Die Stadt der Blinden

Inhalt: In Fernando Meirelles‘ Verfilmung von José Saramagos Roman „Die Stadt der Blinden“ passiert es schnell und ohne Vorwarnung – eines Tages erblinden die Menschen einer ungenannten Stadt einer nach dem anderen. Niemand kennt den Grund, es passiert einfach, es scheint ansteckend zu sein, ein Seuche. Die Betroffenen werden in Quarantäne-Lagern zusammengepfercht und sich selbst überlassen, bis zu viele betroffen sind, irgendwann sind es alle. Eine einzige Frau behält ihr Augenlicht, doch sie sagt es nicht, um ihren Mann – einen Augenarzt – in das Lager begleiten zu können. Sie sollte den anderen gegenüber im Vorteil sein, aber sie muss ihr Geheimnis wahren, will sie nicht ihr Leben riskieren an diesem gesetzlosen Ort, wo sehr bald Chaos, Hass und Gewalt regieren.

Meine Meinung: Ich hatte vorher noch nie etwas von diesem Film gehört, aber für mich hatte sich die Story sehr interessant und spannend angehört, weshalb ich mir diesen Film kaufte.

Sicherlich ist die ganze Geschichte nicht besonders realistisch, aber darum geht es hier einfach nicht. Vielmehr geht es darum zu zeigen was mit den Menschen passiert, wenn einem eine solche Selbstverständlichkeit, wie eben das Augenlicht, genommen wird. Eben zu zeigen wie Menschen in solchen Ausnahmesituationen reagieren.

Der Film ist eher ein sozialkritischer Film, der zum Nachdenken anregen soll, als ein superunterhaltsamer Actionstreifen. Das war mir als ich ihn gekauft habe so auch nicht klar, aber er hat mir trotzdem gefallen.

Die Schauspielleistungen finde ich persönlich wirklich beachtlich. Ich fand sie alle sehr überzeugend. Auch die gesamte Athmosphäre kommt im Film durch Bild und Ton sehr gut rüber, sodass ich den Film insgesamt wirklich gelungen und fesselnd finde. Ich war auch nach dem Ende des Fiom immernoch voll in der Story drin, sodass er wohl wirklich gewirkt und sein Ziel erreicht hat.

Was ich allerdigns zu kritisieren habe, ist die Altersbeschränkung. Ob sie nun wirklich falsch ist, finde ich auch schwer zu beurteilen, aber teilweise dachte ich im Film wirklich, dass der auch gut ab 16 sein könnte und nicht schon ab 12. Also teilweise sind schon echt krasse Szenen drin.

Advertisements

4 Kommentare zu “Die Stadt der Blinden

  1. Von dem Film habe ich auch schon gelesen, ihn aber noch nicht gesehen.

    Gestern hatte ich ein Fotoshooting (mit einer anderen Kamera^^)! Meine beste Freundin und ihr Freund haben sich von mir ablichten lassen. Es sind echt coole Fotos bei rausgekommen. Ich werde zwar wahrscheinlich keins davon bloggen, aber wenn du magst, zeig ich dir gerne ein paar von den besten irgendwie per mail oder so. =)

    So, muss mich langsam fertig machen. Gehe zum Fußballgucken zu Freunden. Holland!!!! :D Obwohl Holland natürlich gegen Deutschland im Finale verliert…. xD

  2. Ich wollte den Film auch schon immer mal gucken.. bin aber hin- und hergerissen, weil ich das Buch kenne und sehr schätze. Und Buchverfilmungen sind ja selten wirklich gut.

  3. den film wollte ich schon länger mal sehen! aber irgendwie ist mir dann nach der vorschau im kino oder TV der name wieder entfallen… nachdem ich das so von dir gelesen habe, denke ich, dass ich ihn mir bald ausleihen werde.

    oh ja, bei uns gehts immer lustig zu. und spannend sind unsere shootings immer. vor allem für die zuschauer…^^ das komplette bild werde ich schon bald zeigen, aber momentan weiß ich noch nicht für welches ich mich entscheiden soll…^^
    dankeschön. ja es wäre zu schade, wenn wir nicht wieder heil zurück kämen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s