[123] Mähdrescher

[123] HarvestMakro | 100mm | f/7.1 | 1/400s | ISO 200

Jedes Jahr der selbe Mist und so langsam sollte ich doch eigentlich mal daraus lernen?!
Jedes Jahr wieder denke ich, ich kann / muss ja irgendwann nochmal die Getreidefelder ein bisschen intensiver fotografieren und während ich da noch so drüber nachdenke und plane, wie ich die kommenden Tage eventuell mit Fotos / Motiven füllen könnte, rollen auch schon die großen Mähdrescher an und mähen alles ab.

Daran merke ich auch jedes Jahr wieder, wie schnell die Zeit vergeht. Gerade denkt man noch, der Somme finge doch irgendwie gerade erst so richtig an, da werden die Tage aber auch schon wieder kürzer, die Felder werden alle abgeerntet und auf einmal ist es Herbst.

[122] Hummelbrum

[122] BumblebeeMakro | 100mm | f/5.6 | 1/160s | ISO 200

Die Hummel ist quasi ein Zufallsprodukt, das dann aber doch viel besser gelang, als die Umsetzung meines eigentlichen Plans. Der sah nämlich vor die folgende Blume so frontal (und schön scharf) abzulichten, dass da so ein Mandala-Eindruck entsteht, aber irgendwie wurden die Bilder alle nicht so scharf, wie gewünscht und zwischendurch hat sich da eben noch diese Hummel angeboten.

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Tatsächlich ist nun auch schon der vierte Monat – und damit ein Drittel des ganzen Projektes – geschafft. Hier meine persönlichen Favoriten des vierten Monats:
[094] Sulphur Beetle [095] Fireworks [098] Circle Of Lemonade [100] Darkened [105] Rolling? [107] oooO [117] Hot-air Balloon [119] Swallow

[121] Pferde und Bambis

[121] Summer's EveTele | 300mm | f/5.6 | 1/400s | ISO 320

Endlich wurde das Mysterium Hirschnachwuchs auch für mich zur Wahrheit.
Zuerst konnte ich da wieder niemanden entdecken und ging erstmal weiter und fotografierte die Pferde. Auf dem Rückweg konnte ich dort in der Ferne aber zwei kleine Hirschkälber entdecken, die neben der Mami im hohen Gras aber doch noch ziemlich versteckt waren.
Als ich einen besseren Punkt zum Fotografieren suchte, liefen die Hirsche auch noch weiter weg und standen direkt am Zaun auf der gegenüberliegenden Seite. Abgesehen davon, dass ich sie jetzt nur noch relativ klein aufs Bild bekam und das Fokussieren auf der Entfernung auch nicht leichter wird, hatte ich nun auch noch immer den blöden Zaun im Bild, sodass ich mich auch für ein Pferdebild als Tagesfoto entschieden habe.

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[120] Mampfender Hirsch

[120] Munching StagTele | 300mm | f/5.6 | 1/250s | ISO 320

Wenn ich mich recht erinnere war das schon mein zweiter Versuch mal wieder die Hirsche zu fotografieren. Beim ersten Mal hielten die sich alle sehr versteckt, aber bei diesem zweiten Mal klappte es dann schon besser. Auch wenn ich den angeblichen Nachwuchs immernoch nirgens entdecken konnte.

[119] Schwalben

[119] SwallowTele | 300mm | f/5.6 | 1/100s | ISO 2500

Diese Schwalben kamen mir seeeehr gelegen, als ich mal wieder keine Ahnung hatte, was ich eigentlich fotografieren sollte. So musste ich tatsächlich nur aus der Tür treten und hatte da schon diese eine Schwalbe ein paar Meter vor mir entfernt auf einem Balken sitzen.
Vorsichtig packte ich die Kamera aus, montierte das Teleobjektiv und zum Glück saß der Vogel danach immernoch an Ort und Stelle, sodass mein einziges Problem die Dunkelheit war, weshalb das Tagesfoto nun ein ziemlich rauschiges ist.

So toll ist das Rauschverhalten der 7D dann doch wirklich nicht.

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[118] Zum perfekten Zeitpunkt krank

[118] HairyMakro | 100mm | f/2.8 | 1/60s | ISO 800

Passend zum WM-Finale, das ich sehr gerne im Rudel und nicht verschnupft zu Hause auf der Couch verfolgt hätte, wurde ich natürlich krank. So saß / lag ich da also vorm Fernseher und konnte kaum ertragen, wie da fast zwei Stunden einfach nichts passierte. Innerlich stellte ich mich schon aufs Elfmeterschießen ein, als dann doch noch das erlösende Tor fiel und nur noch ein paar Minuten gezittert werden musste, dass nicht doch noch ein Gegentor fällt.

Noch dazu war der Tag sowieso ziemlich regnerisch, sodass ich auch nur drinnen diese olle Pflanze fotografiert habe.

[117] Heißluftballoninvasion

[117] Hot-air BalloonTele | 135mm | f/5.6 | 1/200s | ISO 160

Nachmittags hatte ich schon Blumen, Ähren und Schwebfliegen am Rand des Feldes (versucht) zu fotografieren und fand meine Ausbeute eigentlich auch gar nicht mal so schlimm, aber manchmal muss man eben sehr spontan sein und bekommt dann noch viel bessere Motive.

Am Abend saß ich also in meinem Zimmer, als ich so ein merkwürdiges Geräusch hörte, dass mich nach wenigen Momenten an Heißluftballons erinnerte – dieses Geräusch, dass da vom Brenner (?) erzeugt wird.
Ich stürzte also zum Fenster schaute in sämtliche Richtungen und sah…nichts. Oder doch. Da unten standen Menschen, die in meine Richtung sahen. Ich mich also umgedreht – hallo Dachfensterakrobatik – und quasi direkt über meinem Kopf diesen riiiesigen roten Heißluftballon gesehen, wie er gerade über das Dach fuhr. So schnell mich meine Füßen also tragen konnte, stieg ich in meine Schuhe, überprüfte noch schnell, dass die Kamera auch im Rucksack ist und bin runter und raus gerannt.

Am Tagesfoto habe ich zugegeben auch noch mit Photoshop nachgeholfen, da das Bild mit Ballon und Flamme leider weniger scharf war als das ohne Flamme, ich es aber nicht ohne Flamme haben wollte.

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[116] Lichtmalerei

[116] The EyeWeitwinkel | 20mm | f/6.3 | 5s | ISO 200

Nachdem wir am folgenden Tag erstmal weiter mit Farbe rumpantschten, sind wir anschließend noch zum Lightpainting übergegangen. Mit jeder Menge Knicklichtern bewaffnet wurde auch hier erstmal rumprobiert.
Meine Bilder sind übrigens alle nur nebenbei und völlig ohne Stativ entstanden, da wir nur ein Stativ im Studio hatten und die “richtigen” Bilder dann eben auch mit der anderen Kamera gemacht wurden.

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[115] Farbkleckse

[115] Blobs of Colour85mm | f/22 | 1/100s | ISO 100

Wir hatten unsere Azubi-Projektwoche im Betrieb – wovon ich allerdings nur zwei Tage anwesend war – wo wir immer zu den verschiedensten Themen fotografieren oder eben sonstige Projekte (z.B. Plakatgestaltung oder so) durchführen.

Am ersten Tag ging es nach einer Besprechung und für mich auch erst nach dem Durchwühlen von vielen vielen Fotos zu nem anderen Thema ans Rumpanschen mit Farbe.
Als Inspiration dienten da diese Bilder von Pawel Nolbert.

Nach erstem rumprobieren wurde aber schnell klar, dass man das nicht mal eben so fotografiert, sondern dass da auch noch jede Menge Photoshop-Arbeit hintersteckt, für die uns die Zeit fehlte.

So wurde also mit einfacheren Sachen rumprobiert. Gemalt haben wir dabei die ganze Zeit auf Folien, was besonders interessant war, da wir dann auch mal ausprobiert haben von unten (und von oben) zu blitzen, was bei Papier wohl schwieriger gewesen wäre.

Hier auch noch ein Bild von der Arbeit – ganz ohne das riesige Chaos, das wir angerichtet hatten – und ein weiteres Ergebnis, bei dem nur von unten geblitzt wurde.

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