[120] Mampfender Hirsch

[120] Munching StagTele | 300mm | f/5.6 | 1/250s | ISO 320

Wenn ich mich recht erinnere war das schon mein zweiter Versuch mal wieder die Hirsche zu fotografieren. Beim ersten Mal hielten die sich alle sehr versteckt, aber bei diesem zweiten Mal klappte es dann schon besser. Auch wenn ich den angeblichen Nachwuchs immernoch nirgens entdecken konnte.

[119] Schwalben

[119] SwallowTele | 300mm | f/5.6 | 1/100s | ISO 2500

Diese Schwalben kamen mir seeeehr gelegen, als ich mal wieder keine Ahnung hatte, was ich eigentlich fotografieren sollte. So musste ich tatsächlich nur aus der Tür treten und hatte da schon diese eine Schwalbe ein paar Meter vor mir entfernt auf einem Balken sitzen.
Vorsichtig packte ich die Kamera aus, montierte das Teleobjektiv und zum Glück saß der Vogel danach immernoch an Ort und Stelle, sodass mein einziges Problem die Dunkelheit war, weshalb das Tagesfoto nun ein ziemlich rauschiges ist.

So toll ist das Rauschverhalten der 7D dann doch wirklich nicht.

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[118] Zum perfekten Zeitpunkt krank

[118] HairyMakro | 100mm | f/2.8 | 1/60s | ISO 800

Passend zum WM-Finale, das ich sehr gerne im Rudel und nicht verschnupft zu Hause auf der Couch verfolgt hätte, wurde ich natürlich krank. So saß / lag ich da also vorm Fernseher und konnte kaum ertragen, wie da fast zwei Stunden einfach nichts passierte. Innerlich stellte ich mich schon aufs Elfmeterschießen ein, als dann doch noch das erlösende Tor fiel und nur noch ein paar Minuten gezittert werden musste, dass nicht doch noch ein Gegentor fällt.

Noch dazu war der Tag sowieso ziemlich regnerisch, sodass ich auch nur drinnen diese olle Pflanze fotografiert habe.

[117] Heißluftballoninvasion

[117] Hot-air BalloonTele | 135mm | f/5.6 | 1/200s | ISO 160

Nachmittags hatte ich schon Blumen, Ähren und Schwebfliegen am Rand des Feldes (versucht) zu fotografieren und fand meine Ausbeute eigentlich auch gar nicht mal so schlimm, aber manchmal muss man eben sehr spontan sein und bekommt dann noch viel bessere Motive.

Am Abend saß ich also in meinem Zimmer, als ich so ein merkwürdiges Geräusch hörte, dass mich nach wenigen Momenten an Heißluftballons erinnerte – dieses Geräusch, dass da vom Brenner (?) erzeugt wird.
Ich stürzte also zum Fenster schaute in sämtliche Richtungen und sah…nichts. Oder doch. Da unten standen Menschen, die in meine Richtung sahen. Ich mich also umgedreht – hallo Dachfensterakrobatik – und quasi direkt über meinem Kopf diesen riiiesigen roten Heißluftballon gesehen, wie er gerade über das Dach fuhr. So schnell mich meine Füßen also tragen konnte, stieg ich in meine Schuhe, überprüfte noch schnell, dass die Kamera auch im Rucksack ist und bin runter und raus gerannt.

Am Tagesfoto habe ich zugegeben auch noch mit Photoshop nachgeholfen, da das Bild mit Ballon und Flamme leider weniger scharf war als das ohne Flamme, ich es aber nicht ohne Flamme haben wollte.

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[116] Lichtmalerei

[116] The EyeWeitwinkel | 20mm | f/6.3 | 5s | ISO 200

Nachdem wir am folgenden Tag erstmal weiter mit Farbe rumpantschten, sind wir anschließend noch zum Lightpainting übergegangen. Mit jeder Menge Knicklichtern bewaffnet wurde auch hier erstmal rumprobiert.
Meine Bilder sind übrigens alle nur nebenbei und völlig ohne Stativ entstanden, da wir nur ein Stativ im Studio hatten und die “richtigen” Bilder dann eben auch mit der anderen Kamera gemacht wurden.

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[115] Farbkleckse

[115] Blobs of Colour85mm | f/22 | 1/100s | ISO 100

Wir hatten unsere Azubi-Projektwoche im Betrieb – wovon ich allerdings nur zwei Tage anwesend war – wo wir immer zu den verschiedensten Themen fotografieren oder eben sonstige Projekte (z.B. Plakatgestaltung oder so) durchführen.

Am ersten Tag ging es nach einer Besprechung und für mich auch erst nach dem Durchwühlen von vielen vielen Fotos zu nem anderen Thema ans Rumpanschen mit Farbe.
Als Inspiration dienten da diese Bilder von Pawel Nolbert.

Nach erstem rumprobieren wurde aber schnell klar, dass man das nicht mal eben so fotografiert, sondern dass da auch noch jede Menge Photoshop-Arbeit hintersteckt, für die uns die Zeit fehlte.

So wurde also mit einfacheren Sachen rumprobiert. Gemalt haben wir dabei die ganze Zeit auf Folien, was besonders interessant war, da wir dann auch mal ausprobiert haben von unten (und von oben) zu blitzen, was bei Papier wohl schwieriger gewesen wäre.

Hier auch noch ein Bild von der Arbeit – ganz ohne das riesige Chaos, das wir angerichtet hatten – und ein weiteres Ergebnis, bei dem nur von unten geblitzt wurde.

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[113] Halbfinale

[113] DFB50mm | f/2.2 | 1/80s | ISO 160

Halbfinale. Brasilien – Deutschland. Alles spricht im Vorfeld von einem knappen Ausgang und einem harten Spiel. Was dann folgt, kann niemand so richtig fassen.
Deutschland führt schon nach 30 Minuten 5:0 und die Brasilianer scheinen nur noch über das Spielfeld zu taumeln.
Als Zuschauer saß man da, fragte sich, ob die gerade eine Wiederholung vom letzten Tor zeigte oder ob das tatsächlich schon wieder das nächste war. Unfassbar. War das grad wirklich das Halbfinale oder wo zum Teufel lief das richtige Spiel?
Aber es war wahr – ich zum ersten Mal in DFB-Trikot vorm Fernseher und dann direkt so ein Erfolg, bei dem mir spätestens beim 4:0 irgendwie nicht mehr so richtig zum Jubeln zu Mute war. Ich hatte solches Mitleid mit den brasilianischen Fans. Denen hätte ich eine weniger harte Niederlage gewünscht, aber so wie die Brasilianer gespielt haben, war das eben nichts.

[112] Leuchtend grüne Spinne

[112] Neon-colored SpiderMakro | 100mm | f/5 | 1/100s | ISO 250

Mächtig unmotiviert bin ich um diese Hecke herumgeschlichen, nachdem ein Auto “meinen” Schmetterling vertrieben hatte. Ich war sooo nah dran und dann kommt da dieses blöde Auto um die Ecke gebraust und der Schmetterling sucht das Weite.

Zurück zur Hecke. Auf dem Boden fand ich eine Feder, die bei allen Versuchen sie leicht und schwebend auf der Hecke darzustellen, kurz vorm Druck auf den Auslöser einfach wegflog bzw. die Position komplett veränderte. Danke Wind!

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Irgendwann zeigte sich in der Hecke eben diese leuchtend-grüne Spinne – meinen stürmperhaften Amateuer-Recherchen (den Anfang bildet immer eine Suchanfrage à la “grüne spinne”) zufolge eine Kürbisspinne – die sich allerdings auch lieber vor mir versteckte, als sich ordentlich in Pose zu schmeißen.

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[111] Libellenjagd und mehr

[111] Beautiful DemoiselleTele | 300mm | f/5.6 | 1/160s | ISO 100

An diesem viel zu warmen Sommertag – zumindest in der Sonne – entdeckte ich an diesen Flüsschen einige Libellen. So glücklich ich darüber auch war, so schwer ließen die sich auch fotografieren und meine Geduld meinte es nicht gut mit mir in der prallen Sonne.

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