand rücken, Lage auf dem Dachboden checken und Schrank durch die tür auf den Dachboden abtransportiert. Dort wieder alles aufgebaut, Tür zu und tschüß Schrankmonster!

Dann ging es daran aus der Tür ein Regal zu machen. Also schön ausgemessen, ab in Baumarkt und dort Bretter zuschneiden lassen. Spätestens dort realisierte ich dann auch wie wenig 10cm wirklich sind. Zu Hause angekommen, musste ich dann feststellen, dass ich offensichtlich zu dumm dazu war, die Breite eien Tür zu messen. Die Bretter waren zu breit, wenn auch nicht viel, sie passten bei bestem Willen nicht. Aber wozu hat meinen einen Papa?! Ich also noch mal gemssen und dann von ihm kürzen lassen. Ich hatte extra oben und unten gemssen, da ich dachte, dass das evtl. verschieden sein könnte oder was auch immer. Nun komme ich mit den Brettern wieder in mein Zimmer und stelle fest, dass der Türrahmen ganz komisch geformt sein musste. Oben musste ich das Brett reinkloppen wie sonst was und so hält es nun auch bombenfest. Die beiden unteren haben jetzt noch Luft, wobei diese Luft direkt an der Tür auch weniger ist als „im Raum“.

Fortsetzung folgt…

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9 Kommentare zu “Tür wird Regal – Wie alles begann

  1. ich kann verstehen, warum du dein schrankmonster los werden wolltest. ;)
    das mit den brettern hört sich aber verdächtig nach einer geschichte an, die auch mir hätte passieren können. ^^ wie du schon schreibst: für was hat man einen papa. die männer auf dieser welt müssen sich hin und wieder auch beweisen.
    ich bin gespannt wie das alles ganz fertig aussieht.

    dankeschön!
    ja, die vier jahre sind schon eine verdammt lange zeit. hätte ich nie gedacht… aber eigentlich ging dann doch alles ganz schnell vorbei. die zeit hat es so an sich unglaublich schnell zu verfliegen.
    ein wenig stolz bin ich schon darauf, so lange mit diesem blog und dieser domain durchgehalten zu haben. hat auch was. ;)

    die regenbögen sind tatsächlich nur eine witzige spinnerei. wobei ein paar fotos damit ganz gut geworden sind… zumindest kommt man sich, beim blick durch den sucher, so vor als hätte man drogen genommen.

  2. Naja eigentlich mach ich mur nur Stress wegen Mathe. Die letzten zwei Kurse hab ich schon unterpunktet und dieses Jahr wird es sicher wieder so sein. Und BWL steht auch auf der Kippe. Alle anderen Fächer sind top, ich hab nur Angst irgendwie nicht zugelassen zu werden.

  3. ich versteh dich da sehr gut. ;) ich bringe für solche aktionen auch immer nur eine gewisse zeitdauer über genügend motivation mit. die verabschiedet sich unter umständen wieder recht schnell. ^^ ich bin aber wirklich gespannt wie das endergebnis dann aussieht.

    das stimmt. die ganze szene ist ein bisschen schnelllebriger geworden. die meisten blogs halten nicht sonderlich lange durch. natürlich gibt es bei mir jetzt vieeel seltener ein neues layout und die abstände zwischen den blogposts werden unter umständen schon mal recht lang, aber dafür versuche ich mir mehr mühe mit dem inhalt und den fotos zu geben. letztlich ist das ganze ein hobby und soll spaß machen, nicht wahr?
    das mit den vier jahren ist aber schon irgendwie krass… die zeit vergeht so schnell. ^^

  4. Also ich find das Schrankmonster eigentlich ganz nett ^^ und es ist wahrscheinlich wesentlich praktischer als deine Türrahmenkonstruktion ;) Trotzdem bin ich sehr gespannt darauf sie mal zu sehen, nachdem du sie vor einer ganzen Weile das erste Mal erwähnt hast ^^

    Der Point.

    • Praktischer ganz sicher, aber auch nicht so schön. Außerdem habe ich es ja geschafft, die Dinge, die vorher im Schrank waren woanders unterzubringen oder zu entsorgen, was ich sehr befreiend fand.

  5. Ich hab lange Zeit eine Tür als Kleiderschrank benutzt. Von der Rückseite war sie mit Holz verschlossen. Allerdings war meine Tür auch deutlich tiefer, soweit ich das jetzt auf den Fotos einschätzen kann. War eigentlich ganz cool, weils recht platzsparend war und irgendwie auch sehr individuell ist :) Inzwischen wird die Tür aber wieder als richtige Tür benutzt ^^

    • Das finde ich auch sehr cool. Mit einem 10cm schmalen Türrahmen ist soetwas aber unmöglich. Da muss deiner wirklich um einiges tiefer gewesen sein.

      • Ja, deutlich ;)
        Ich schätze jetzt mal so grob auf 50cm Tiefe. Ein Kleiderbügel konnte knapp nicht gerade drin hängen. Ist also schon recht tief, weils ursprünglich mal eine Außenmauer war und daher seeeehr dick ist ^^

  6. Pingback: [226/365] 3 Jahre “Le rêve éveillé” | Le rêve éveillé

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