[141] Brombeer-Blubber

[141] Blackberry-BubblesMakro | 100mm | f/9 | 1/10s | ISO 320

Mit Erdbeeren hatte ich schon mal einen Versuch gewagt, aber der fiel dann doch ganz anders aus, als ich mir das vorgestellt hatte.

Daher – und weil mir nichts besseres einfiel – habe ich das ganze jetzt nochmal mit Brombeeren probiert.
Das Problem an den Brombeeren war nun aber, dass die fast schwarz sind und daher nicht besonders gut als solche erkennbar sind.

Nun ja, aber immerhin hat der Rest diesmal besser geklappt. Diesmal wusste ich ja, dass ich zimmerwarmes Mineralwasser brauchte, damit das Glas nicht beschlägt und damit die Brombeere nicht wie sie will im Glas umherschippert, habe ich sie an einem Zahnstocher gehalten. Draußen auf der Terrasse hatte ich außerdem mehr Licht – irgendwie aber immernoch nicht genug – und mit der Kamera auf dem Stativ, mit manuellem Fokus und dem Fernauslöser hat es dann doch schon besser geklappt als beim letzten Mal. Nur so richtig scharf ist es wieder nicht geworden. Braucht wohl wahrscheinlich kürzere Belichtungszeiten, wofür ich das Licht nicht hatte bzw. hätte ich dann die Blende weiter öffnen müssen…nun ja, so kann ich ja noch mal einen Versuch starten, um das ganze zu perfektionieren.

[140] Historische Architektur

[140] Kantor-Helmke-HausWeitwinkel | 20mm | f/7.1 | 1/100s | ISO 200

In diesem schönen Gebäude bin ich ein Jahr lang – während meines FSJ Kultur – so gut wie täglich ein- und ausgegangen. Unfassbar, dass das auch schon wieder zwei Jahre her ist. Jetzt hatte ich es endlich mal wieder geschafft meine lieben ehemaligen Kollegen zu besuchen und wie der Zufall es wollte, gab es sogar leckeren Kuchen.

[139] Spinnenfamilie

[139] Itsy Bitsy SpiderfamilyMakro | 100mm | f/3.5 | 1/125s | ISO 250

Der Heckspoiler meines Autos bietet einen ziemlich geschützten Raum darunter. Diesen hat eine Spinnenmama einfach mal zu ihrem zu Hause auserkoren. Gesehen hatte ich die merkwürdigen Spinnenweben ja vor längerer Zeit mal, aber weiter darum gekümmert habe ich mich nicht. Bis ich dort dann irgendwann auch noch eine riesige Horde Babyspinnen entdeckt habe.

Die musste ich dann natürlich auch als Fotomotiv missbrauchen, um sie anschließend umzusiedeln. Ich hatte die schon oft genug quer durch Deutschland mitgenommen.

Babyspinnen sind allerdings seeehr schwer zu fotografieren, weil seeehr klein. Daher gibt es von denen leider kein gelungenes Bild und hier nur die Mutti und die Kleinen als unscharfe Flecken im Hintergrund.

Hamburg Cruise Days und mehr – Teil 2

Im Inselpark trennten wir uns auch irgendwann noch von den tollen Libellen und gingen noch ein verhältnismäßig großes Stück weiter, wo dann aber nichts Besonderes mehr kam und wir uns nach ein bisschen Rumsitzen dann wieder auf den Weg zur Uni machten, um unsere Sachen zu holen.
Welch eine Freude wieder den ganzen Kram mit sich herumzutragen, während es ja auch kein kalter Tag war. Im Gegenteil.

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Schon um die Mittagszeit stöhnten wir über den doch recht langen Fußmarsch vom Fischauktionshaus zu den Landungsbrücken, wo wir uns wieder in dei Bahn setzten. Nun also wieder das selbe Spiel nur in der entgegen gesetzten Richtung und mit deutlich mehr Menschen um einen herum.
So verzichteten wir auch erstmal darauf uns unterwegs noch etwas zu Essen zu holen, was ursprünglich mal der Plan gewesen war.

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An unserem ausgesuchten Standpunkt saßen wir dann also vor dem Gelände direkt an der Elbe und hatten wieder mal sehr viele Stunden Wartezeit vor uns, bis es wirklich losgehen würde.

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So wurden die verschiedensten Dinge – u.a. viele viele Schiffe, die irgendwie mal vorbei kamen – fotografiert und träumten von Liegestühlen, Massagen, Snacks und Musik. Ganz normale bescheidene Wünsche ;)
Zwischendurch holte ich mir dann doch mal etwas zu essen, nachdem sich meine Füße vom vielen Laufen wieder etwas erholt hatten. Kurze Zeit war ich also wieder beschäftigt – die quasi nicht vorhandene Schlange an der Würstchenbude ließ keine längere Beschäftigung zu.
Dann war die Wurst aber auch schnell gegessen und es hieß weiter mehr oder weniger unbeschäftigt warten.

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Iiiirgendwann als es sich hinter uns auch mal ein bisschen füllte und es langsam auch dunkler wurde, bauten wir auch die Stative auf, blieben dabei aber sehr niedrig, sodass wir immernoch am Boden saßen und von dort gemütlich alles bedienen konnten. Außerdem mussten wir uns so weniger Sorgen machen, dass das ganze durch irgendwelche sehr sehr unglückliche Umstände ins Hafenbecken direkt vor uns kippen würde. Kleiner ist einfach immer noch stabiler und sicherer^^

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Tjoa und dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Pims Fernauslöser spielte nicht mehr mit, sodass die Langzeitbelichtungen bei ihr zum Kampf mit der Technik wurden.
Als dann das Feuerwerk losging – ungefähr so überraschend wie…keine Ahnung sehr überraschend halt – fühlte ich mich mit meinem Weitwinkelobjektiv erstmal völlig fehl am Platz. Das war so klein und weit weg und aaaahh!
Überforderung. Völlige Überforderung beschreibt sehr gut unser beider Zustände dort an der Elbe, während sich ein Herr hinter uns ständig überaus begeistert über die großen Pötte zeigte, die dort entlang schipperten. Hm ja, schon schön, aber fotografisch in dem Moment eine gefühlte Vollkatastrophe.
Dazu kam dann nämlich noch, dass das Feuerwerk immer genauso plötzlich zu Ende war, wie es begann und dann wohl immer erst wieder das nächste Schiff an irgendeiner Stelle angekommen sein musste, bis es weiter ging.
Der einzige Vorteil daran: Man konnte zwischendurch Objektive wechseln und und und.
Ich glaube ich habe noch nie so häufig in so relativ kurzer Zeit die Objektive gewechselt. Und schon gar nicht beim Feuerwerk. Immer wieder hin und her.
Schrecklich, wenn man denkt, dass man ja schon so oft Feuerwerk fotografiert hat und sich plötzlich wieder fühlt wie der allerletzte Anfänger.

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Die meisten Fotos habe ich letztendlich aber wohl mit der 50er Festbrennweite gemacht, obwohl ich vorher noch meinte, dass das bestimmt viel zu lang ist. Mal wieder eine der wenigen Situationen, in denen ich dann doch gern wieder das Kit gehabt hätte. Ideal wäre wahrscheinlich irgendsoein 28-75er oder gar das 24-105er von Canon gewesen. Schön flexibel ohne ständig wechseln zu müssen. Einfach nur zoomen. Traumvorstellung. Irgendwann vielleicht mal.

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Dieses eine Foto ist übrigens mit dem Makro entstanden, weil ich gerade dachte ich konnte die Elbphilharmonie mal näher ran holen, als es dann plötzlich mit dem Feuerwerk weiterging. Ich finde die Wirkung ansich schon ziemlich cool, wenn man das Feuerwerk so nah ran holt. Es wirkt so riesig und so, aber mit dem durchfahrenden Schiff stehe ich auf Kriegsfuß. War aber halt auch echt so Hauptsache schnell aufs Feuerwerk zielen und dann mal gucken, was bei raus kommt.

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Letztendlich bin ich aber doch gar nicht so unzufrieden mit den Feuerwerksbildern. Wir wissen jetzt, dass der Standort nicht so ideal war und erhöhte Positionen wohl doch immer besser sind, damit man nicht plötzlich ein Kreuzfahrtschiff direkt vor dem Feuerwerk hat, ein Standardzoom manchmal eben doch seine Vorteile mitbringt, Ersatzbatterien für den Fernauslöser nicht unbedingt verkehrt sind – aber wer rechnet damit schon, wenn der noch neu ist – und vorallem, dass man immernoch wieder neue Dinge erleben und dazu lernen kann.

Alles in allem ein sehr anstrengender, aber auch spannender Tag. Immer wieder gern.

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Der Weg nach Hause war übrigens ebenfalls ziemlich schrecklich. Wir dachten ja, dass es an der S-Bahn-Station evtl. nicht sooo voll sein würde, weil sich die Menschenmassen nicht alle so plötzlich auf den Weg machten wie damals beim Hafengeburtstag, aber weit gefehlt. War wieder voll und da es ja so ein toller warmer Tag war, waren da ja auch noch die tollen Ausdünstungen der vielen vielen unbekannten Mitmenschen um einen herum. Herrlich.

Und ich naives Kind dachte, es würde im metronom besser werden. So spät – gegen 20 vor 12 – wollen doch bestimmt nicht mehr so viele Menschen in Richtung Bremen fahren und ich kann mich ganz gemütlich irgendwo setzen und mal die Bilder auf der Kamera durchgucken, oder so. Ahahaha! Schon als ich zum Bahnsteig kam wollte ich am liebsten schreiend wieder wegrennen. Der Zug war so so so voll. Ich stand ne geschlagene halbe Stunde dicht gedrängt auf einer Treppe und die Luft war zumindest die ersten 20 Minuten ebenfalls fürchterlich, bis man dann mal langsam eine Wirkung der Klimaanlage spüren konnte.

[138] Hamburg Cruise Days und mehr – Teil 1

[138] DragonflyMakro | 100mm | f/5.6 | 1/250s | ISO 200

Seit Montag nichts gebloggt. So war das nicht geplant, aber über 500 Bilder zu sichten, zu bearbeiten und am Ende auch noch eine anständige Auswahl zum Bloggen zu treffen hat mich dann doch irgendwie (zeitlich) überfordert.

Nun aber von vorn. Nachdem ich ja eigentlich im Juli zwei Wochen Urlaub hatte – den aber überwiegend krank verbrachte – kam die liebe Pim plötzlich mit den Hamburg Cruise Days um die Ecke.
Eigentlich gaaanz schlecht, weil ich ja die Woche wieder arbeiten musste. Ich hatte aber Glück und konnte mir für die darauffolgende Woche wieder Urlaub nehmen. Dementsprechend lohnte sich auch die lange Fahrt.

Und so ging es dann am Samstag (vor zwei Wochen) endlich mal wieder nach Hamburg. Mit im Gepäck der Plan am Abend das Feuerwerk zur großen Parade zu fotografieren und vorher…mal gucken.

In Hamburg angekommen fuhren wir als allererstes zu Pims Uni, wo wir Stative und sonstigen erstmal unnützen Ballast eingeschlossen haben.

Das nächste Ziel war das Dockland am Cruise Center Altona, um einen möglichst idealen Aussichtspunkt fürs Feuerwerk am Abend zu finden. Auf dem Weg dorthin wurde dieser Brunnen zu unserem ersten Fotomotiv.

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Es folgten steile Treppen, eine “Höhle” und Verwirrung darüber wie man am schnellsten und direktesten zum Dockland kommen würde, das wir ja auch schon sehen konnten. Über irgendwelche Parkplätze und Wege, die mit privat gekennzeichnet waren kamen wir aber an und standen dort erstmal am Fuße des Dockland. Im Zweifel, ob man von dort oben wohl über die MSC Magnifica gucken könnte, die am Cruise Center lag.
Wir befürchtet versperrte die wirklich unsere Sicht. Theorien von Kartenmaterial waren doch ziemlich unsicher – theoretisch hätten wir die gewünschte Aussicht bekommen müssen, wenn dann die MSC dort ausgelaufen wäre, aber irgendwie alles zu unsicher.
Weiter ging es also entlang der Elbe bis wir letztendlich beschlossen unseren Standpunkt an der Fischauktionshalle zu beziehen.

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Nachdem unser Standpunkt also gefunden war, fuhren wir zum Wilhelmsburger Inselpark, wo btw. letztes Jahr die internationale Gartenschau stattgefunden hat. Auf dem Plan am Haupteingang machten wir als Ziel irgendein Gewässer am anderen Ende aus, wo wir allerdings nie angekommen sind.

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Wir blieben aber schon nach wenigen Metern direkt am Wälderhaus und irgendwelchem Wildwuchs am Rand hängen, wo wir neben den Sonnenblumen schon Schwebfliegen und andere Insekten fanden, an denen wir uns austoben konnten. Am besten war dort übrigens ein älterer Herr, der uns plötzlich ansprach, ob wir denn wüssten, was wir da fotografieren, wir mit Schwebfliegen antworteten und der aber auf der komische Kraut aus war, auf dem die saßen und das uns wirklich herzlich egal war.

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Nun ja, nach bestimmt über einen halben Stunde entschieden wir uns mal weiter zu gehen. Dort sahen wir erstmal einen Fotografen, der sein Model aus extrem großer Entfernung mit den großen weißen Canon-Kanonen fotografierte, wovon er übrigens auch gleich zwei hatte. Sehr…interessant. Da fühlt man sich plötzlich so mickrig mit der vergleichsweise kleinen Kamera und den kleinen Objektiven.

Egal, während der da also sein Model ablichtete, beschäftigten wir uns wieder eine Ewigkeit mit weniger geduldigen Bienen und Hummeln.

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Und finally…trafen wir wieder ein paar Meter weiter so geduldige Libellen, dass wir wir unser Glück selbst kaum fassen konnten. Dementsprechend habe ich mich jetzt auch für eine Libelle auf dem Tagesfoto entschieden. Wer weiß ob oder wann ich jemals wieder so ein Glück damit haben werde.

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Ist das nicht unglaublich niedlich, wie die Libelle das Blümchen zu halten scheint? *__*

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Da das hier jetzt schon so viele Bilder sind und auch der Text schon wieder zum Roman wird, geht es mit den Hafenbildern vom Abend in einem zweiten Artikel weiter.

[137] Nur ein Foto

[137] SunkissedMakro | 100mm | f/2.8 | 1/200s | ISO 100

Nach einer erneuten ca. 4 1/2 stündigen Autofahrt durch die Hitze – Spitzentemperatur draußen waren 33°C, im Auto noch viel mehr – inklusive Stau und allem was eben so dazu gehört, war ich nun schon wieder in der Heimat.
Ein Foto musste ich aber noch machen. Also schlich ich mit der Kamera los und landete vor diesen Gräsern, drückte nur paar Mal ab, immer mit dem Gedanken, dass ich ja nur ein Foto bräuchte, und ging dann wieder.
Tatsächlich hatte ich so nur 4 Bilder zur Auswahl, wovon zwei schon wieder aussortiert wurden, weil der Fokus total blöd war. Das hat definitiv den zeitlichen Vorteil in der Nachbearbeitung und anschließenden Auswahl des Tagesfotos.

[136] Verlassenes Bahnbetriebswerk

[136] Abandoned50mm | f/2.8 | 1/1000s | ISO 100

Direkt nach der Arbeit wollte ich als allererstes die Sache mit dem Fotografieren abhaken, weil ich ziemlich müde war, noch packen musste, etwas aufräumen und was eben sonst noch so zu tun ist. Außerdem wollte ich früh ins Bett, um nicht völlig übermüdet für möglicherweise mehr als vier Stunden ins Auto zu steigen.

So weit, so gut. Kamera wurde direkt mit zur Arbeit genommen, um nicht erst wieder nach Hause zu müssen und dort wahrscheinlich in Lethargie zu verfallen.
Nur wusste ich trotzdem nicht so recht, was ich nun auf dem Weg fotografieren sollte und entschied mich schließlich für einen kurzen Abstecher zu einem Lost Place, um den ich vor einer sehr langen Weile schon mal drumherum geschlichen bin.

Ich wage mich langsam dran. Jetzt war ich immerhin schon auf dem Gelände und nicht nur auf nem Weg daneben, bewaffnet mit dem Tele x)

[135] Handmodel?

[135] Soft Touch50mm | f/2.8 | 1/1000s | ISO 100

Es gibt Dinge, die kann man einfach nicht, die entsprechen einem nicht und die wird man wohl auch nie können oder gar repräsentieren.
So werde ich also wohl niemals Model werden und erst Recht kein Handmodel. Jetzt im Endergebnis finde ich es zwar ganz gut, aber was ich sonst noch so für Aufnahmen hatte, da findet man es ja selbst manchmal unfassbar was für komische Haltungen man einnehmen kann.
Und überhaupt je länger man sich Hände anguckt, desto komischer kann man die schon ansich finden. Kennt ihr das? Auch mit anderen Dingen, die einem plötzlich total absurd und komisch erscheinen?

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[134] Weltuntergang

[134] Doomsday is coming50mm | f/5.6 | 1/80s | ISO 200

Nachts folgte mal wieder ein Versuch Blitze zu fotografieren, nachdem ich irgendwann erwachte, ich den Regen hörte, es anschließend plötzlich extrem hell blitze und es danach unfassbar laut donnerte, als ob es gerade genau über mir sei.
Ich wartete aber noch ab und traute mich nicht auf die Uhr zu gucken – könnte ja theoretisch schon fast Zeit zum Aufstehen sein und das will man dann so genau lieber nicht wissen – tat das irgendwann aber doch und ging zum Fenster, um mal zu gucken, wie gut erkennbar die Blitze überhaupt waren.

Da brannte sich mir auch schon ein extrem toller Blitz auf die Netzhaut, sodass ich weiter durch die Wohnung stolperte und das Stativ aufbaute, während es immer mal wieder blitzte.
Bis ich dann aber alles aufgebaut hatte und die Belichtungen starten konnte, wars auch irgendwie schon wieder vorbei oder die Blitze versteckten sich irgendwo, wo meine Kamera sie nicht sehen konnte, sodass auch diese Nacht wieder ohne Erfolg blieb.

Stattdessen ging es dann eben nachmittags nach der Arbeit wieder raus, wo es auch schon wieder ziemlich dunkel wurde, was in einem regelrechten Weltuntergang endete.
So stand ich da tatsächlich im Regen mit dem Stativ auf (bzw. an) dieser Straße, wurde schon wieder komisch beäugt und versuchte mich noch an Selbstportraits, die aber überhaupt nicht wurden, wie ich mir das vorgestellt hatte und dann kam ich auch schon ziemlich nass zu Hause an.

Danach wurde es aber noch viel schlimmer. Es schüttete als gäbs kein Morgen mehr. Der Rasen vorm Haus glich einer Sumpflandschaft und auch die Pfützen auf den Straßen wurden quasi zu einer einzigen großen Pfütze. Und wie dunkel es war. Die Straßenlaternen waren schon alle wieder an. Unglaublich, aber ich fands irgendwie schön. Ich mag die Luft bei solchen Unwettern, wenns vorher nur so komisch schwül und stickig war.

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Zwei Tage später bemerkte ich dann übrigens auch mal, dass in meinem Keller offenbar auch das Wasser stand. Sah schon recht feucht aus da unten, aber als ich dann meine Luftpumpe, die dort auf dem Boden lag, anfasst und dort dann auch noch Wasser anstatt Luft herauskam, wurde mir doch einiges klar.

[133] Erster Versuch mit der Brenizer Methode

[133] Bokehrama50mm | f/2.2 | 1/160s | ISO 100

Da mir alle Motive, die ich in nicht allzu großer Entfernung finden konnte, nicht besonders spannend erschienen, kam mir spontan das Bokehrama in den Sinn.
So nennt man Bilder, die nach der Brenizer Methode entstanden sind, auch. Dabei geht es im Prinzip um weitwinklige Aufnahmen mit sehr geringer Schärfentiefe, die man dadurch erreicht, dass man relativ nah an sein Motiv rangeht und dann ebe nicht nur ein Foto macht, sondern mehrere, auch rundherum, und die am Ende zum Panorama zusammensetzt.

So – zusammengesetzt aus 9 Bildern – finde ich die olle Bank gar nicht mehr so blöd^^