[203] Herbstblätter

[203] Autumn LeavesMakro | 100mm | f/2.8 | 1/250s | ISO 100

Egal wo ich bin, wenn ich mich in meiner Umgebung umsehe, frage ich mich immer, wo diese wunderschönen bunten Herbstwälder eigentlich sind.
In meiner Heimat, habe ich gefühlt nur Nadelwälder mit vereinzelten Laubbäumen, die dann aber auch eher unspektakulär sind und überall anders ist es auch irgendwie nicht so bombastisch. Einzelne Pflanzen / Bäume ja, aber nirgens wollen mir orangene Bilderbuchherbstwälder begegnen.
Stattdessen gibt es also einfach nur Nahaufnahmen…bis ich dann doch mal so einen Wald finden sollte.

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[202] Die Tage werden kürzer

[202] Mystic NightfallTele | 300mm | f/5.6 | 1/500s | ISO 100

Eine ganz neue Erkenntnis^^
Ich habe gerade das Gefühl, dass meine Zeit der Sonnenuntergänge wieder angebrochen ist. Einfach dadurch, dass es ja schon wieder recht früh dunkel wird, ergibt sich das halt viel schneller, als mitten im Sommer, wo man dafür bis 9 oder 10 Uhr abends warten muss.

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[200] Krank, aber glücklich

[200] Spotted WoodpeckerTele | 300mm | f/5.6 | 1/160s | ISO 250

Es ging mir zwar nicht gut – neben den Kopf- und Ohrenschmerzen hat die betroffene Kopf- bzw. Gesichtshälfte auch noch gejuckt wie blöde, inklusive leichtem Ausschlag, was ich mal als Nebenwirkungen meiner tollen Medikamente gewertet habe, die ich dann zum Teil auch noch am Freitag abgesetzt habe, weils mir zu blöd wurde.

Wie auch immer. Das Wetter war großartig, frische Luft ist immer gut und Fotos wollten auch gemacht werden. So bin ich also rausgegangen, an den nahe gelegenen Fluss. Unterwegs gabs nur Bäume und einen langweiligen Pilz. Am Wasser angekommen, habe ich erstmal irgendwie in der Gegend rumfotografiert, widmete mich dann den Wasserläufern und saß dann da auf der Treppe der Kanueinstiegsstelle rum.

Immer wieder schön diese Ruhe und die Natur um einen rum. Perfekt zum Nachdenken und Abschalten. Wie ich dort dann so rumsaß und dachte, dass ich eigentlich auch mal wieder aufstehen und gehen könnte, habe ich auch mal wieder gemerkt wie sehr ich das genieße, dass ich gar nicht gehen will.
Zum Aufstehen bewegte mich dann ein klopfendes Geräusch über mir.

Dort im Baum entdeckte ich einen Buntspecht. DIE Gelegenheit!
Das Licht war gut, der Specht relativ nah, nur ganz viel Laub im Weg. Also mal vorsichtig und langsam gucken, wie man den am besten bekommt. Mit der Zeit wanderte er am Stamm immer mal höher, aber irgendwie fand ich Löcher im Laub und mit dem manuellen Fokus klappte es auch mit der Schärfe ganz gut.

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[199] Geisterhaft

[199] GhostlikeWeitwinkel | 20mm | f/14 | 35s | ISO 200

Für das erste lange Oktoberwochenende hatte ich eigentlich ganz andere Pläne, aber da ich ja nun krank war, entschied ich mich dazu doch nach Hause zu meinen Eltern zu fahren. Gesund pflegen lassen, zu Ärzten gehen können, die ich kenne und so^^

Da der Donnerstag in der Schule immer recht lang ist, wars auch schon ungefähr dunkel, als ich endlich zu Hause ankam. Nach dem Essen war es dann auch wirklich stockduster und so stand ich da mit meinem Talent und dachte so “Heeeey, Nachtfotografie!”. Ich bin zwar im hinterletzten Kaff, in dem man – die ausgeprägt Ü80-Fraktion – sich darüber beschwert, dass es an der einzigen Bushaltestelle am inoffiziellen Dorfplatz *hust* kein Licht gibt, aber ein paar Straßenlaternen gibts ja doch.

[197] Hauptsache ein Foto

[197] Garden Scene50mm | f/2 | 1/20s | ISO 200

Es war mal wieder schon recht spät und mir fehlte noch ein Foto. In meinem grandiosene Zustand – am Vormittag war ich btw. beim Arzt gewesen und hatte nun Schmerztabletten, die wohl verschrieben werden, wenn sonst nichts mehr hilft und selbst deren Wirkung fand ich zweifelhaft – ging es dann auch nur noch kurz vor die Tür.

Wo ich hier jetzt gerade wieder einen Tag hab, an dem tatsächlich nur ein Foto übrig geblieben ist, hinterfrage ich mal wieder meine Ordnerstruktur auf der Festplatte. Ich habe zwar gar keine große Lust, die über den Haufen zu werfen, aber so Gedanken hat man ja doch mal und da nehme ich das doch direkt mal als Anlass das ganze hier weiter auszuführen.

Meine aktuelle Ordnerstruktur geht ganz einfach vom Datum aus. Das heißt ich habe für jedes Jahr einen Ordner und darin befinden sich dann halt die Tage (Monat – Tag in Zahlen, also für den 15. Oktober z.B. 10-15). Ab und zu kommt da hinter dann noch ein Stichwort bzw. eine kurze Beschreibung zum Inhalt. In den Ordnern landen dann die exportierten JPEGs und in einem Unterordner habe ich die RAW-Dateien untergebracht, weil mich die bloß stören, wenn ich mir die Bilder dann mal im Explorer angucken möchte.

So sieht das dann z.B. in der Übersicht in Lightroom aus:

Ordnerstruktur

Sooo…zum einen habe ich mal überlegt, ob ich in den Jahresordner noch Monatsordner anlegen sollte, einfach damit die Liste nicht so lang ist, aber letztendlich frage ich mich gerade wozu ich überhaupt Ordner habe.

Mit Lightroom kann ich die Fotos nach quasi allem filtern. Die ganzen Datumsordner sind theoretisch gar nicht nötig, weil ich in Lightroom danach suchen kann. Der sagt mir sogar, was für ein Wochentag das jeweils war. Nähere Bezeichnungen? Kann ich Stichworte vergeben? Abgebildete Menschen? Kann ich ebenfalls als Stichworte hinzufügen. Ebenso verhält es sich mit sämtlichen anderen Motiven / Jahreszeiten / Stimmungen / was immer man in Stichworte packt oder packen will. Soweit jedenfalls die Theorie.
Zusätzlich hat man gefühlt unendlich Möglichkeiten Bilder nach Kamera, Objektiv, Brennweite, Verschlusszeit usw. usf. zu durchsuchen.
So komme ich gerade zu dem Fazit, dass mir Lightroom viel mehr und viel bessere Möglichkeiten bietet, als es eine Ordnerstruktur jemals könnte.
Ich könnte mich aber trotzdem nicht komplett von den Ordner verabschieden, weil das dann auf der Festplatte extrem chaotisch aussehen würde und außerdem brauchen exportierte JPEGs ja auch irgendeinen Platz, an dem man sie wiederfindet.

Laber Rhabarbar…was mich eigentlich interessiert: Wie macht ihr das? Wie habt ihr eure Ordner / Fotos auf der Festplatte strukturiert? Wer von euch nutzt überhaupt Lightroom bzw. nutzt ihr dort die Möglichkeiten zur Organisation?

[196] Sonnenuntergang am See

[196] Calm EveningWeitwinkel | 20mm | f/20 | 0,8s | ISO 100

Mit fortschreitender Krankheit – inzwischen bin ich wieder fit – ging ich nun zur Schule und am Abend ging es noch zum See, da mir nichts besseres einfiel – das leidige Problem mit der Ferienwohnung, in der das Licht sowieso immer schlecht ist, sodass drinnen fotografieren quasi nur eine Notnotnotlösung darstellt – und die frische Luft ja vielleicht auch nicht verkehrt sein könnte.
So überragend war der Sonnenuntergang dann zwar auch nicht, aber schon ganz nett und es war auch kaum noch ein Mensch unterwegs, was ebenfalls sehr angenehm war^^

[195] Augen-Makro

[195] Blue Blue EyeMakro | 100mm | f/4.5 | 1/60s | ISO 200

Die eigenen Augen zu fotografieren ist schon eine Herausforderung der ganz besonderen Sorte.
Erstmal die Belichtung austesten, Versuche in der Sonne, um die Belichtungszeit kurz halten zu können, waren vlt. eine nette Idee, aber das machen meine Augen schlicht nicht mit.
So im Schatten wurds dann aber auch schon wieder so dunkel…

Außerdem darf man nicht vergessen, dass jetzt auch noch Bildausschnitt und Fokus sitzen müssen. Seehr schwierig, wenn man nicht sieht, was man da genau tut. Tjoa, und so habe ich aus den vielen vielen Bildern jetzt das vlt. beste rausgesucht, das ich aber immernoch eher suboptimal finde. Das muss ich wohl doch nochmal üben.

[194] Kurzbesuch am See

[194] Smalltown Pirates50mm | f/4.5 | 1/160s | ISO 100

Gibt es eigentlich ein Herbst-Pendant zum Frühjahrsputz?
So 100%ig hat es dazu zwar irgendwie auch nicht gereicht, weil meine Fenster am Ende des Tages immernoch ungeputzt waren, aber ich hatte doch einiges geschafft und war so schon sehr stolz auf mich.
Zumal ich die ganze Zeit so einen komischen, leichten, stechenden Kopf- und Ohrenschmerz auf der einen Kopfseite hatte. Mal mehr und mal weniger.

Trotzdem überlegte ich mir, dass ich den Sonnenuntergang fotografieren wollte – das Wetter war endlich mal wieder sooo schön – und fuhr dann zum See.
Dort angekommen fiel mir mal wieder auf, dass ich ja erst halb drumherum fahren muss, damit ich in Richtung Sonne gucken würde und auch See auf dem Bild hätte, aber dazu hatte ich dann doch keine Nerven und machte nur ein paar Bilder vom Wasser und dem Piratenschiff, das zu meinem Glück gerade vorbei schipperte.

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