Im Tiergehege

Ohne TitelAchtung, ab sofort wird es nur noch schöner, niedlicher und flauschiger. 

Ein schöner Tag Anfang Mai, die Sonne scheint, es ist Wochenende und man hat ja sonst nichts zu tun. Also ging es mit einer Freundin ins örtliche Tiergehege, wo ich die über 2 1/2 Jahre vorher eher einen Bogen herum gemacht hatte. Ohne Titel

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Wie ich mein Umzugschaos mit neuer Wanddeko aufstockte*

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Seit fast 3 Jahren lebe ich nun in meiner eigenen Wohnung und in meinem Wohnzimmer hat es abgesehen von meinem legendären Weihnachtsbaum und einem Farbkreis, den wir in der Schule erstellt haben, nie irgendetwas als Deko an die Wand geschafft. Traurig aber wahr, zumal ich mit meiner Arbeit im Fotolabor quasi an der Quelle saß.

Ich konnte mich aber auch nie so recht für ein Motiv entscheiden…den entscheidenen Anstoß gab nun die Gelegenheit, die Produkte von Prentu zu testen, sodass ich mich endlich dazu entschiedenen habe, ein eigenes Bild an die Wand zu bringen.
Zwar bin ich gerade dabei, meine Sachen zu packen und werde Ende des Monats aus meiner Wohnung ausziehen, sodass der Zeitpunkt vielleicht eher suboptimal ist, aber man freut sich ja trotzdem über den Anblick eines so tollen Produkts und in Zukunft werde ich ja auch wieder Wände haben, die ich dann direkt mit dem Bild schmücken kann.

Noch nie von Prentu gehört?
Prentu ist ein Online-Fotoservice, der so ungefähr alles anbietet, was man sich so vorstellen kann. Von ganz normalen Fotoabzügen über Fotobücher, Karten, Kalender, Fotogeschenke wie z.B. Tassen, Mousepads oder Handyhüllen bis hin zu Wanddeko, wobei es auch dort verschiedenste Oberflächen wie z.B. Leinwand, Holz oder auch Fototapeten gibt.

Selbst habe ich mich für ein Foto auf Acrylglas in der Luxusversion und einer Größe von 40x60cm entschieden.
Dabei wird das Bild direkt auf eine 5mm starke Acrylglasplatte gedruckt und mit einer deckenden Folie auf der Rückseite überzogen, sodass es von hinten nicht mehr lichtdurchlässig ist. Das soll dem Bild einen höheren Kontrast, klarere Farben und generell einen schärferen Eindruck verleihen.
Außerdem wird hinten ein Aluminium-Rahmen montiert, mit dem sich das Bild ganz einfach aufhängen lässt.

Die Bestellung funktioniert total einfach:
Man wählt das gewünschte Produkt aus, es öffnet sich der Editor und schon kann man sein(e) Bild(er) vom Computer hochladen. Neben dem Bild gibt es dann auch eine Anzeige über die Bildqualität, sodass man angezeigt bekommt, wenn die Auflösung für die gewählte Größe nicht ausreicht. Diese lässt sich ganz einfach und jederzeit im Editor ändern und sogar das Produkt lässt sich hier noch ändern, sodass der Editor nicht neu gestartet werden muss, wenn man vielleicht anstatt einer Leinwand doch lieber das Acrylglasbild haben möchte.
Alles in allem wirklich einfach und intuitiv aufgebaut.

Auch die Lieferung ging super schnell, obwohl das Paket sogar aus der Niederlande kam.
Ich hatte an einem späten Donnerstagabend bestellt, bekam Montag eine Versandbenachrichtigung und hielt meine Bestellung schon am Dienstag in den Händen. So schnell hatte ich kaum damit gerechnet.
Eingepackt war das ganze übrigens in einem Wickelkarton, gut gepolstert mit Luftpolsterfolie, einer weiteren Hülle und die Ecken waren nochmal mit Plastikecken geschützt. Auf der Oberfläche war außerdem noch eine (blaue) Schutzfolie. Diese Folie hat mich auch erst irritiert, als ich noch am Auspacken war und nur das grüne Bild gesehen habe, wo ich doch eigentlich ein eher gelbes bestellt hatte.
Insgesamt also wirklich gut verpackt, ich hätte nur das Klebeband außen noch fester drumgewickelt, das schien mir etwas locker, aber das ist nur ein winziger Kritikpunkt nebenbei. Es ist ja alles gut und heil angekommen.

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Wie sieht denn nun das Produkt aus?
Ich bin wirklich zufrieden. Die Druckqualität ist super, scharf wie im Original und die Farben sind auch super. Im direkten Vergleich habe ich zwar den Eindruck, dass die Farben auf dem Bildschirm etwas kräftiger und leuchtender sind, aber das lässt sich auch auf die unterschiedliche Darstellungsweise bzw. durchs Druckverfahren begründen – das möchte ich an dieser Stelle aber nicht weiter ausführen, sollte an dem Thema weiteres Interesse bestehen, könnte ich aber gesondert mal etwas darüber schreiben.
Außerdem fällt diese geringe Abweichung am Wandbild ohne Vergleich überhaupt nicht auf. Die Farben erscheinen klar und leuchtend.
Durch den Aluminiumrahmen auf der Rückseite, braucht es – zumindest bei dieser Größe, bei wirklich großen Bildern sieht das sicher noch mal anders aus – auch nur einen Nagel in der Wand und schon hängt das Bild.
Als ich das Bild dann an der Wand hatte und die Oberfläche nochmal genau betrachtet habe, habe ich dort ein paar winzige Macken im Glas gefunden. Das ist natürlich ein wenig schade, aber fällt wirklich nur auf, wenn man sich direkt davor stellt und nach dem Fehler sucht.
Alles in allem bin ich wirklich zufrieden und kann sowohl den Dienstleister Prentu als auch das Produkt selbst nur weiterempfehlen.

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Und sonst so?
Ich hatte noch ein paar Fotoabzüge bestellt. Schade finde ich, dass Prentu nur Fotos auf glänzender Oberfläche anbietet – persönlich finde ich matte Abzüge einfach schöner – die Qualität ist aber gut. Da kann man nicht meckern. Allerdings sollte man aufpassen, wenn die Bilddateien schon eine eher geringe Auflösung haben. Da habe ich zwar keine Vollkatastrophe erlebt, aber laut Editor war bei allen Bildern die Qualität völlig ausreichend und doch empfinde ich die Qualität bei den kritischen Dateien auf dem Abzug schlechter als auf meinem Bildschirm. Möglicherweise sollte man also doch nicht blind auf die Qualitätsanzeige vertrauen.


*das Acrylglasbild wurde mir kostenlos von Prentu zur Verfügung gestellt, ihr könnt euch aber darauf verlassen, dass die geäußerte Meinung ganz allein meine ist

“Lesen in die Nacht rein!”

lesenacht

Sehr zufällig bin ich gerade über den Updatepost von Annabel zur Lesenacht von Bücherduft gestolpert und weil ich gerade nicht wirklich etwas besseres zu tun habe, bin ich mal ganz spontan dabei.

20:22 Uhr

Wo machst du es dir heute gemütlich und mit wem? Zeig uns dein Gemach und stell uns deine Protagonisten in deinem aktuellen Buch vor!

Ich mache es mir auf meinem chilligen Schreibtischstuhl – oder auch erstmal auf der Fensterbank – gemütlich, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass ich im Bett nur einschlafe.
Ich lese Harry Potter and the Philosopher’s Stone und beginne auf Seite 121 – es ist auch gar nicht peinlich, dass ich gerade feststelle, dass ich mit dem Buch schon vor fast einem Jahr bei einer Lesenacht dabei war und es bis heute nicht beendet habe…
Ich glaube, meine Protagonisten muss ich auch nicht lang und breit vorstellen. Wer kennt Harry Potter, Ron Weasley und Hermione Granger schon nicht wenigstens ganz grob?!

Ein Protagonist, der euch zum Schwitzen bringt! Nennt mir den heißesten Protagonist oder die heißeste Protagonistin!

Keiner…ich mein, das sind ja auch noch Kinder.

21:07 Uhr

Ein Charakter der euch in Rage bringt. Erzählt mir von dem Protagonist/der Protagonistin, der/die euch am meisten nervt!

Aktuell: Draco Malfoy, dieses dumme, nervige, verwöhnte und hinterhältige Kind.
Ansonsten zuletzt ein gewisser Matías aus Anleitung, um die Welt zu retten, wobei das alles erst zum Ende hin kam und einfach generell eine dumme und unglaubwürdige Wandlung war. Ewig kommt der Herr nicht über den Tod seiner Frau weg, beschuldigt dafür einen Arzt, der genauso kaputt ist wie er, hält diesen dann gefangen, wo auch nichts bei rumkommt und plötzlich tut ihm das alles schrecklich Leid und alle haben sich lieb.

22:00 Uhr

Die große Frage um den SuB: Klein oder groß? Was ist besser?

Bin da eher für klein. Man sollte meinen mehr Auswahl wäre besser, aber ich habe immer so meine Probleme mich zu entscheiden und finde es eigentlich am angenehmsten keinen SuB zu haben – was allerdings nicht schon länger nicht zutrifft. Dann kann man sich ein neues Buch besorgen und sofort damit anfangen ohne erst überlegen zu müssen und meist ist mein Interesse am Buch direkt beim Kauf auch sowieso am höchsten, sodass sich das einfach anbietet.

23:03 Uhr

Nennt mir ein Buch, dass euch so emotional berührt hat, dass ihr was geändert habt an euer Lebensweise, Denkweise etc.

Mein Leben komplett verändert hat wohl noch kein Buch, aber Blackout von Marc Elsberg und Splitterfasernackt von Lilly Linder sind definitiv zwei Bücher, die ich als sehr intensiv empfand und die mich wirklich sehr zum Nachdenken angeregt haben.

Das war dann auch schon die letzte Frage von Sara. Bevor ich schlafen gehe, wird es aber definitiv noch ein Update zum Stand der Dinge geben.

00:09 Uhr
Seite 157 gelesen und ich mache hier für heute Schluss. 37 Seiten klingen jetzt nicht besonders viel, aber na ja…ich bin soweit zufrieden. Habe mich zwischendurch auch noch gut von anderen Dingen ablenken lassen.
Allen Teilnehmern, die noch weiter dabei sind, weiterhin viel Vergnügen!

Türen und Fenster

Ohne TitelVon einem Frühlingsspaziergang, von dem ich im letzten Artikel bereits Fotos gezeigt habe, sind auch noch ein paar Architekturaufnahmen entstanden, die ich dort nicht zwischenschmeißen wollte. Ich habe ja irgendwie ein Faible für Fenster, Türen und niedliche, ländliche Architektur. Und am faszinierendsten fand ich dieses Haus, das zumindest so im Ausschnitt überhaupt nicht nach deutschem Dorf aussieht mit der Palme und der ansonsten auch eher kargen, wenig grünen Vegetation. Irgendwie löst das Bild bei mir unfreiwillig Urlaubsgefühle aus und ich hoffe die kommen bei euch auch an. Ohne Titel

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Frühlingserinnerungen

Ohne TitelWir befinden uns mitten im Hochsommer und die Temperaturen sinken schon seit Tagen selbst nachts kaum unter die 20-Grad-Marke. Tagsüber werden es dementsprechend grundsätzlich über 30°C und ich mag mich überhaupt nicht mehr bewegen. Nun ja. Ich habe mich jetzt mal mit Bildern von Mitte April auseinander gesetzt. Seit dem Ende des 365-Tage-Projekts fotografiere ich tatsächlich kaum noch. Irgendwo im Hinterkopf habe ich das Selbstportrait-Projekt, aber auch das stockt gerade wieder und so hält die Kamera hauptsächlich zu dokumentarischen Zwecken her. In diesen 4 Monaten hat sich aber trotzdem noch einiges angesammelt, das ich euch noch zeigen möchte und werde. Zunächst eine Ladung Frühling von Tagen, an denen man sich über die länger werdenden Tage, das zurückkehrende Licht, die grünende und blühende Natur und die angenehme Wärme freute. Ohne Titel
Dieses Bild entstand am Rande eines Supermarktparkplatzes, wo ich wenig stabil auf dem Bordstein stand und versuchte möglichst nah an die Blüten am Baum heranzukommen. Fotografiert habe ich mit meinem 18-35mm Objektiv, womit man schon echt nah an solch kleine Objekte gehen muss, um sie formatfüllend abbilden zu können.
So hatte ich die Blüten dann scheinbar wirklich schon fast auf der Linse kleben, als mich da plötzlich einer von der Seite anquatschte, ich solle aufpassen, dass die nicht beißen.
Ich kann euch beruhigen, für gewöhnlich sind das – die Blüten – sehr angenehme und friedliche Zeitgenossen.

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Dieser Katze – dessen Namen ich wieder verdrängt habe – sind wir anfangs eher verzweifelt hinterhergelaufen, weil sie nicht so recht stillhalten wollte, aber dann lies sie sich doch noch seelenruhig im Gras nieder, sodass man sie streicheln und ungehemmt fotografieren konnte. Mega gut^^
Irgendwann kam dann auch die junge Besitzerin an und hat uns alles mögliche über ihre Katzen erzählt. Sehr süß die Kleine.

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Wie die Zeit vergeht

Ohne Titel18-35mm | 35mm | f/1.8 | 1/40s | ISO 125

Was für eine Standard-Aussage, aber es stimmt doch.
Wie oft fragen wir uns, wo die Zeit schon wieder hin ist? Spätestens zu Weihnachten und Silvester fragt sich doch jeder, wo das Jahr geblieben ist. Aber auch zum Monatswechsel merkt man das gerne mal.
Oder wenn sich ein Lebensabschnitt dem Ende zuneigt und ein ganz neuer bevorsteht. Und damit bin ich mitten drin, in meiner aktuellen Situation.

Wo sind die letzten drei Jahren geblieben? Wie kann es sein, dass ich jetzt wirklich mit meiner Ausbildung fertig bin und meinen Ausbildungsbetrieb wohl nie wieder betreten werde?
Vor zwei Wochen hatte ich gerade meine Abschlussprüfung hinter mir, habe die ersten drei Zusagen fürs Studium bekommen, bin ausgerastet vor Freude über die neue Perspektive im Leben und so egal, wie mir die Prüfung zwischenzeitlich mal war, wollte ich sie nun doch nicht mehr verkackt haben und meinen Ausbildungsbetrieb einfach nur noch hinter mir lassen.
Natürlich war dort nicht alles schlecht, aber nach einigen Ungereimtheiten, immer neuen widersprüchlichen Möchtegern-Fakten und unzähligen Diskussionen, die ich wahrscheinlich auch noch ewig weiterführen könnte, bin ich einfach froh, weg zu sein.
Ich bereue den Schritt, diese Ausbildung über 300km von meiner Heimat entfernt zu machen und dafür auszuziehen kein Stück, auch wenn es jetzt beruflich in eine andere Richtung gehen soll.

Am Freitag – vor zwei Wochen – gab es dann jedenfalls auch direkt die Ergebnisse der Prüfung. Wie auch meine Mutter feststellen musste, war meine Freude darüber viel gedämpfter als jegliche Freude am Vortag beim Betrachten der Zulassungsbescheide. Irgendwie bin ich tatsächlich einfach davon ausgegangen, dass das geklappt hat. Zwar bin ich nicht freudestrahlend und völlig zufrieden mit meiner Leistung aus der Prüfung gegangen, aber man wollte uns da nie wieder sehen und für ein “bestanden” musste es definitiv gereicht haben. Hat es auch und damit galt meine Ausbildung dann am Freitag als beendet.
Völlig ohne feierlichen Charakter gab es am letzten Tag zwar einen Blumenstrauß, aber das wars dann auch. Die Zeugnisse kamen per Post. Möglicherweise ein Grund, warum mir irgendwie der “richtige” Abschluss und das Gefühl es wirklich geschafft zu haben, fehlt. Man hat sich verabschiedet und ist einfach gegangen. Das wars. Einfach so vorbei.

Ganz genau drei Jahre ist es jetzt her, dass ich meine Wohnung, die damals noch eine Baustelle war, besichtigt habe und ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen, wie beschissen es mir damit ging. Die Wohnung war zwar ein wunderschöner Glücksgriff, aber ich wollte nicht ausziehen, ich wollte nicht von zu Hause weg und konnte mir nicht vorstellen, hier ganz alleine zu leben. Ja, die Situation hat mir echt verdammte Angst und viele viele Bauchschmerzen bereitet.

Doch ich habe die ganze Sache durchgezogen, bin stolz darauf und nun sitze ich hier und die ganzen Gefühle kommen irgendwie wieder hoch. Nur andersherum, falls das geht und man das so sagen kann.
Ich bin total gespannt aufs Studium und alles Neue, habe da zwar auch echt Respekt vor, aber ich bin mir auch gar nicht sicher, ob das alles in meinem Hirn überhaupt schon angekommen ist.
Hier jetzt aus der ersten eigenen Wohnung, die ich wirklich liebe und am liebsten mitnehmen würde, wieder auszuziehen, ist total merkwürdig. Ich will hier nicht weg und wieder – wenn auch nur vorübergehend – bei meinen Eltern einziehen.
Gerade in den letzten Monaten hatte ich hier abseits der Arbeit einfach eine total gute Zeit und ich wünschte, das würde jetzt nicht so plötzlich enden. Das hätte so auch gerne noch viel länger gehen dürfen, aber das Leben hält da noch andere Pläne für mich bereit. So richtig vorstellen, kann ich mir das alles noch nicht, aber zum Ende des Monats werde ich hier definitiv ausziehen und ich weiß jetzt schon, dass der endgültige Abschied nicht einfach werden wird.


Wer jetzt noch Interesse an Infos zum Bild hat: Passend zum Titel dieses Artikels, ist das Bild noch aus dem März und es war das letzte in meiner täglichen Strähne, die ich ja nach dem 365-Tage-Projekt noch ein paar Tage weitergeführt hatte.

LGC 24/52 – Temperature

Cooling Down18-35mm | 35mm | f/2.2 | 1/40s | ISO 400

Juhuuu, ich lebe noch.
Meine über zweiwöchige Abwesenheit war mal wieder nicht geplant, aber ich habe / hatte echt viel um die Ohren mit meiner Abschlussprüfung und dem “Danach”.
Vor einer Woche hatte ich nun also meine Prüfung und am Freitag gab es dann die erlösende Nachricht, dass diese bestanden wurde. Damit bin ich jetzt offiziell Fotomedienlaborantin, werde nun aber mit einem Studium beruflich eine andere Richtung einschlagen.

So viel dazu.

Oben seht ihr nun Foto Nr. 24 aus dem Selbstportrait-Projekt Let’s Get Creative zum Thema Temperature. Die Idee dazu entstand an einem sehr heißen Tag aus der Sehnsucht nach etwas Abkühlung.
Tatsächlich umgesetzt habe ich das ganze allerdings als es mal wieder etwas kühler war.
Für das Eis war das ganz sicher auch besser so. Ich hatte so schon meine Probleme, dass es nach ein paar Versuchen anfing zu tauen und tropfte.

LGC 23/52 – Simplicity

Simplicity18-35mm | 35mm | f/2.8 | 1/40s | ISO 400

Simplicity. Einfachheit. Ohne große Bedeutung und dementsprechend auch ohne große Worte.

Ich könnte nun auch sagen, dass ich mich im Prüfungsstress befinde – nächste Woche wird es endgültig ernst und bis dahin ist auch noch eine recht umfangreiche Arbeitsprobe anzufertigen. Nachdem man mir am Freitag aber mit einer Hiobsbotschaft kam und ich mich am Wochenende gefühlt habe, als stünde ich direkt am Abgrund, geht es mir aktuell wieder ganz gut und ich sehe der Prüfung jetzt mal relativ gelassen entgegen. Es kommt wie es kommt und das Leben geht weiter. Wie auch immer genau.
An dieser Stelle darf man mir aber gerne die Daumen drücken, dass es mit meinem Wunschstudienplatz klappt. Am liebsten direkt über die Wartezeit, sodass ich möglichst schnell Bescheid weiß^^

LGC 22/52 – Love

Strawberries Can't Break My Heart18-35mm | 35mm | f/2.5 | 1/40s | ISO 250

Liebe. Das ist so ein großes, komplexes Thema. Es ließ mich auch eher weniger an (alleinige) Selbstportraits denken, aber was will man machen, wenn man nun mal allein ist und sich auch niemanden extra fürs Foto engagieren will?!
Passend zur Jahreszeit habe ich das Thema also meinem Lieblingsobst gewidmet. Denn gibt es im (Früh)Sommer irgendetwas besseres als frische Erdbeeren? Die süßen, roten Früchtchen – die offiziell keine Beeren, sondern Sammelnussfrüchte sind, der Klugschiss will jetzt mal kurz eingeschoben werden – haben mich noch nie enttäuscht und damit sind sie hier doch genau richtig.

Bleeding LoveOhne Titel

LGC 21/52 – Juxtapostion

Juxtaposition18-35mm | 29mm | f/2.5 | 1/800s | ISO 100

Juxtaposition – ein Wort dessen Bedeutung ich vor dem Projekt nicht ansatzweise kannte. Ich habe es gelesen und dachte nur ‘Hä?’. Also gegoogelt und ein bisschen schlauer geworden.
Bis heute bin ich mir aber nicht so ganz sicher, ob ich das richtig verstanden habe. Meine Idee war jedenfalls, irgendetwas absurdes / komisches zu machen. Soo absurd – ich habe auch das Gefühl, ich finde hier nicht das richtige Wort – ist es nun auch nicht geworden, aber halt ein bisschen Stilmix^^
War auch wieder sehr lustig, sich in ein schickes Kleid zu schmeißen, die klobigen Vans dazu, Skateboard, Stativ und Kamera unter den Arm geklemmt und raus damit in die Öffentlichkeit.

Ohne Titel

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