LGC 15/52 – Imperfections

Demons In Mind

Das Thema passt(e) grad ganz gut zu meiner Situation, wie ich schon im letzten Artikel angerissen hatte. Unfassbar viele Gedanken, die wie Dämonen durch den Kopf spuken.

Mit den Fotos hatte ich es zunächst in meiner warmen, trockenen Wohnung probiert, dachte mir dann aber, dass mein abgeranzter Keller eine passendere Location wäre. Also bin ich irgendwann mal mit Stativ und Kamera runter gestiefelt – in der Hoffnung keinem Nachbarn zu begegnen – und habe da ganz schnell meine Fotos gemacht und bin wieder hoch^^
Und wenn es schon um das Unperfekte geht, muss ich auch mal erwähnen, dass man bei Weitwinkelaufnahmen echt aufpassen muss, wo gewisse Körperteile platziert werden bzw. überhaupt, dass man nicht zu nah vor der Kamera sitzt, wenn man nicht komisch verzerrt werden will. Das ist mir eher so semigut gelungen und so fand ich meine Füße plötzlich unfassbar lang und komisch – abgesehen davon, dass Füße sowieso irgendwie komisch sind.
So fing ich da also an zu retuschieren und zu verändern, fands zwischendurch besser, aber jetzt finde ich es immer noch sehr komisch und krüppelig.
Sooo…jetzt habe ich es auch geschafft, dass man da besonders drauf achtet. Ziel erreicht.

LGC 14/52 – Flight

Head In The Clouds

Die Theorie-Prüfungen liegen nun hinter mir, sodass es jetzt also Zeit ist, sich wieder der Praxis zuzuwenden und ich hoffe, dass damit auch hier wieder mehr Leben einkehrt. Ich mag aber gerade echt nichts versprechen. Ich habe in den letzten Wochen einfach das Gefühl, mein ganzes Leben steht irgendwie Kopf. Ausnahmezustand sozusagen und kein Ende in Sicht. Das Ende der Ausbildung rückt immer näher und damit steigt die Verzweiflung über die Frage, wie es danach weiter gehen soll.

Ich will mich hier aber nicht ausheulen. Hier geht es jetzt erstmal weiter mit dem Thema “Flight” im Projekt “Let’s Get Creative”. Ursprünglich wollte ich da ja Vögel mit einbringen, aber die sind jetzt doch einfach nur Wolken gewichen.

LGC 13/52 – Pride

Succeeded

Pride, Stolz – erstmal wieder ein Thema, mit dem ich zunächst nicht allzu viel anfangen konnte. Das hat sich dann aber zum Glück bald gelegt, sodass ich nun meine 365-Tage-Projekte zum Thema gemacht habe und mein Buch, in dem ich die Bilder des ersten Projektes verewigt habe, ins Bild gezerrt.
Auch, wenn man während so eines Projektes wohl nie jeden Tag glücklich und mit seinen Werken vollends zufrieden sein wird, ist man doch verdammt stolz, wenn man es trotzdem weiter durchzieht und wenn man es dann irgendwann geschafft hat.

Frühlingsanfang

Untitled

Die Fotos sind jetzt genau einen Monat alt. Irgendwie schlimm, wie man das alles schleifen lassen kann, wenn man sich viel weniger “verpflichtet” fühlt, weil da kein Projekt mehr hintersteht.

Den Tag nach meinem Geburtstag hatte ich mir jedenfalls frei genommen, da meine Eltern ja zu Besuch waren und es hätte kaum einen besseren Tag treffen können. Das Wetter war richtig schön sonnig und frühlingshaft und ich fand sogar schon rosa blühende Bäume und Narzissen.

Untitled

Untitled

LGC 12/52 – Senses

Senses

Senses war nun so ein Thema, mit dem ich irgendwie nicht so viel anfangen konnte und nicht besonders kreative Einfälle hatte, aber man hat ja nicht ewig Zeit – bin mit dem Bearbeiten schon so weit hinterher, was ich selbst kaum verstehe – und muss jetzt einfach mal aufholen.

LGC 11/52 – Time

Birthday Girl

Ich hatte da ja noch ein Projekt, das irgendwie gerade ein wenig ins Stocken geraten ist. Die Fotos, die im Kasten sind, warteten auf ihre Bearbeitung und dann hänge ich auch noch mit dem Fotografieren oder besonders mit den Ideen hinterher.

Kommen wir aber erstmal zum 11. Thema “Time”.
Bei der Zeit dachte ich zunächst viel an Uhren. Eine konkrete, umsetzbare Idee – ohne zunächst einen Uhrenladen auszurauben – kam mir da jedoch nicht. Selbst habe ich nämlich genau eine Armbanduhr, keine Wanduhr und sonst nur noch unfotogene Digitaluhren an Radiowecker und Mikrowelle.
Während ich also noch über dieses Thema sinnierte, näherte sich mein 365-Tage-Projektende und damit auch mein Geburtstag immer mehr.
Damit häuften sich auch die Gedanken, wie krass schnell die Zeit vergeht und ich fand Gefallen daran, das Geburtstagsthema einfließen zu lassen. Spätestens am eigenen Geburtstag – und an Weihnachten und Silvester / Neujahr – merkt doch jeder, wie schnell die Zeit schon wieder vergangen ist und jedes Jahr wieder das selbe.

So bin ich dann also zwei Tage nach meinem Geburtstag in den Supermarkt, habe mir dort Muffins gekauft, habe da so eine Kerze reingesteckt, die ich noch in den Tiefen meiner Küchenschränke gefunden habe und habe mir das Fotografieren dann viel umständlicher gemacht, als es eigentlich hätte sein müssen.
Das fällt einem aber natürlich erst viel später ein.
Den blöden Muffin hielt ich nämlich in der Hand, was man im Endergebnis ja höchstens noch erahnen könnte und entsprechend schwierig war das wieder mit dem Fokus.
Ich hätte ihn auch einfach abstellen, drauf fokussieren und dann dahinter rumhampeln können. Und um abschließend alle Illusionen zu zerstören, muss ich auch noch erwähnen, dass das Bild, das ihr oben seht, aus zwei Fotos zusammengesetzt ist. Scharfe Kerze auf unscharfem Ich. So ähnlich gab es das zwar schon, aber die Kerze erschien mir noch besser.

366? – Kindergeburtstag

Der Blog schläft ein. So war das eigentlich nicht geplant und es ist auch nicht so, als hätte ich kein Material mehr. Tatsächlich habe ich auch nach dem Projektende erstmal einfach weiter fotografiert. Ganz ohne Zwang.
An meinem Geburtstag musste erstmal mein schokoladiger Wunderkuchen dran glauben, während ich auf meinen Besuch wartete.

Birthday Cake

Neben viel Schokolade waren übrigens auch Mandeln drin, also nicht nur bunt und lecker, sondern auch noch unfassbar gesund. Wenn man sich schon nicht gegen das Älterwerden wehren kann, dann doch wenigstens gegen das Erwachsenwerden.

Birthday Cake

Birthday Cake

PS: An der Projekt-Zusammenfassung arbeite ich noch. Kann allerdings noch eine Weile dauern, zumal ich gerade insbesondere daran arbeite, Versäumnisse der letzten Monate im Bezug auf die Ende des Monats anstehende theoretische Abschlussprüfung zu kompensieren.

“Liebster-Award”

liebster-award1

Anna und Kathrin von Two Little Lives haben mich schon Anfang des Monats für den “Liebster-Award” nominiert. Vielen Dank dafür!

Rein informativ hier mal die Spielregeln:

  • Bedanke Dich bei dem Blogger, der dich nominiert hat und verlinke seinen Blog
  • Zeige, dass Dein Artikel zum Blogstöckchen “Liebster Award” gehört
  • Benutze dazu gerne das Awardbild
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurden.
  • Formuliere selbst 11 neue Fragen.
  • Nominiere bis zu 11 weitere, noch recht unbekannte Blogger und bitte sie, Deine Fragen zu beantworten.
  • Informiere den jeweiligen Blogger über die Nominierung.
  • Wie immer spare ich mir das Weitergeben, falls ihr auf der Suche nach sehenswerten Blogs seid, scrollt mal nach unten, da habe ich ein paar verlinkt – könnte ich btw. aber auch mal aktualisieren.

    Nun zu den 11 Fragen:

    1. Warum bloggst du?

    Weil es mir Spaß macht und eine tolle Möglichkeit ist, seine Fotos zu präsentieren, Feedback zu bekommen und sich mit anderen auszutauschen.

    2. Hat der Name deines Blogs eine Bedeutung?

    Ja, schon, aber so wirklich passend finde ich ihn nicht mehr. Entstanden ist er schließlich auch schon vor vielen vielen Jahren. Da war ich schätzungsweise 15.
    “Le rêve éveillé” ist französisch und heißt “Der Tagtraum”. Der Gedanke dahinter war mal, dass ich halt eine nachdenkliche / verträumte Person bin / war und da war ich eben auf der Suche nach einem passenden Namen. Französisch deshalb, weil ich die Sprache einfach sehr mag.

    3. Inwieweit planst du für den Blog und die Artikel?

    Ich plane nur sehr wenig. Gerade im vergangenen Jahr, war auch nicht viel mit Planung. Da wurden eben täglich Fotos geschossen und die “mussten” dann veröffentlicht werden. Zeit, um noch groß irgendetwas zu planen außer der Fotos ist da wirklich nicht.

    4. Wenn du für einen Tag in den Körper einer anderen Person schlüpfen könntest, wer wäre das und warum?

    Gute Frage. Auf jeden Fall sollte es ein männlicher Körper sein, einfach um mal zu sehen, wie das so ist.

    5. Über welches Ereignis hättest du besser nicht lachen sollen und warum?

    Da fällt mir nichts zu ein – außer einer unpassenden Jesus-Bemerkung gegenüber einer überaus religiösen Vorgesetzten. Nur war das kein Ereignis über das ich gelacht habe.

    6. Was ist deine schönste Erinnerung?

    Ich will hier nun nicht zu persönlich werden und damit bin ich jetzt an meiner ersten Fotoausstellung im Rahmen meines FSJ Kultur hängen geblieben. Bei der Eröffnung habe ich gemerkt, dass es gar nicht so schlimm sein muss, vor fremden Menschen zu stehen und zu reden, wenn man entsprechend vorbereitet ist und weiß, wovon man redet. Außerdem habe ich so unfassbar viel positives Feedback bekommen, dass ich mich da wirklich gerne dran zurück erinnere.

    7. Was ist deine beste und was deine schlechteste Eigenschaft?

    Woah, ich mag solche Selbsteinschätzungen nicht und Superlative auch nicht – die wirken immer so “endgültig” und ich finde gerade so Eigenschaften total relativ.
    Kann ich einfach für beides meine Introvertiertheit nennen? Ich kann halt nicht gut auf andere Menschen zu gehen und wirke wohl auch leicht mal sehr distanziert und desinteressiert. Dafür überstürze ich aber auch so schnell nichts und würde mich als sehr zuverlässigen Menschen bezeichnen.

    8.Was war dein verrücktester Traum?

    Es gibt nur wenige Träume, an die ich mich wirklich länger erinnern kann.
    Da wäre aber zum Beispiel ein Traum, den ich irgendwann im Januar hatte und von dem ich auch schon mal berichtet hatte. Es blühten viele viele Krokusse, was meine Eltern mir aufgeregt berichteten, worauf ich ziemlich angepisst reagierte, weil ich nie nie wieder Krokusse fotografieren wollte.

    9. Möchtest du lieber auf dem Land oder in der Stadt leben?

    Eher auf dem Land. Städte haben zwar so ihre Vorteile, aber ich mags doch lieber ruhiger und könnte mir langfristig eher weniger vorstellen in einer Großstadt zu leben. Denke da eher in Richtung Kleinstadt mit vernünftiger Verkehrsanbindung.

    10. Worauf kommt es dir beim Reisen an?

    Da fühle ich mich glatt schon wieder überfragt, wo ich doch seit 4 Jahren nicht mehr wirklich verreist bin.
    Auf jeden Fall möchte ich, wenn ich verreisel, auch etwas von der Gegend sehen und nicht zwei Wochen im all-inclusive-Käfig eines Clubhotels gefangen sein und nur in der Sonne braten.

    11. Welches ist dein liebstes Hobby?

    Große Überraschung: Das ist definitiv die Fotografie.

    [365] Schokoladig

    [365] Chocolatey18-35mm | 29mm | f/1.8 | 1/80s | ISO 250

    Den letzten Tag meines Projekts habe ich zum Backen genutzt, wobei der wahrscheinlich schokoladigste Kindergeburtstagsschokoladenkuchen überhaupt bei entstand. Das Erwachsenwerden kann warten, was ich dann auch mal auf mein Foto übertragen habe.

    Kleiner Tipp: Schokolade ins Gesicht schmieren ist einfacher, als diese wieder rückstandslos zu entfernen.

    An dieser Stelle, bin ich nun auch wirklich durch mit dem Projekt. Alle 365 Fotos sind online. Es folgen hier gleich noch meine Favoriten für den letzten Monat und ich werde mich auch noch um irgendeine Art eines Rückblicks / Statistik / Zusammenfassung bemühen.

    [339] Street Musicians [342] Sundown On The Water [347] Abandoned Rail Station [349] Soft [355] Rolling [356] Pleasant Day [362] Growth [363] Elf

    [364] Gänseblümchen

    [364] DaisyMakro | 100mm | f/2.8 | 1/20s | ISO 100

    Es war überaus windig und schon das Fahrradfahren machte nur in einer Richtung Spaß. Nach Hause musste ich mir einen abkämpfen, um überhaupt vorwärts zu kommen.
    Draußen irgendwelche Pflanzen fotografieren ist dabei auch sehr schwierig und so pflückte ich mir halt ein paar Gänseblümchen und begab mich damit in meine Wohnung, um dort Makros zu machen.