LGC 12/52 – Senses

Senses

Senses war nun so ein Thema, mit dem ich irgendwie nicht so viel anfangen konnte und nicht besonders kreative Einfälle hatte, aber man hat ja nicht ewig Zeit – bin mit dem Bearbeiten schon so weit hinterher, was ich selbst kaum verstehe – und muss jetzt einfach mal aufholen.

LGC 11/52 – Time

Birthday Girl

Ich hatte da ja noch ein Projekt, das irgendwie gerade ein wenig ins Stocken geraten ist. Die Fotos, die im Kasten sind, warteten auf ihre Bearbeitung und dann hänge ich auch noch mit dem Fotografieren oder besonders mit den Ideen hinterher.

Kommen wir aber erstmal zum 11. Thema “Time”.
Bei der Zeit dachte ich zunächst viel an Uhren. Eine konkrete, umsetzbare Idee – ohne zunächst einen Uhrenladen auszurauben – kam mir da jedoch nicht. Selbst habe ich nämlich genau eine Armbanduhr, keine Wanduhr und sonst nur noch unfotogene Digitaluhren an Radiowecker und Mikrowelle.
Während ich also noch über dieses Thema sinnierte, näherte sich mein 365-Tage-Projektende und damit auch mein Geburtstag immer mehr.
Damit häuften sich auch die Gedanken, wie krass schnell die Zeit vergeht und ich fand Gefallen daran, das Geburtstagsthema einfließen zu lassen. Spätestens am eigenen Geburtstag – und an Weihnachten und Silvester / Neujahr – merkt doch jeder, wie schnell die Zeit schon wieder vergangen ist und jedes Jahr wieder das selbe.

So bin ich dann also zwei Tage nach meinem Geburtstag in den Supermarkt, habe mir dort Muffins gekauft, habe da so eine Kerze reingesteckt, die ich noch in den Tiefen meiner Küchenschränke gefunden habe und habe mir das Fotografieren dann viel umständlicher gemacht, als es eigentlich hätte sein müssen.
Das fällt einem aber natürlich erst viel später ein.
Den blöden Muffin hielt ich nämlich in der Hand, was man im Endergebnis ja höchstens noch erahnen könnte und entsprechend schwierig war das wieder mit dem Fokus.
Ich hätte ihn auch einfach abstellen, drauf fokussieren und dann dahinter rumhampeln können. Und um abschließend alle Illusionen zu zerstören, muss ich auch noch erwähnen, dass das Bild, das ihr oben seht, aus zwei Fotos zusammengesetzt ist. Scharfe Kerze auf unscharfem Ich. So ähnlich gab es das zwar schon, aber die Kerze erschien mir noch besser.

366? – Kindergeburtstag

Der Blog schläft ein. So war das eigentlich nicht geplant und es ist auch nicht so, als hätte ich kein Material mehr. Tatsächlich habe ich auch nach dem Projektende erstmal einfach weiter fotografiert. Ganz ohne Zwang.
An meinem Geburtstag musste erstmal mein schokoladiger Wunderkuchen dran glauben, während ich auf meinen Besuch wartete.

Birthday Cake

Neben viel Schokolade waren übrigens auch Mandeln drin, also nicht nur bunt und lecker, sondern auch noch unfassbar gesund. Wenn man sich schon nicht gegen das Älterwerden wehren kann, dann doch wenigstens gegen das Erwachsenwerden.

Birthday Cake

Birthday Cake

PS: An der Projekt-Zusammenfassung arbeite ich noch. Kann allerdings noch eine Weile dauern, zumal ich gerade insbesondere daran arbeite, Versäumnisse der letzten Monate im Bezug auf die Ende des Monats anstehende theoretische Abschlussprüfung zu kompensieren.

“Liebster-Award”

liebster-award1

Anna und Kathrin von Two Little Lives haben mich schon Anfang des Monats für den “Liebster-Award” nominiert. Vielen Dank dafür!

Rein informativ hier mal die Spielregeln:

  • Bedanke Dich bei dem Blogger, der dich nominiert hat und verlinke seinen Blog
  • Zeige, dass Dein Artikel zum Blogstöckchen “Liebster Award” gehört
  • Benutze dazu gerne das Awardbild
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurden.
  • Formuliere selbst 11 neue Fragen.
  • Nominiere bis zu 11 weitere, noch recht unbekannte Blogger und bitte sie, Deine Fragen zu beantworten.
  • Informiere den jeweiligen Blogger über die Nominierung.
  • Wie immer spare ich mir das Weitergeben, falls ihr auf der Suche nach sehenswerten Blogs seid, scrollt mal nach unten, da habe ich ein paar verlinkt – könnte ich btw. aber auch mal aktualisieren.

    Nun zu den 11 Fragen:

    1. Warum bloggst du?

    Weil es mir Spaß macht und eine tolle Möglichkeit ist, seine Fotos zu präsentieren, Feedback zu bekommen und sich mit anderen auszutauschen.

    2. Hat der Name deines Blogs eine Bedeutung?

    Ja, schon, aber so wirklich passend finde ich ihn nicht mehr. Entstanden ist er schließlich auch schon vor vielen vielen Jahren. Da war ich schätzungsweise 15.
    “Le rêve éveillé” ist französisch und heißt “Der Tagtraum”. Der Gedanke dahinter war mal, dass ich halt eine nachdenkliche / verträumte Person bin / war und da war ich eben auf der Suche nach einem passenden Namen. Französisch deshalb, weil ich die Sprache einfach sehr mag.

    3. Inwieweit planst du für den Blog und die Artikel?

    Ich plane nur sehr wenig. Gerade im vergangenen Jahr, war auch nicht viel mit Planung. Da wurden eben täglich Fotos geschossen und die “mussten” dann veröffentlicht werden. Zeit, um noch groß irgendetwas zu planen außer der Fotos ist da wirklich nicht.

    4. Wenn du für einen Tag in den Körper einer anderen Person schlüpfen könntest, wer wäre das und warum?

    Gute Frage. Auf jeden Fall sollte es ein männlicher Körper sein, einfach um mal zu sehen, wie das so ist.

    5. Über welches Ereignis hättest du besser nicht lachen sollen und warum?

    Da fällt mir nichts zu ein – außer einer unpassenden Jesus-Bemerkung gegenüber einer überaus religiösen Vorgesetzten. Nur war das kein Ereignis über das ich gelacht habe.

    6. Was ist deine schönste Erinnerung?

    Ich will hier nun nicht zu persönlich werden und damit bin ich jetzt an meiner ersten Fotoausstellung im Rahmen meines FSJ Kultur hängen geblieben. Bei der Eröffnung habe ich gemerkt, dass es gar nicht so schlimm sein muss, vor fremden Menschen zu stehen und zu reden, wenn man entsprechend vorbereitet ist und weiß, wovon man redet. Außerdem habe ich so unfassbar viel positives Feedback bekommen, dass ich mich da wirklich gerne dran zurück erinnere.

    7. Was ist deine beste und was deine schlechteste Eigenschaft?

    Woah, ich mag solche Selbsteinschätzungen nicht und Superlative auch nicht – die wirken immer so “endgültig” und ich finde gerade so Eigenschaften total relativ.
    Kann ich einfach für beides meine Introvertiertheit nennen? Ich kann halt nicht gut auf andere Menschen zu gehen und wirke wohl auch leicht mal sehr distanziert und desinteressiert. Dafür überstürze ich aber auch so schnell nichts und würde mich als sehr zuverlässigen Menschen bezeichnen.

    8.Was war dein verrücktester Traum?

    Es gibt nur wenige Träume, an die ich mich wirklich länger erinnern kann.
    Da wäre aber zum Beispiel ein Traum, den ich irgendwann im Januar hatte und von dem ich auch schon mal berichtet hatte. Es blühten viele viele Krokusse, was meine Eltern mir aufgeregt berichteten, worauf ich ziemlich angepisst reagierte, weil ich nie nie wieder Krokusse fotografieren wollte.

    9. Möchtest du lieber auf dem Land oder in der Stadt leben?

    Eher auf dem Land. Städte haben zwar so ihre Vorteile, aber ich mags doch lieber ruhiger und könnte mir langfristig eher weniger vorstellen in einer Großstadt zu leben. Denke da eher in Richtung Kleinstadt mit vernünftiger Verkehrsanbindung.

    10. Worauf kommt es dir beim Reisen an?

    Da fühle ich mich glatt schon wieder überfragt, wo ich doch seit 4 Jahren nicht mehr wirklich verreist bin.
    Auf jeden Fall möchte ich, wenn ich verreisel, auch etwas von der Gegend sehen und nicht zwei Wochen im all-inclusive-Käfig eines Clubhotels gefangen sein und nur in der Sonne braten.

    11. Welches ist dein liebstes Hobby?

    Große Überraschung: Das ist definitiv die Fotografie.

    [365] Schokoladig

    [365] Chocolatey18-35mm | 29mm | f/1.8 | 1/80s | ISO 250

    Den letzten Tag meines Projekts habe ich zum Backen genutzt, wobei der wahrscheinlich schokoladigste Kindergeburtstagsschokoladenkuchen überhaupt bei entstand. Das Erwachsenwerden kann warten, was ich dann auch mal auf mein Foto übertragen habe.

    Kleiner Tipp: Schokolade ins Gesicht schmieren ist einfacher, als diese wieder rückstandslos zu entfernen.

    An dieser Stelle, bin ich nun auch wirklich durch mit dem Projekt. Alle 365 Fotos sind online. Es folgen hier gleich noch meine Favoriten für den letzten Monat und ich werde mich auch noch um irgendeine Art eines Rückblicks / Statistik / Zusammenfassung bemühen.

    [339] Street Musicians [342] Sundown On The Water [347] Abandoned Rail Station [349] Soft [355] Rolling [356] Pleasant Day [362] Growth [363] Elf

    [364] Gänseblümchen

    [364] DaisyMakro | 100mm | f/2.8 | 1/20s | ISO 100

    Es war überaus windig und schon das Fahrradfahren machte nur in einer Richtung Spaß. Nach Hause musste ich mir einen abkämpfen, um überhaupt vorwärts zu kommen.
    Draußen irgendwelche Pflanzen fotografieren ist dabei auch sehr schwierig und so pflückte ich mir halt ein paar Gänseblümchen und begab mich damit in meine Wohnung, um dort Makros zu machen.

    [363] Leipziger Buchmesse

    [363] Elf18-35mm | 35mm | f/1.8 | 1/125s | ISO 400

    Wie ich schon im Artikel zur Lesenacht schrieb, habe ich in diesem Jahr mal der Leipziger Buchmesse einen Besuch abgestattet. War ja möglicherweise die letzte Gelegenheit da auf der Grund der Nähe so spontan hinfahren zu können.
    Kurz vorher also mal ein paar Verdächtige gefragt, ob und / oder wann man sie dort treffen kann und dann entschied ich mich dazu am Sonntag mal hinzufahren. In der Hoffnung, dass dort nicht ganz so viele Menschen – wie am Samstag – unterwegs sind.
    Keine Ahnung, wie es am Samstag war, aber voll fand ich es trotzdem – das folgende Bild ist dafür nicht so repräsentativ, das war noch relativ früh, als es noch nicht so voll war.

    LBM 2015

    Egal. Was die Messe angeht, war ich jetzt nicht so besonders begeistert, war aber auch ziemlich unvorbereitet und habe mich sowieso in erster Linie darauf gefreut, liebe Menschen nach fast 3 Jahren mal wiederzusehen.

    Die gute Ann-Marlien war als Elb unterwegs und wurde dann auch zu meinem ersten Model. Danke dafür! <3

    Untitled Untitled

    Untitled

    Untitled

    [362] Wachstum

    [362] Growth18-35mm | 32mm | f/1.8 | 1/30s | ISO 320

    Nachdem ich ja am Freitag auf dem Acker war und ne Tüte Dreck geklaut hatte, bearbeitete ich dann noch meinen Staudensellerie soweit, dass ich soetwas wie ein Pflänzchen hatte und begab mich mit Erde und Pflänzchen ins Bad.
    Vom Licht her zwar nicht die optimalste Lösung, aber die Fliesen erschienen mir für die anschließende Reinigung am unkompliziertesten.

    Wer schon mal versucht hat, etwas in beiden Händen zu halten, das dann auf dem Foto landen soll, kann sich nun vorstellen, dass das nicht ganz einfach ist. Fernauslöser in der Hand halten, fällt ja schon mal weg. Der lag dann also auf dem Boden, ich hockte irgendwie vor der Kamera, versuchte mein Pflänzchen aufrecht einzugraben und mit dem Fuß wurde der Auslöser betätigt. Das gab leichte Krämpfe in den Zehen :D
    Und das alles für das bereits 10. Thema im Projekt “Let’s Get Creative”, welches “Growth” lautete.

    [361] Raus aufs Feld

    [361] What A Nice DayMakro | 100mm | f/2.8 | 1/4000s | ISO 200

    Was gibt es besseres als geiles Wetter und frühen Feierabend in Kombination? Besonders viel habe ich trotzdem nicht fotografiert. Die Krabbelviecher sind alle vor mir geflüchtet, sobald ich sie entdeckte und sonst gab es auch nicht so viel, aber ich habe Vorbereitungen für das nächste Foto getroffen, in dem ich aufm Acker Erde geklaut habe xD

    4. Lesenacht von BookDemon

    Annabel richtet heute ihre nun bereits 4. Lesenacht aus. Gedacht insbesondere für Besucher der Leipziger Buchmesse am vergangenen Wochenende bzw. für solche deren SuB dadurch weiter angewachsen ist. Teilnehmen darf letztendlich aber jeder, der Lust hat.
    So bin auch ich wieder dabei. Ich war zwar tatsächlich auch auf der Buchmesse, bin aber ohne neue Bücher wieder nach Hause gegangen. Da ich aber irgendwie viel zu wenig zum Lesen komme und seit Monaten am selben Buch sitze, will ich mich mal wieder anschließen und hoffe, ein wenig voran zu kommen.

    20:19 Uhr – Um 19:30 Uhr sollte es losgehen. Bin jetzt etwas später dran, da ich noch mit Essen, Abwaschen und es mir gemütlich machen beschäftigt war. Jetzt aber.

    Was wirst du heute lesen? Was versprichst du dir von dem Buch?

    Ich lese Die Nacht von Guillermo Del Toro und Chuck Hogan. Teil 3 der Triologie, die mit Die Saat begann.
    Ich hoffe auf weiterhin spannende Unterhaltung und ein befriedigendes Ende – sofern ich soweit komme, ich beginne auf Seite 90. Eine Vorstellung von diesem Ende habe ich allerdings noch überhaupt nicht.

    20:53 Uhr

    Stell dir vor, dein Lieblingsbuch sei essbar.
    Nach was schmeckt es?

    Puuuuuh…das ist mal ‘ne Frage. Was das Buch angeht, habe ich mich jetzt grad mal für Blackout von Marc Elsberg entschieden. Was den Geschmack angeht bin ich gerade bei bitteren Eiswürfeln und ab und zu einem Schluck warmem Kakao, oder so. Das klingt jetzt fast zu negativ, aber ich beziehe mich da auf die Kälte, die im Buch vorherrscht – ist ja schließlich Winter und Stromausfall – den bitteren Nachgeschmack durch die realistische Darstellung, aber es hat eben auch seine schönen Momente.

    21:40 Uhr – Ich bin echt zu nichts zu gebrauchen, erst 17 Seiten gelesen, ansonsten die anderen Mitstreiter gestalkt und grad kurz eingenickt. Warum bin ich nur immer so müde? -.-
    Erstmal Frage 3 beantworten:

    Warst du auf der Leipziger Buchmesse? Wenn ja, was hast du mitgenommen? Wenn nicht, warum?

    Ja, ich war da, aber an Büchern habe ich überhaupt nichts mitgenommen. Ich habe mich in erster Linie gefreut, Menschen wieder zu treffen, die ich fast 3 Jahre nicht mehr gesehen hatte und bin da ansonsten auch völlig unvorbereitet hingefahren, um einfach mal zu gucken.

    21:55 Uhr – Ich habe eine weitere Ablenkung gefunden. Meh.

    22:07 Uhr – Dann will ich mal besser weiterlesen…

    22:39 Uhr Inzwischen habe ich Seite 118 erreicht. Was für ein Schnitt. Nicht.
    Hier außerdem bereits die vierte Frage:

    Du bist mit der Hauptfigur deines Buches verheiratet. Wie ist eure Ehe?

    Tut das Not? Inzwischen findet im Buch eh kein geordnetes Leben mehr statt und wäre ich mit Eph(raim Goodweather) verheiratet, wären wir nun wahrscheinlich trotzdem zumindest räumlich getrennt und wenn nicht würden wir wohl gemeinsam versuchen gegen die Vampire anzukämpfen und weiterhin nach seinem Sohn Zack suchen. Wobei das alles ziemlich aussichtslos aussieht.
    Oder ist am Ende der Meister die Hauptfigur? Mit dem würde ich noch viel weniger verheiratet sein wollen. Der ist uralt, der krasse Übervampir und lebt regelmäßig in neuen Körpern.

    13:30 Uhr – Verdammt, ist es wirklich schon wieder so spät? o.o
    Das mit dem Lesen hat gestern dann leider noch nicht mehr so geklappt wie gewünscht. Hab vorhin noch weitergelesen und in der Zeit auch deutlich besser voran gekommen.